linksjugend solid

Landesvollversammlung

Liebe Genossin, lieber Genosse,

Wir möchten dich hiermit zur nächsten Landesvollversammlung (LVV) am Wochenende 3.-5. April 2020 einladen!

Reiche für nützliche Arbeit einsetzen!

Die bürgerlichen Medien von FAZ über BILD und WELT bis FOCUS – Organe der Banken, Konzerne und wirtschaftlichen Eliten in diesem Land – haben die nächste sprichwörtliche Sau gefunden, die sie durch's Dorf treiben können. Auf einer LINKE-Strategiekonferenz in Kassel am vergangenen Wochenende reagierte Parteichef Bernd Riexinger auf die – ironisch gemeinte! – Aussage seiner Vorrednerin, man müsse „das ein Prozent der Reichen erschießen“, mit dem Satz: „Wir erschießen sie nicht, wir setzen sie für nützliche Arbeit ein.“ Daraus machen die Schreiberlinge der bürgerlichen Redaktionen Schlagzeilen wie diejenige der „Berliner Zeitung“ (BZ): „Linke will Reiche erschießen lassen“! Angepasste LINKE-Vertreter wie Bodo Ramelow reihen sich in diesen Chor der Empörung ein und schwadronieren von ihrem „Wertekanon“, der mit „Revolution durch Gewalt“ nichts gemein habe.

Fluchtursachen bekämpfen, nicht Flüchtende!

Keine Unterstützung für den türkischen Krieg in Syrien – Hilfe für Flüchtende!

Schlimme Nachrichten erreichen uns von den Mauern der Festung Europa: Menschen in Not, die nicht mehr suchen als eine sichere Bleibe, werden an der griechisch-türkischen Grenze bei eisigen Temperaturen mit Wasserwerfern, Tränengas und sogar scharfer Munition beschossen. Auf der griechischen Insel Lesbos, wegen ihrer Nähe zum türkischen Festland ein favorisiertes EU-Ziel von Flüchtenden, die auf dem gefährlichen Seeweg versuchen einzureisen, tobt ein rechter Mob. Die Polizei schaut zu, wie Lager für Geflüchtete angezündet, ankommende Flüchtende misshandelt und auch Journalist*innen bedroht, eingeschüchtert oder sogar angegriffen werden. Menschen vor Ort sprechen davon, dass die Lage kurz vor einem Pogrom stehe.

Gegen Sexismus! Für Emanzipation und Sozialismus!

Neuer Flyer der linksjugend ['solid] NRW

Kein Mensch ist illegal: Bleiberecht für Alle! Gemeinsam kämpfen gegen staatlichen Rassismus!

Neuer Flyer der linksjugend ['solid] NRW

Von der Trauer zum Widerstand: Rechten Terror stoppen!

Am Abend des 19. Februars kam es wieder einmal zu einem terroristischen Anschlag. Diesmal in der hessischen Stadt Hanau. Der mutmaßliche Täter erschoss dabei neun Menschen vor zwei Shisha-Bars. Das SEK stürmte ein Reihenhaus und fand den mutmaßlichen Täter und seine Mutter tot auf.
Laut Tagesschau soll es ein Bekennerschreiben geben, welches migrant*innenfeindliche und rassistische Motive offenlegt. Auf seiner Webseite und in Videos soll er ebenfalls rassistische und verschwörungstheoretische Äußerungen getätigt haben.

Statement zur Krise in Thüringen: Empörung zu Widerstand! Sozialistische Politik und gemeinsame Kämpfe von unten nötig!

Am Mittwoch, den 05. Februar, wurde der FDP-Fraktionsvorsitzende Kemmerich in Thüringen mit den Stimmen der AfD zum Ministerpräsidenten gewählt und eine rot-rot-grüne Minderheitsregierung dadurch verhindert. Die Empörung ist zurecht groß und es zeigt mal wieder, dass auf die bürgerlichen Parteien kein Verlass ist. Die gemeinsame Kooperation von AfD, CDU und FDP macht deutlich, dass die Parteien des Kapitals zusammen halten, um eine vermeintlich linke Regierung zu verhindern – egal wie sehr die LINKE Kreide geschluckt hat und sich dem bürgerlichen Establishment angepasst hat. Eins ist klar: Eine Politik, die von der CDU, FDP und AfD getragen wird, wäre unsozial, im Interesse der Banken und Konzerne und sie würde Spaltung und Rassismus tiefer in die Gesellschaft tragen.

Für echte Gesundheitsfürsorge, keine Krankenverwaltung! Solidarität mit den streikenden Ärzt*innen und Ameos-Beschäftigten! Krankenhauskonzerne enteignen!

Heute sind hunderte Krankenhaus-Ärzt*innen in NRW und anderen Bundesländern in den Warnstreik getreten. Der Marburger Bund, eine Ärzte-Gewerkschaft, hatte dazu aufgerufen. Er versucht gerade, den Tarifvertrag für Ärzte zu verbessern. 20.000 Ärzt*innen an 23 Uniklinika im gesamten Bundesgebiet würden von besseren Regelungen profitieren.
Der Marburger Bund fordert sechs Prozent mehr Gehalt, vor allem aber bessere Arbeitsbedingungen. So beklagen sich laut Marburger Bund ein Viertel der Ärzt*innen über Arbeitszeiten von über 60 Stunden pro Woche. Gleichzeitig gebe es Manipulationen bei der Zeiterfassung und oftmals eine kurzfristige und (für die Arbeitgeberseite) flexible Dienstplangestaltung. Gefordert werden auch maximal zwei Wochenenddienste pro Monat, eine Höchstgrenze für Bereitschaftsdienste und Sonderurlaub für Nachtarbeit.
Bereits seit Ende Januar sind Hunderte Beschäftigte an Ameos-Kliniken in Sachsen-Anhalt in den unbefristeten Streik getreten. Sie kämpfen mit ihrer Gewerkschaft ver.di dafür, dass der Konzern Ameos (bei dem allein in Sachsen-Anhalt über 4000 Menschen beschäftigt sind) überhaupt Verhandlungen über einen Tarifvertrag aufnimmt. Der Konzern reagiert aggressiv, entlässt unbequeme Kolleg*innen und droht mit fast 1000 Stellenstreichungen.

Wir sind solidarisch mit den Streikenden und unterstützen ihre Forderungen.

Hutchinson in Aachen: Alle sollen bleiben - entlasst die Bosse!

Liebe Kolleginnen und Kollegen, vor einigen Tagen erreichte uns die Meldung über die Schließung des Hutchinson-Standortes und dem damit verbundenen Verlust Eurer Arbeitsplätze. 500 gestrichene Arbeitsplätze - das ist der Dank der Geschäftsführung für Eure jahrelange Arbeit! Wir sind wütend mit Euch.

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