Solidarität

Dortmund stellt sich quer!

Liebe AntifaschistInnen und Antifaschisten!

Am 4. September versuchen FaschistInnen und RassistInnen den Antikriegstag ein weiteres Mal mit ihrer menschenverachtenden Ideologie zu beschmutzen. Zentraler Anlaufpunkt für sie ist dabei die Stadt Dortmund, in der durch die bürgerliche Verwaltung seit Jahren eine aktive rechte Szene geduldet wird. So konnte sich ein ganzer Stadtteil zur No-Go-Area für Alternative, Linke und offensichtlich anders aussehende Menschen entwickeln.

Wir bereiten uns daher gezielt darauf vor, den rechten Aufmarsch am Antikriegstag in Dortmund zu blockieren und den Rechten damit eine weitere Inszenierungsmöglichkeit weg zu nehmen. Zusammen mit der radikalen, antifaschistischen und antimilitaristischen Bewegung, den Gewerkschaften, MigrantInnen-Organisationen sowie Jugend- und Studierendenverbänden werden wir an diesem Tag ein eindeutiges Zeichen gegen jeglichen Krieg setzen und uns aktiv gegen den Aufmarsch der Rechten in Dortmund wehren. Wir sind Teil des Bündnisses Dortmund stellt sich quer und werden uns solidarisch mit allen weiteren Protestierenden den Nazis in den Weg stellen.

Zum Militärputsch in Honduras

Die Linksjugend ['solid] verurteilt den Putsch des Militärs gegen den demokratisch gewählten Präsidenten von Honduras, Manuel Zelaya. Hinter dem Putsch verbirgt sich offenbar das Aufbegehren der Oberschicht gegen einen Präsidenten, der sich zunehmend für die Interessen der ärmeren Schichten eingesetzt und diesbezüglich die Zusammenarbeit mit anderen Staaten Lateinamerikas gesucht hatte, die von linken oder Mitte-Links-Bündnissen regiert werden. So war Honduras durch einen Beschluss des Kongresses unter anderem dem Bündnis ALBA beigetreten, welches von Venezuela initiiert worden war.

Inhalt abgleichen