Sofortprogramm gegen die Corona-Pandemie: Schützen wir Menschen, nicht Profite! [Wandzeitung]

Deutschland befindet sich in der zweiten Welle der Corona-Pandemie. Und auch global ist die Situation dramatisch. Wir haben bereits gesehen was passiert, wenn Staaten mit einem überlasteten, zusammengekürzten oder privatisieren Gesundheitssystem einem Virus ausgesetzt werden. Sie geraten in extreme Ausnahmezustände, wie in Italien oder den USA.
Trotz der Erfahrungen der ersten Welle und den Sommer-Monaten, die man zur Vorbereitung auf die zweite Welle hätte nutzen können, haben die bürgerlichen Politiker*innen keine wirklichen Änderungen vorangebracht. Jetzt müssen wir mit den Konsequenzen leben!

Wieder stehen nur die Profite der großen Konzerne und der Banken im Mittelpunkt. Während Unternehmen wie die Lufthansa mit neun Milliarden Euro "gerettet" wurden, müssen wir von Kurzarbeit leben. Und auch bei der Lufthansa werden weiter Stellen gekürzt und Kolleg*innen in die Arbeitslosigkeit geschickt. Anstatt nur die Profite einer reichen Minderheit zu retten, muss eine Politik umgesetzt werden, die die Interessen und Gesundheit der Mehrheit der Menschen schützt. Maßnahmen dürfen nicht die Lohnabhängigen, Familien, Rentner*innen, Schüler*innen und Studierenden treffen, sondern müssen von denen getragen werden, die über Jahre an Privatisierungen, Kürzungen und Stellenabbau profitiert haben!

Keine Solidarität mit Putin

Wir als linksjugend ['solid] NRW, genauso wie DIE LINKE, sind definitiv für einen Ausstieg Deutschlands aus der NATO-Mitgliedschaft. Die Frage die bei manchen entsteht ist, ob eine Solidarisierung zum NATO-Gegner Russland ein Schritt sei, den man in Erwägung ziehen sollte. Schließlich betrachten sowohl wir (linksjugend ['solid] und DIE LINKE) als auch Russland die NATO als Friedenshindernis sowie als eine Organisation der Unterdrückung. Jedoch kann die Lösung nicht eine Solidarisierung mit Putin sein. Der russische Präsident ist alles andere als ein potenzieller Verbündeter, da dieser wie die NATO auch eine lange Geschichte von Unterdrückungen vorweist. Zu diesen diskriminierten Gruppen zählen insbesondere Tschetschen*innen sowie Queere Menschen.

Solidarität mit „Steele bleibt bunt“

Seit mehreren Monaten meldet das rechtsradikale Bündnis „Steeler Jungs“ wöchentlich Demonstrationen an und patrouilliert durch den Essener Stadtteil Steele. Doch es gibt Gegenwind durch das antifaschistische Bündnis „Steele bleibt bunt“ und engagierte Bürger des Essener Stadtteils Steele, die keine Lust auf die rechte Hetze der Nazis in ihrem sonst eher ruhigen Stadtteil haben. Um diesen Menschen zu helfen und ihnen unsere Unterstützung im Kampf gegen die Faschisten auszusprechen, solidarisieren wir uns mit dem Bündnis „Steele bleibt bunt“.

Für eine konsequente Politik im Interesse der Arbeiter*innenklasse!

Unsere Anforderungen an LINKE-Bundestagsabgeordnete aus NRW
Die Bundestagswahlen sind nicht mehr weit hin. Eine starke Linke im Bundestag ist wichtig, um die Interessen der Arbeiter*inneklasse vertreten zu können. Aber die Arbeit im Parlament birgt auch viele Tücken. Sie verleitet dazu, sich ein gutes Leben zu machen und den Bezug zu den normalen Leuten zu verlieren. Gleichzeitig gibt es oftmals keine klare linke Position dazu, wie Veränderungen zu erreichen sind und welche Rolle die Arbeit in Parlamenten dabei einnimmt. Daher sollten wir uns klar machen, was für Anforderungen wir an unsere künftigen Vertreter*innen im Bundestag haben.

Corona-Lockdown: Situation in der Gastronomie

Zoom-Konferenz am 18.11. um 19 Uhr

Nach der ersten Corona-Welle wurde es verpasst notwendige Vorkehrungen zu treffen, um die Pandemie in den Griff zu bekommen. Es wurden keine FFP-Masken in Massen produziert und verteilt, in den Schulen gibt es keine Luftfilter, der Nahverkehr wurde nicht erweitert, um Busse und Bahnen zu entlasten, die Betten in den Krankenhäusern nicht aufgestockt usw. Jetzt sind wir mit dem 2. Lockdown und all seinen Folgen konfrontiert. Aber während die Profite der großen Konzerne gerettet werden, bleiben die einfachen Menschen auf der Strecke - und kommen in der öffentlichen Debatte nicht zu Wort.

Wir wollen gemeinsam mit Olli, Kellner aus Hamburg, über die Situation in der Gastronomie diskutieren und was der Lockdown für die Kolleg*innen in der Gastronomie bedeutet, die schon vor der Krise oft von Niedriglöhnen lebten. Und was wir machen müssen, um den Kolleg*innen Gehör zu verschaffen und wofür wir jetzt kämpfen müssen.
Olli ist bekannt für seine Facebookseite Gastronomicus - Alltagsgeschichten eines Kellners, wo sich nicht nur lustige Anekdoten finden, sondern auch immer wieder politische Statements. Besonders in der Corona-Krise ist seine Facebookseite ein Sprachrohr für die vielen Kolleg*innen im Hotel- und Gaststättengewerbe geworden.
Die Veranstaltung findet über Zoom statt.

Solidarität mit Jeremy Corbyn!

Gegen den rechten Putsch in der Labour-Party!

Am Donnerstag gab Keir Starmer, Vorsitzender der Labour-Party in Großbritannien bekannt, dass man Jeremy Corbyn sowohl im Unterhaus, als auch in dessen Parteimitgliedschaft suspendiert hat, als Antwort auf angebliche Antisemitismusvorwürfe gegen den ehemaligen Labour-Vorsitzenden.

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