Nein zum Ausschlussversuch von Marxist*innen!

Die linksjugend [‘solid] NRW positioniert sich gegen den an den Bundeskongress gestellten Satzungsänderungsantrag 5 „Unvereinbarkeit mit der Sol“ und weist die darin verbreiteten Unwahrheiten zurück. Der Landesverband unterstützt Initiativen im Bundesverband gegen diesen Antrag zu mobilisieren.

Beim den Antrag handelt es sich um einen erneuten Versuch Marxist*innen aus der linksjugend [‘solid] auszuschließen und einen bürokratischen Angriff auf die innere Demokratie des Jugendverbandes. Statt den linken Flügel innerhalb des Jugendverbandes anzugreifen, wollen wir eine starke kämpferische linksjugend [‘solid] aufbauen, die Jugendliche organisiert und eine sozialistische Alternative zum Wahnsinn des Kapitalismus bietet.

Keine Strafe für klassenkämpferische Politik - Solidarität mit ROOD, jong in de SP!

In der niederländischen Schwerpartei der LINKEN spielen sich derzeit grausige Szenen ab: Im Wunsch, vom bürgerlichen Establishment als „seriös“ und damit regierungsfähig wahrgenommen zu werden, hat die Parteiführung der „Socialistische Partij“ (SP) eine Hexenjagd gegen klassenkämpferische Genoss*innen losgetreten. Unter bürokratischen Vorwänden wurden mehrere Mitglieder des Jugendverbandes „ROOD, jong in de SP“ rausgeworfen. Viele weitere berichten von geheimdienstähnlicher Spionage – damit will die Parteiführung herausfinden, wer zum klassenkämpferischen linken Flügel gehört. Als sich die Mehrheit des Jugendverbands erdreistete, einen der Rausgeworfenen zu ihrem Vorsitzenden zu wählen, wurden ihm kurzerhand die Geldmittel eingefroren.

Ausbildung statt Ausbeutung! Die Folgen von Corona für Azubis (Zoom-Konferenz am 9.12.)

Während des ersten Lockdowns und darüber hinaus wurden Großkonzernen milliardenschwere Hilfspakete gezahlt, während Kleinbetriebe und Selbstständige kaum mit ihrer finanziellen Hilfe über die Runden kamen. Als wäre dies nicht schon eine ausreichende Schande, wurden hierbei Menschengruppen ausgeschlossen, wie zum Beispiel Studierende aber auch und insbesondere Azubis*. Ausbildungsverhältnisse gehören zu den von den Folgen der Pandemie am stärksten betroffenen Beschäftigungsverhältnissen.

Frankreich: Gegen Rassismus und Kapitalismus (Bericht eines Aktivisten - Zoom-Konferenz am 12.12.)

Nachdem in Frankreich ein Gesetz beschlossen wurde, dass das Filmen von Polizisten verbietet, kam es zu massenhaften Protesten. Im selben Zeitraum wurden zwei Ereignisse extremer Polizeigewalt dokumentiert. Daraufhin gingen hunderttausende auf die Straße - trotz Lockdown und Corona-Pandemie.

Gegen Rassismus und Polizeigewalt – Solidarität mit den Massenprotesten in Frankreich! Aktions- und Solidaritätstag am 5. Dezember

Am Samstag gingen in Frankreich eine halbe Million Menschen auf die Straße – trotz akuter Corona-Ansteckungsgefahr, heftiger Ausgangsbeschränkungen und drastischen Strafandrohungen.
In riesigen Demonstrationszügen wehrten sie sich gegen Rassismus, Polizeigewalt und Angriffe auf die Pressefreiheit. Auch gegen die Demos und Aktivist*innen sowie gegen Journalist*innen wird jetzt hart vorgegangen. Wir wollen unsere Solidarität zeigen und rufen dazu auf, sich am Samstag an einem landesweiten Aktions- und Solidaritätstag zu beteiligen!

Wie wehren wir uns gegen Massenentlassungen? (Videokonferenz am 3.12.)

Zoom-Konferenz am 3.12. um 19 Uhr

Das "Corona-Jahr" 2020 wird nicht nur wegen dem globalen, pandemischen Geschehen in die Geschichte eingehen, sondern auch wegen den massiven Angriffen auf das Arbeitsrecht und die Klasse der Arbeiter*innen an sich. Denn die Wirtschaftskrise, die sich schon Ende 2019 in den Zahlen der weltweit agierenden Konzerne andeutete, soll einmal wieder auf den Rücken derer ausgetragen werden, die den Laden am Laufen halten.

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