Solidarität

Umwelt und Arbeit sind kein Widerspruch! Gleichwertige Beschäftigung garantieren!

linksjugend ['solid] NRW ist Teil der Bewegung gegen Braunkohle und Klimawandel sowie Teil der Bewegung zur Verteidigung des Hambacher Forsts. Wir stehen für den sofortigen Ausstieg aus der Braunkohle und die Enteignung von RWE. Dagegen wird versucht, Beschäftigte in der Region zu mobilisieren und so getan, als würde die Umweltbewegung ihre Arbeitsplätze vernichten wollen. Das stimmt nicht. Wir stehen für den Erhalt aller Arbeitsplätze. Wir rufen zur Teilnahme an der Gewerkschaftsdemonstration am 24. Oktober in Bergheim anlässlich der Tagung der Kohlekommission auf. Die IBCE ruft für diesen Tag auf unter dem Motto „Ohne gute Arbeit kein gutes Klima: Wir sind lauf für unsere Jobs“. Los geht es um 8:30 Uhr in der L361 / Beginn Neusser Strasse [Ort wurde geändert!]. Wir nehmen daran teil, um sowohl für den Erhalt der Arbeitsplätze als auch gegen Braunkohle zu demonstrieren. Die Umweltbewegung und Arbeiter*innenbewegung darf sich nicht auseinanderdividieren lassen. An die Beschäftigten werden wir folgendes Flugblatt verteilen:

System Change not Climate Change! Hambacher Forst verteidigen! Klimakiller stoppen!

Der Energiekonzern RWE will zur Förderung von Braunkohle den letzten Urwald Mitteleuropas zerstören: Den Hambacher Forst zwischen Aachen und Köln. 90 Prozent sind schon vernichtet. Die letzten zehn Prozent werden seit sechs Jahren von Umweltaktivist*innen besetzt und verteidigt. Diesen Widerstand wollen RWE und die schwarz-gelbe NRW-Regierung diesen Herbst zerschlagen: Durch die Räumung der Besetzung und völlige Rodung des Waldes. Damit soll die wachsende Klimabewegung empfindlich getroffen werden. Das wollen und dürfen wir nicht zulassen!
Wir wollen Dich zur Teilnahme an Protest- und Widerstandsaktionen aufrufen! Gleichzeitig wollen wir erklären, warum der Kapitalismus für den Klimawandel verantwortlich ist – und wie eine sozialistische Alternative dazu erkämpft werden könnte.

Klima retten, nicht zerstören: Raus aus der Kohle! Hambacher Forst verteidigen!

Seit heute sind die Besetzungen im Hambacher Forst akut räumungsbedroht. Aktivist*innen haben Teile des Waldes vor sechs Jahren besetzt, und seitdem hat sich dort eine aktive Protest- und Widerstandskultur gegen Klima- und Umweltzerstörung entwickelt. Jetzt schätzen sie, dass bis zum 22. September Teilräumungen oder gar eine Kompletträumung der besetzten Bäume sowie der Infrastruktur und Barrikaden im Wald wahrscheinlich sind. Diese Einschätzung wird auf der Webseite hambacherforst.org gründlich erklärt und es gibt für uns keinen Grund, sie zu bezweifeln.

Die Häuser denen, die sie brauchen! Solidarität mit der Hausbesetzung in Aachen - Muffi bleibt!

In vielen nordrhein-westfälischen Städten steigen die Mieten dramatisch. Mit brutalen Folgen: Finanziell benachteiligte Menschen werden aus den Innenstädten verdrängt, Wohnungslosigkeit steigt dramatisch an, kulturelle und soziale Initiativen finden keine bezahlbaren Räumlichkeiten, die Städte werden immer mehr zu Tummelplätzen der Reichen. Entsprechend verändern sich auch die Innenstädte: Immer mehr Shopping-Center werden gebaut, obwohl oftmals viele Ladenlokale leer stehen. Die Stadt gestalten die mit dem nötigen Geld, nicht die, die in ihr leben.

Wir wehren uns dagegen! Die Stadt gehört uns allen!

Freiheit für Palästina!

Aufruf zur Kundgebung am 3.5. in Bochum

Abschiebehaft abschaffen! Büren schließen!

Die linksjugend ['solid] nrw verurteilt das Vorhaben der NRW-Landesregierung für schärfere Haftbedingungen im Abschiebeknast Büren scharf und fordert, alle Abschiebeknäste in NRW zu schließen!
Abschiebungen stürzen Betroffene in Elend, Krieg, Folter oder Tod: sie bringen die dramatischen Umstände zurück, vor denen Menschen geflohen sind. Wir fordern: Bleiberecht für alle - Abschiebungen stoppen! Keine Flucht ist freiwillig oder illegal!

Bereit für die nächste Runde: Solidarität mit dem Streik im öffentlichen Dienst!

Für Dienstag ruft die Gewerkschaft ver.di zum Warnstreik im öffentlichen Dienst auf. Wir als linksjugend [‘solid] nrw stehen solidarisch an der Seite der Streikenden und werden uns mit den Kolleg*innen gemeinsam an den Streikaktionen beteiligen.

10. März: Demo in Düsseldorf

Zur Erinnerung: Die Demo zum Internationalen Frauenkampftag in Düsseldorf am 10. März startet um 14 Uhr am DGB-Haus (Friedrich-Ebert-Strasse 34-38). Es wird darum gebeten, auf Parteifahnen zu verzichten (unsere Jugendverbandsfahnen sind aber OK). Wir treffen uns im Jugendblock im hinteren Teil der Demo! Mit Transparente, Schilder, Fahnen und Motivation mit!

Solidarität mit Afrin und der kurdischen Befreiungsbewegung! Türkische Armee, Islamisten und Imperialisten raus aus Rojava!

Seit dem 20. Januar führt die türkische Armee, unterstützt durch djihadistische Milizen, einen blutigen Feldzug gegen die Region Afrin im Nordwesten Syriens, die unter der Selbstverwaltung der kurdischen Befreiungskräfte um die PYD/YPG steht. Ausgerüstet mit hochmodernem Kriegsgerät, darunter auch Panzern aus deutscher Produktion, gehen die türkische Armee und ihre Verbündeten gnadenlos auch gegen die Zivilbevöllkerung vor.
Das Ziel Erdoğans ist es, die in den letzten Jahren entstandene Selbstbestimmung der Kurd*innen in Rojava zu zerschlagen. Damit soll auch die kurdische Befreiungsbewegung in Nordkurdistan geschwächt werden.
Die Kräfte der YPG haben beim Kampf gegen die Banden des IS eine herausragende Rolle gespielt und ihnen gelang es sogar, Raqqa zu befreien. Solange sie das taten, wurden sie vom Westen unterstützt.
Doch inzwischen haben die imperialistischen Mächte die syrischen Kurd*innen längst fallen gelassen. Bezeichnenderweise hat keine von ihnen ernsthaft den Feldzug Erdoğans verurteilt.
Wieder einmal sind die Kurd*innen zum Spielball imperialistischer Interessen geworden, die mit ihnen machen was sie wollen und in die sie keinerlei Vertrauen setzen dürfen.

Dortmund: Solidarität mit den Mieter*innen des Hannibal II

Solidaritätserklärung mit der Dortmunder Mieterinitiative Hannibal II. Sie kämpft für die Mieter*innen des Wohnkomplexes Hannibal II, der wegen Brandschutzmängeln geräumt wurde. Die Erklärung wurde auf der Landesvollversammlung am 24./25. Februar in Hamm beschlossen.

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