linksjugend solid

Ein Spendenaufruf

Beim Aufbau einer besseren Zukunft helfen:
Für linksjugend ['solid] nrw spenden!

„Wer die Jugend hat, hat die Zukunft!“
Karl Liebknecht
Die linksjugend ['solid] nrw ist ein sozialistischer, antifaschistischer, basisdemokratischer und feministischer Jugendverband. Wir organisieren Jugendliche in ganz NRW und sind aktiv in Streiks, sozialen Bewegungen und Protesten. Der Kapitalismus bietet Jugendlichen in NRW keine Perspektive – Besonders unter der schwarz-grünen Regierung werden wir das zu spüren bekommen. Die Schule besteht nur noch aus Leistungsterror. Viele fragen sich: Werde ich mir eine eigene Wohnung leisten können? Was kommt nach der Schule? Studium? Eine Ausbildung? Werde ich übernommen? Die etablierten Parteien werden daran nichts ändern. Die Antwort auf diese Fragen kann nur eine starke Linke geben, die in der Gesellschaft verankert ist, an der Seite der Menschen kämpft. Sie muss die realen Probleme der Menschen aufgreifen und mit einer Alternative zum kapitalistischen System verbinden. Dafür setzen wir uns ein!

Die Grenzen verlaufen nicht zwischen den Völkern, sondern zwischen oben und unten!

Statt eines Lagerwahlkampfs, sollte Antirassismus und Antikapitalismus zum eigenständigen Profil der LINKEN gehören. Die LINKE und all ihre Funktionsträger*innen und Abgeordnete haben eine große Verantwortung. Die Partei ist in Deutschland für viele Millionen Menschen eine Alternative zum Neoliberalismus, Rassismus und Militarismus der etablierten Parteien. Eine geschwächte LINKE wird niemandem nutzen, der gegen den Rechtsruck kämpfen will. Wenn die Linke als radikale Opposition gegen Kapital, Rassismus und herrschenden Politikbetrieb erkennbar wird, kann sie gewinnen. Es gilt, beide Elemente in einem bewegungsorientierten Wahlkampf zu bündeln und damit die Menschen zu ermutigen, selbst aktiv zu werden. So kann sich ein anderes Lager formieren: in einem Lagerwahlkampf „unten gegen oben“ der aus mehr besteht als alle vier Jahre ein Kreuzchen zu machen, nämlich selbst für bezahlbaren Wohnraum, Arbeit und kostenlose Bildung für alle, also für eine bessere Welt insgesamt zu kämpfen.

Aachen: Polizei kriminalisiert antifaschistisches Engagement

Zivilcourage gegen Rechts ist notwendig und legitim – gegen die Kriminalisierung von antifaschistischem Engagement!

Gemeinsame Erklärung von DIE LINKE (Kreisverband Aachen), linksjugend ['solid] (Landesverband Nordrhein-Westfalen) und dem Bündnis „Antirassistische Offensive Aachen“

Im März diesen Jahres wurde ein Hetz-Transparent der Neonazi-Gruppierung „Identitäre Bewegung“, das am Dach des ehemaligen Zollhauses am deutsch-belgischen Grenzübergang „Köpfchen“ bei Aachen angebracht worden war, von einem Aachener entfernt. Weil er es für legitim und nötig hält, Neonazi-Propaganda aus dem Stadtbild zu entfernen, berichtete er darüber auf seinem privaten Facebook-Profil. Drei Monate später erfuhr er durch Zufall, dass deswegen gegen ihn ermittelt wurde und die Polizei seine Wohnung durchsuchen wollte.

LVV in Oberhausen

Einladung zur Landesvollversammlung (LVV) der linksjugend ['solid] NRW

Liebe Genoss*innen, liebe Interessierte,
wir laden euch herzlich zur LVV vom 29.09. bis zum 01.10.2017 nach Oberhausen ein.
Die Antragsfrist für Anträge ist der 22.09.2017 um 18.00 Uhr.
Solltet ihr Anträge stellen, so schickt sie bitte an info@linksjugend-solid-nrw.de. Auf der LVV werden quotierte und unquotierte Plätze für den Landessprecher*innenrat nachgewählt. Die Kassenprüfung und eine Landesschiedskommission muss ebenfalls gewählt werden, ebenso Delegierte zum Länderrat (linksjugend ['solid]) und zum Landesrat (LINKE NRW). Aufgrund von Rücktritten aus der Landesparteitagsdelegation muss auch hier nachgewählt werden. Wenn Du Dir eine Kandidatur vorstellen kannst, schicke eine kurze „Bewerbung“ bitte bis zum 27.09.2017 um 18.00 Uhr an unsere Mail-Adresse. Selbstverständlich sind auch Spontankandidaturen auf der LVV möglich.
Wenn du dir vorstellen kannst einen Workshop zu halten, dann teile uns dies bitte mit.

Unsere Solidarität gegen ihre Repression!

Ein Fotograf des STERN berichtet, dass er von Wasserwerfern gezielt beschossen und seine Kamera zerstört wurde, er erlebte Drohungen und “Lügenpresse!”-Rufe von Polizist*innen, wurde schließlich aus nächster Nähe mit Tränengas besprüht, lag blind und benommen auf der Straße, ein zufällig anwesender Arzt schleppte ihn in Sicherheit. Sein Fazit aus Hamburg “Die schlimmsten [Polizist*innen] waren die aus Bayern und Sachsen“

Landesrat am 2. Juli

Liebe Genoss*innen,

anbei findet ihr die Einladung zum Landesrat am Sonntag, den 02. Juli 2017 ab 12 Uhr in dem LINKE-Parteibüro Corneliusstraße 108 in Düsseldorf.

LEIDKULTUR - Ein Statement zu Thomas de Maizière.

Während der Innenminister Thomas de Maizière den Schluss zieht „Wir bleiben - unverhandelbar - Teil des Westens, stolze Europäer und aufgeklärte Patrioten.“ ziehen wir den Schluss: „Antirassismus, Antifaschismus und Internationalismus bleiben unverhandelbar – wir kämpfen für die befreite Gesellschaft!“

Einladung zum Landesrat der linksjugend ['solid] nordrhein-westfalen

Der nächste Landesrat findet am 13. April im Heinz Renner Haus statt (Essen, Severinstraße 1). Das Landesratspräsidium schlägt Folgende Tagesordnung vor. Er steht ganz im Zeichen des Bukos und des
Wahlkampfs.
TOP1 17.30 – 17.45 Formalia
TOP2 17.45 – 18.15 Frauen- & Offenes-Plenum
TOP2 18.15 – 18.45 Je drei Minuten Bericht pro Basisgruppe
TOP5 18.45 – 19.30 Wahlkampf
Pause 19.30 – 19.45
TOP 6 19.45 – 20.30 Delegiertenbesprechung
TOP6 20.30 – 20.45 Anträge & Sonstiges

Warum DIE LINKE und DIE LINKE.NRW die außerparlamentarischen Proteste stärken müssen, anstatt in Regierungen zu gehen.

DIE LINKE sollte in Parlamenten das Sprachrohr für außerparlamentarische Bewegungen bilden, die Interessen von Gewerkschaften, Sozialen Bewegungen und Vereinen artikulieren, vertreten, Reformen erkämpfen und diesen zustimmen, sofern sie eine Verbesserung erzielen, aber niemals das eigentliche Ziel aus den Augen verlieren: die Überwindung des Kapitalismus und den Kampf um die sozialistische Demokratie und somit können Parlamente nur als Bühne für den Klassenkampf wahrgenommen werden.

Wider den Rufen nach mehr Polizei und “dichten Grenzen”

In Zeiten des Aufstiegs der Neuen Rechten ist die Forderung nach mehr innerer Sicherheit und abgeriegelten Grenzen wieder in den Mittelpunkt des politischen Diskurses gerückt.
Den Höhepunkt dieser Entwicklung erlebten wir am Silvesterabend in Köln, als hunderte Menschen allein aufgrund ihres Aussehens stundenlang von der Polizei festgehalten wurden. Allerdings kommen diese Forderungen nicht nur aus dem bürgerlich-konservativen und rechten Lager, sondern auch aus dem vermeintlich linken. Als Simone Peter (Die Grünen) den Kölner Polizeieinsatz und die Verwendung des rassistischen Begriffs “Nafri” kritisierte, wurde sie von ihrer eigenen Partei scharf angegriffen und zog ihre Kritik schnell wieder zurück. Auch in der LINKEN gibt es Genoss*innen, die der Meinung sind, man müsse als Konsequenz der Ereignisse die “kaputtgesparte” Polizei wieder stärken und die Grenzen “schützen”.
Wir als linksjugend [‘solid] nrw halten dies für einen großen Fehler!

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