Kurdistan

Stoppt den türkischen Angriff – verteidigt Afrîn und Rojava! Demonstration am 27. Januar in Köln

Unsere Solidarität ist nötig! Ein Bündnis aus türkischer Armee und islamistischen Milizen greift derzeit die kurdische Region Afrîn im Norden Syriens an – eine der wenigen Regionen, die bisher im syrischen Bürgerkrieg verschont geblieben sind. Der türkische Diktator Erdoğan greift damit gezielt die kurdische Selbstverwaltung in Rojava (das kurdische Gebiet im Norden Syriens) an. Dort hat sich in den letzten Jahren eine demokratische Selbstverwaltung etabliert, die (nicht nur für die Region) beispielhaft ist: Mit fortschrittlichen Frauenrechten, Minderheitenrechten und einem starken linken Einfluss. Dieser Leuchtturm der Hoffnung muss verteidigt werden!

Solidarität mit Deniz Naki!

Gegen die Zusammenarbeit Deutschlands mit dem türkischen Regime – Stoppt die Verfolgung der kurdischen Linken!

Der Fußballspieler des kurdischen Clubs Amedspor, Deniz Naki, wurde Sonntag abend auf der Autobahn von Aachen nach Köln von unbekannten Personen beschossen. Ein Reifen seines Autos platzte, eine weitere Kugel drang in den Wagen ein. Nur durch Glück blieb Deniz unverletzt. Die Polizei ermittelt nun wegen versuchter Tötung. Gegenüber der kurdischen Nachrichtenagentur ANF sagte er, dass es sich um einen Anschlag des türkischen Geheimdienstes MIT handeln könnte. Er habe die Angreifer allerdings nicht sehen können.

Solidarität mit Suruc – Türkische Regierung trägt Mitschuld

Die Linksjugend [solid‘] NRW verurteilt den feigen und barbarischen Anschlag auf eine Delegation der SGDF (Föderation Sozialistischer Jugendverbände) gestern in Suruc. Dabei kamen mindestens 30 Jugendliche ums Leben und mindestens 100 weitere wurden verletzt. Die über 300 Aktivisten waren auf den Weg ins zerstörte Kobane, um beim Wiederaufbau zu helfen. Der Anschlag ereignete sich in einem bekannten Kulturzentrum, als sich die Jugendlichen zu einem Gruppenfoto versammelten. Verantwortlich dafür soll eine 18-Jährige IS-Sympathisantin gewesen sein, welche sich selbst in die Luft sprengte.

ERDOGAN WEGEN KRIEGSVERBRECHEN IN DEUTSCHLAND ANGEZEIGT.

(gle/Serdar Agit Boztemur) Der türkische Ministerpräsident Recep Tayip Erdogan ist aufgrund massiver Vorwürfe während seiner Regierungszeit in den letzten zehn Jahren Verbrechen an der Menschlichkeit begangen zu haben, bei der Generalbundesanwaltschaft in Karlsruhe angezeigt . Erdogan werden Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorgeworfen. Ob er aufgrund der harten Vorwürfe gegen ihn und seine Regierung immer noch die Ehre hat Frau Merkel die Hand zu schütteln, soll an dieser Stelle außer acht gelassen werden. Es bleibt die Hoffnung, dass die Westlichen Kosmokraten vom arabischen Frühling gelernt haben, -was durch die Panzerlieferung an Saudi Arabien aber eher unrealistisch scheint.

In Gedenken an die ermordeten 5000 Menschen in Halabja

Zum Gedenken an die Ermordeten 5000 Menschen in Halabja erklärt Linksjugend [´solid] NRW:

Halabja eine kurdische Stadt im Nordirak. Am 16 .März 1988 um 11.45 Uhr vor 23 Jahren ließ Saddam Hussein gegen Ende des Golfkrieges 8 Helikopter ,mit Giftgas beladen, einen Angriff auf Halabja durchführen. Mehr als 5000 Tote, hunderte Fehlgeburten und unzählige Erkrankungen, die zum späteren Tod der Betroffenen führten, waren die Folge.

Deutsche Firmen lieferten , unter dem damaligen Bundeskanzler Helmut Kohl, das Material zur Herstellung der Giftgaswaffen an Saddam Husein, den damaligen "Partner des Westen“.

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