Schulpolitik

Rechtes Gedankengut an Schulen - Der Preis der Demokratie?

Gestern machte eine beunruhigende Nachricht im Internet die Runde: Auf einer Facebookseite empörten sich Schülerinnen und Schüler des Robert-Wetzlar-Berufskollegs öffentlich über die Mitgliedschaft ihres Politiklehrers in der "Alten Bruschenschaft der Raczeks".
In ihrem Bericht beklagte sich die Schülerschaft außerdem über die Reaktion ihrer Schule. Nachdem diese von den Aktivitäten ihrer Lehrkraft unterrichtet wurde, habe die Schule dem Mitschüler, der als erster auf die Problematik hinwies, mit einem Schulverweis bedroht.
Die linksjugend ['solid] NRW erklärt hierzu:

Einladung zur nächsten Landesvollversammlung (LVV) in Oberhausen vom 10. bis 11. November

Liebe GenossInnen,

hiermit laden wir euch herzlich zur nächsten Landesvollversammlung (LVV) von Linksjugend [ˈsolid]-nrw am 10/11 November 2012 in Oberhausen ein. Dieser Termin wurde bei der letzten LVV am 31. August in Dortmund beschlossen. Die LVV beschloss eine weitere außerordentliche LVV einzuberufen um die Frage der Votumsvergabe, die Kriterien einer eigenen Jugendkandidatur und die Möglichkeit des persönlichen Vorstellens der KandidatInnen in den Basisgruppen zu ermöglichen.

Der LandessprecherInnenrat (LSpR) wird bis zur LVV ein Kriterienkatalog -wie bei der letzten LVV beschlossen- anfertigen, welcher dann auf der LVV zur Diskussion offen steht. Im Vorfeld liegen dem LSpR Satzungsänderunganträge vor, welche behandelt werden.

Wir treffen uns im Alevitischen Kulturzentrum in der Rombacherstr. 17, 46049 Oberhausen http://bit.ly/jBAwQE (Karte)

Fahrtkosten zur LVV (DB-Regionalverkehr, 2. Klasse) bekommt ihr von uns erstattet, die LVV ist insgesamt natürlich auch mit keinen Kosten für euch verbunden. Bitte denkt daran, Schlafsack und Isomatte mitzubringen, falls ihr dort übernachten möchtet. Anträge für die LVV und auch Kandidaturen sollten möglichst an info@linksjugend-solid-nrw.de gesendet werden.

Linksjugend [´solid] NRW Bustour auch in deiner Stadt!

Liebe Genossinnen und Genossen,

die Linksjugend ['solid] NRW Bustour steht. Im Anhang die Daten, wann wir in welcher Stadt sind. Wir werden in Absprache mit den Genossinnen in den Basisgruppen, uns vor die Berufskollege und Oberstufen stellen um unser Jugendmateria lzuverteilen, uns mit den Jugendlichen über unser Politikverständnis zu unterhalten und ihnen zu sagen, warum wir DIE LINKE am 13. Mai unterstützen.

Es ist wichtig, mit so vielen Linksjugend [´solid] Aktivistinnen wie möglich an die Schulen zu gehen. Falls wir also auch in deiner Nähe sind und Du aus verschiedenen Gründen noch nicht wusstest, dass wir kommen, misch dich ein und melde dich bei deiner Basisgruppe.

Wir freuen uns über jede Unterstützung. Falls jemand von Euch noch Lust hat mit uns durchs Land zu fahren, meldet Euch bei mir. Ansonsten bitten wir die Aktivistinnen mit denen wir von der Wahlkampfleitung in Kontakt sind, auf ihrem Handy erreichbar zu sein um ggf. Änderungen und Treffpunkte zu kommunizieren.

Leider werden wir es nicht schaffen in alle Basisgruppen zu fahren. Bitte nicht böse sein.
(Die nicht auf der Route stehen-Anhang-)

Kämpferische Grüße

Eure Linksjugend -Wahlkampf Leitung

Kontakt unter: gf@linksjugend-solid-nrw.de

Let`s do it like Hessen! Für eine starke LINKE im NRW-Landtag

Der parteinahe Jugendverband der LINKEN, Linksjugend [`solid], erklärt zur Auflösung des Landtages und den bevorstehenden Neuwahlen in NRW:

"SPD und Grüne haben die Neuwahlen provoziert, indem sie sich in den Haushaltsverhandlungen einer sozialen Politik verweigert haben und stattdesseneinen unsozialen Kürzungshaushalt vorlegten. Mit der Ablehung der LINKEN-Forderung nach einem landesweiten, echten Sozialticket hat die SPD ein weiteres Mal gezeigt, dass sie nicht die Partei der "kleinen Leute" ist. Es ist umgekehrt: Die Landesregierung weigerte sich bis zuletzt, mit der LINKEN im Bundesrat für die Einführung einer Vermögensteuer einzutreten.

SAND INS GETRIEBE DER ABSCHIEBEMASCHINERIE!

Kommenden Dienstag sollen vom Flughafen Düsseldorf wieder Menschen gegen ihren Willen abgeschoben werden. Gerade berichten alle Medien, dass uns in Europa eine Kältewelle erwartet, die in im Balkan bereits unter -30°C erreicht und Dutzende Menschen getötet hat – und die Landes- und Bundesregierung führen trotz des sogenannten Wintererlasses weitere Abschiebungen durch. Wir sind angewidert über diese menschenverachtende Haltung der herrschenden Parteien.

Besonders SPD und Grüne in NRW sind aufgefordert, die Deportationen sofort einzustellen. NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) wird inzwischen von Menschenrechtsaktivistinnen, aufgrund seiner Praxis, Abschiebeminister genannt. In bester sozialdemokratischer Manier tritt er Menschenrechte, wo er grade nicht unter Druck gesetzt wird, wie bei der letzten Abschiebung im Dezember 2011. Gründe, warum überhaupt noch deportiert wird, können bestimmt nicht mehr mit "Das Boot ist voll" beantwortet werden. Den Bevölkerungsschwund in der BRD hat mittlerweile sogar schon die BILD-Zeitung festgestellt – vom demografischen Wandel und dessen Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt ganz zu schweigen.

Bundeswehr raus aus den Schulen! - Kampagne gestartet

Das Image der Bundeswehr und ihrer Auslandseinsätze ist angeschlagen. Außerdem hat die Bundeswehr – zum Beispiel durch die Aussetzung der Wehrpflicht – Probleme, Nachwuchs zu rekrutieren. Deshalb wirbt sie nun verstärkt an Schulen, auf Ausbildungsmessen, in den Medien und anderswo. In den letzten Jahren hat diese Werbeoffensive stark zugenommen. Grund dafür sind vor allem die Kooperationsvereinbarungen zwischen Landesregierungen und Bundeswehr: Sie systematisieren die Zusammenarbeit und erleichtern den Zugang nicht nur zu SchülerInnen, sondern lassen das Militär auch verstärkt auf die LehrerInnen- und Referendarsausbildung einwirken.

Erfolgreicher Protest in Bonn – Reduzierung der Prüfungen im Bachelorstudium angekündigt

Auf der Demonstration in Bonn demonstrierten über 5.000 Menschen unter dem Motto „Kultusminister nachsitzen!“ für ein besseres Bildungssystem. Ein großes Bündnis aus Studierenden, Schülerinnen und Schülern, Gewerkschaftern, Auszubildenden, linken Gruppen und Verbänden protestierte dabei gegen die Unstudierbarkeit des Bachelor/Master-Systems, Bildungsgebühren aller Art und gegen die Selektion in der Bildung. Die Demonstrierenden kamen dabei aus ganz Deutschland. Linksjugend ['solid] nahm mit einem eigenen Block an der Demonstration teil und wurde dabei von Mitgliedern der LINKEN und dielinke.sds unterstützt. DIE LINKE war u.a. mit Nicole Gohlke, hochschulpolitische Sprecherin der linken Bundestagsfraktion, in Bonn vertreten. Gohlke erklärte am Donnerstag, eine Senkung der Arbeitsbelastung sei „angesichts der hohen Abbrecherzahlen unbedingt notwendig“. 38 Wochenstunden seien viel zu viel, „weil zwei Drittel der Studierenden zusätzlich arbeiten müssen“, so Gohlke.

Mehr LehrerInnenstellen statt Schulsponsoring-Stiftung

Zur Antwort der Landesregierung bezüglich der Stiftung Partner für Schule NRW erklären Bärbel Beuermann, stellv. Sprecherin DIE LINKE. NRW, und Fabian Bünnemann, Landessprecher Linksjugend [’solid] - nrw:

Landesregierung schülerfeindlich!

Das nun an den Tag gelegte Vorgehen der Landesregierung bei der "Ehrung der Besten" ist wieder einmal absolut schülerfeindlich, kritisiert der Landtagsabgeordnete Rüdiger Sagel (DIE LINKE).

Mehr Marx in die Schulbücher!

Zur Marginalisierung von sozialistischen Ideen in Schulbüchern erklärt Fabian Bünnemann, Landessprecher der Linksjugend ['solid] - nrw:

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