Solidarität

Festung Europa einreißen –Refugees welcome

Wieder ist ein Flüchtlingsschiff mit 300 Flüchtlingen in Seenot, wieder schaut die EU zu. Nachdem vergangene Woche fast 1.000 Flüchtlinge bei zwei großen Schiffsunglücken im Mittelmeer gestorben sind, droht das Massengrab Mittelmeer noch größer zu werden. Die linksjugend [‘solid] nrw fordert vom Land NRW und der Bundesregierung eine sofortige Umkehr in der Flüchtlingspolitik und die Bekämpfung von Fluchtursachen. Dazu Maureen Mederer, Landessprecherin der linksjugend [‘solid] nrw:

Dortmund: 10. Todestag von Thomas "Schmuddel" Schulz

Am vergangenen Samstag, den 28.März, jährte sich zum zehnten Mal der Todestag von Thomas „Schmuddel“ Schulz, einem Punk, der in der Dortmunder Innenstadt brutal aus dem Leben gerissen wurde. Anstatt sich gegen die Zunahme von Rechtsextremem Gedankengut zu stellen, hat die Bezirksvertretung Mitte bis heute nicht die versprochene Gedenktafel für Thomas Schulz aufgestellt.
Die Landessprecherin der linksjugend [’solid] NRW Astrid H.:

Solidarität mit der Genossin Gamze Özdemir

Volle Solidarität mit der Genossin Gamze Özdermir, die Opfer einer Hetzkampagne durch Antideutsche in Kreisen der solid wurde. Die Anschuldigungen und Behauptungen ohne jegliche Beweise, weisen wir aufs schärfste zurück und betonen, dass die Ruhrbarone für ihre Lügen und Hetze gegen standhafte Antifaschisten und Antizionisten bekannt sind. Auch der Datenschutz und der Schutz der Privatsphäre wurde nicht respektiert, woraufhin die Genossin enorme Probleme bekam.

Wir sprechen daher die volle Solidarität mit der Genossin Gamze Özdemir aus und fordern ein Ende der Kumpanei mit Antideutschen, sowie eine Aufklärung des Datenschutzmissbrauches!

Sahra hat Recht!

Die Linksjugend ['solid] NRW erklärt ihre volle Solidarität mit der Genossin Sahra Wagenknecht bezüglich ihrer Analyse und Aussage hinsichtlich der westlichen Drohnenkriegsführung: „Wenn eine vom Westen gesteuerte Drohne eine unschuldige arabische oder afghanische Familie auslöscht, ist das ein genauso verabscheuungswürdiges Verbrechen wie die Terroranschläge von Paris.“

Linksjugend solidarisch mit Besetzung in Essen

Seit heute Morgen halten Aktivistinnen und Aktivisten in Essen das Gelände auf dem Hügel an der Frohnhauser Straße 95 besetzt. Das Gelände und die darauf liegenden Gebäude sind im Eigentum der Thyssenkrupp AG, stehen seit Jahren leer und wurden nur notdürftig instand gehalten. „Die vorhandene Infrastruktur des Geländes ist hervorragend geeignet, um ein selbstverwaltetes und freies Projekt zu errichten“, so Daniel Kerekes, Landessprecher der Linksjugend [‘solid] nrw und selbst vor Ort, um die Solidaritätsarbeit zu stärken: „Für uns ist es selbstverständlich, dass wir die Aktiven unterstützen. Selbstverwaltete Zentren und Räume, die sich der Kommerzialisierung widersetzen, müssen geschaffen und geschützt werden. Gerade im Ruhrgebiet haben wir unter anderem wegen des Strukturwandels massiven Leerstand und trotzdem keine ausreichenden Angebote für Jugendliche, Musiker, Künstler und Vereine. Und wer das Unperfekthaus als gutes Beispiel nennt, der vergisst, dass es ein rein kommerzielles Projekt ist und auch Jugendliche mit Migrationshintergrund keinen Anschluss finden.“
Thyssenkrupp habe zudem die Polizei aufgefordert, Journalistinnen und Journalisten des Geländes zu verweisen, so die Linksjugend.
„Es ist skandalös, dass Thyssenkrupp und Polizei Hand in Hand die Pressefreiheit verletzen. Es ist bezeichnend für Staat und Wirtschaft: Anstatt trotz des enormen Leerstands etwas gegen fehlende sozio-kulturelle Angebote zu unternehmen, geht die Staatsgewalt gegen die Aktivistinnen und Aktivisten und eine schlechte Medienberichterstattung vor“, so Felix Rauls, Landessprecher der Linksjugend [‘solid] nrw.

Für ein Gedenken an die Nakba und ein Ende der Besatzung!

Am 15 Mai. wird zum 66. Mal der Nakba erinnert, der Vertreibung von über einer halben Millionen PalästinenserInnen während der Gründung des Staates Israel 1948.

Daniel Kerekes, Landessprecher der Linksjugend [´solid] nrw, betont, dass dieses Ereignis nicht in Vergessenheit geraten darf: „Es wird Zeit, dass die Menschen in Israel endlich der Nakba gedenken können und Israel sich für dieses Unrecht bei der palästinensischen Bevölkerung entschuldigt und Wiedergutmachung leistet. Auch in Deutschland müssen Gedenkveranstaltungen stattfinden können. Verbote, egal wo, können wir nicht akzeptieren.

Solidaritätserklärung: Solidarität mit den sozialen Protesten in Bosnien/Solidarnost sa socjalnim protestima u Bosni

Liebe Genossinnen und Genossen,

Wir sind bei euch! Die Linksjugend [‘solid] Nordrhein-Westfalen unterstützt euren Kampf für ein besseres Morgen und gegen Kapitalismus und Imperialismus. Seit euer Kampf mit den Arbeitern in Tuzla begann, verfolgen wir das Geschehen in Bosnien, aber auch im gesamten ehemaligen Jugoslawien. Dies ist eure und unsere Chance, dem Volk klar zu machen wer der Feind ist: Kapitalismus und Imperialismus. Dies ist eine Chance das alle verstehen, dass Nationalismus nur ein Instrument der herrschenden ist.

Dieser Aufstand, wenn ihr ihn so nennen wollen, kann der Anfang vom Ende des Kapitalismus in Bosien sein: der Kampf in Tuzla, Mostar, Bihač usw. sind eine Manifestation dessen.

Haltet durch Genossinnen und Genossnen, unabhängig davon ob es zu einer Revolution oder eine Arbeiterdemokratie kommt, ist dies der Beginn eines Kampfes für ein Arbeiter, für ein sozialistisches Bosnien und die deutsche linke Jugend ist mit euch.

Jedna ljubav za radničku Bosnu i Hercegovinu – Solidarität mit den sozialen Kämpfen in Bosnien und Herzegowina

Die Linksjugend [’solid] nrw unterstützt die sozialen Proteste in Bosnien und Herzegowina. Daniel Kerekeš, Landessprecher der Die Linksjugend [’solid] nrw und aktiv in der Solidaritätsarbeit mit den sozialen Kämpfen im ehemaligen Jugoslawien dazu: „Die Menschen haben es satt. Wegen Privatisierungen, Massenentlassungen und einer Arbeitslosigkeit von 44 Prozent, gehen Arbeiterinnen und Arbeiter, Studierende, Rentnerinnen und Rentner und Arbeitslose seit vergangener Woche auf der Straße. Ihre Wut richtet sich gegen die Symbole der regionalen Korruption und der Misswirtschaft: Die Kantonalregierungen. “

„Mit Tuzla begann der Aufstand in einer multiethnischen ehemaligen Industriestadt – dieser Kampf gegen soziale Ungleichheit und Ausbeutung hat im ersten Moment alle ethnischen und nationalen Grenzen gesprengt. Der Protest zeigt, das auch im ehemaligen Jugoslawien ethnische Grenzen ihre ‚Grenzen‘ kennen. Denn seit Tagen nun protestieren Kroaten, Bosniaken und Serben Seite an Seite für eine gemeinsame Sache und lassen sich nicht von Nationalisten instrumentalisieren. Linke Kräfte aus Bosnien haben uns dazu aufgefordert: ’Lasst nicht zu, dass diese Proteste ethnisiert werden, auch nicht in den Medien in euren Ländern.’ Das wollen wir tun

Stellungnahme der Basisgruppe Aachen zu den Ereignissen am 2. November 2013

Für den 2. No­vem­ber 2013 or­ga­ni­sier­te die Aa­che­ner Ba­sis­grup­pe der links­ju­gend [’solid] eine De­mons­tra­ti­on in der In­nen­stadt. Den Auf­ruf unter dem Motto „Flucht­ur­sa­chen be­kämp­fen statt Flücht­lin­ge – gegen Krieg, Elend und Fes­tung Eu­ro­pa!“ un­ter­schrie­ben sie­ben wei­te­re Grup­pen.

Mit die­ser Ak­ti­on woll­ten wir un­se­re So­li­da­ri­tät mit den Flücht­lings­pro­tes­ten in Ham­burg, Ber­lin und über­all de­mons­trie­ren, aber vor allem auch auf die Flucht­ur­sa­chen auf­merk­sam ma­chen. Krieg und Elend, Nah­rungs­mit­tel­knapp­heit und ver­un­rei­nig­tes Was­ser, po­li­ti­sche Ver­fol­gung und Per­spek­tiv­lo­sig­keit sind di­rek­te Fol­gen der Aus­beu­tung des glo­ba­len Sü­dens – auch durch deut­sche Groß­kon­zer­ne. Vie­len bleibt da nur die Flucht, in der Hoff­nung wo­an­ders über­le­ben zu kön­nen.
An­statt aber an den Flucht­ur­sa­chen etwas zu än­dern, wer­den Flüch­ten­de in Deutsch­land wie Men­schen drit­ter Klas­se be­han­delt: Wer­den in total über­füll­te Lager ge­quetscht, be­kom­men kaum Geld oder sogar nur Le­bens­mit­tel­gut­schei­ne, dür­fen aber auch kei­ner Lohnar­beit nach­ge­hen, haben stark ein­ge­schränk­ten Zu­gang zu me­di­zi­ni­scher Ver­sor­gung, ob­wohl sie oft schwer trau­ma­ti­siert sind. Wenn sie es über­haupt bis hier­her schaf­fen – das be­wei­sen die über 400 Toten vor Lam­pe­du­sa. Daher unser De­mons­tra­ti­ons­mot­to: Wir woll­ten so­wohl an den Ur­sa­chen an­set­zen, gleich­zei­tig aber auch kon­kre­te Un­ter­stüt­zung für Be­dürf­ti­ge ein­for­dern.

Bericht zur Veranstaltung: Feindbild Islam? Antimuslimischer Rassismus heute

95 Teilnehmer/innen fanden sich am Dienstag, dem 07.05.2013 zusammen, um über antimuslimische Diskriminierung zu reden. Mindestens 60% der Telnehmer/innen waren Muslime/Muslima, welche in der anschließenden Debatte auch über eigene Erfahrungen zu diesem Thema berichten konnten. Den Auftakt der Veranstaltung machte Christine Buchholz(MdB) mit einem Vortrag. Eingeladen hatte die Linksjugend ['solid] Essen.

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