linksjugend solid

Kommunalwahlkampf

Am 13. September finden in NRW Kommunalwahlen statt.

Auch wir engagieren uns im Kommunalwahlkampf und kämpfen für starke Ergebnisse für DIE LINKE. Aber wir sagen auch ehrlich: Wählen gehen ist wichtig - reicht aber nicht. Wirkliche Veränderungen werden auf den Strassen und in den Betrieben erkämpft. Dabei sind starke LINKE-Fraktionen eine wichtige Stütze.

Auf dieser Grundlage haben wir eine Jugend-Wahlkampagne entwickelt, die wir an dieser Stelle vorstellen.

Freie Fahrt für Bus und Bahn! (Veranstaltung am 8. September)

Der Klimawandel erfordert eine Verkehrswende, doch weiterhin wird der Individualverkehr politisch bevorzugt und gefördert: ökologisch und sozial ein Desaster. Es muss dringend eine Alternative geschaffen werden: Fuß- und Radwege sowie ein kostenloser ÖPNV müssen etabliert werden, bezahlt von den Superreichen und Konzernen. Mobilität darf nicht vom Geldbeutel abhängig sein.

Sexismus und Queerfeindlichkeit bekämpfen! (Veranstaltung am 25. August)

Jeden Tag müssen wir mit ansehen, wie Menschen aufgrund ihres Geschlechtes, ihrer Sexualität, Religion oder Herkunft diskriminiert werden. Aber wir lassen uns nicht spalten!
Weshalb Diskriminierung System hat und was wir dagegen tun können.

Stellenausschreibung

Die linksjugend ['solid] NRW sucht eine*n Landesgeschäftsführer*in auf geringfügiger Basis. Alle Infos in der beigefügten PDF.

Solidarität mit Janine Wissler! Faschistische Organisationen zerschlagen!

Die Verflechtungen des Staates und seiner Organe mit rechtsterroristischen Strukturen wie dem NSU, Hannibal und Co. brechen nicht ab. Seit wenigen Wochen erhält die LINKE-Fraktionschefin im hessischen Landtag, Janine Wissler, Morddrohungen an ihre private Mail-Adresse. Der Inhalt: Direkte Drohungen gegen ihr Leben, „Heil Hitler“-Grüße, Informationen über ihr privates Leben wie zum Beispiel ihre Anschrift. Unterzeichnet sind die Schreiben mit „NSU 2.0“. Und in alter NSU-Manier scheint es auch hier eine Verbindung zur Polizei zu geben, denn die privaten Infos über sie wurden wenige Tage zuvor von einem Polizeicomputer in Wiesbaden abgerufen.

Rettet das Klima, nicht die Profite! Socialist Change to stop Climate Change!

Am Freitag waren wir mit etwa 1000 anderen Menschen in Düsseldorf auf der Klimademo. Gemeinsam mit anderen Organisationen und Bündnissen haben wir klar gemacht: Den Kohleaufstieg auf 2038 zu vertagen ist Wahnsinn!

Verfassungsschutz abschaffen!

Wir verzichten auf teure Werbung: Verfassungsschutz abschaffen!

Im NRW-Verfassungsschutzbericht 2019 tauchen wir wieder auf. Der Inlandsgeheimdienst lässt es uns nicht nehmen, teure Werbung auf Kosten der Steuerzahler*innen für uns zu machen. Wir verzichten darauf und fordern: Verfassungsschutz auflösen!

Der Verfassungsschutz agiert seinem Wesen nach weitgehend ohne demokratische Kontrolle. Gleichzeitig gibt es zuhauf Fälle von aktiver Aufbauhilfe für faschistische Gruppen. Auch deshalb sind wir der Meinung, dass der Laden dicht gemacht werden muss (und alle Akten veröffentlicht werden müssen).

Zwischen Schule, Ausbildung und Wirtschaftskrise: Die Corona-Pandemie und die Jugend (Zoom-Videokonferenz am 18. Juni um 19 Uhr)

Die Corona-Pandemie bestimmt aktuell unseren Alltag. Schulen waren noch bis vor kurzen geschlossen und nehmen langsam den Betrieb wieder auf. Treffen mit der Freundesgruppe sind lange Zeit nicht möglich gewesen. Viele Jugendliche müssen sich Sorgen um ihre persönliche und berufliche Zukunft machen. Was mache ich jetzt ohne meinen Nebenjob? Werde ich nach der Ausbildung übernommen trotz Wirtschaftskrise? Fragen, die sich Junge Menschen zurzeit stellen müssen. Die Medien präsentieren ein Bild der verantwortungslosen Jugend, die nichts tut als Corona-Partys zu feiern, dabei trifft uns die Krise umso härter und müssen wir das verantwortungslose handeln der Politik am Ende ausbaden.

Wir wollen gemeinsam diskutieren welche Auswirkungen die Corona-Pandemie auf uns hat und welches Programm im Interesse der Jugend notwendig wäre.

Keine Anerkennung für Rassismus und Hooligans in Uniform!

Seit Wochen gehen Millionen Menschen auf die Strasse. Vor allem in den USA, aber auch in Deutschland und vielen anderen Ländern wehren sie sich gegen Rassismus und Polizeigewalt, weil sie verstanden haben, dass niemand ihnen diesen Kampf abnimmt. Erst recht nicht der Staat, der Rassist*innen schützt und Schläger*innen finanziert. Wir als sozialistischer Verband und auch unsere Partei DIE LINKE sind bei diesen Protesten dabei, haben sie mancherorts sogar organisiert. Viele unserer Genoss*innen haben selbst schon am eigenen Leib erfahren, dass die Polizei nicht auf ihrer Seite steht und mussten Gewalt, Rassismus oder Sexismus durch Polizist*innen erleben. Kaum jemand zeigt solche Vorfälle jedoch an, weil wir genau wissen, dass sowas kaum Aussicht auf Erfolg hat – im Gegenteil: Wer sich vereinzelt wehrt, wird mit Repression überzogen.

Nun hat der Co-Vorsitzende unserer Bundestagsfraktion sich entschieden, dieser Bewegung und auch vielen Genoss*innen in den Rücken zu fallen. In einem twitter-Eintrag fordert er „mehr Anerkennung“ für Polizist*innen und kritisiert, die Polizei „unter Generalverdacht zu stellen“. Und er fordert mehr Personal für die Polizei. Das ist fatal, zeigt aber leider, in welchem Zustand sich Teile der Partei befinden.

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