Köln

Auf die Strasse gegen den Bundesparteitag der AfD

Am 22. und 23. April möchte die AfD ihren Bundesparteitag in Köln abhalten. Wir werden der rassistischen, neoliberalen und reaktionären Partei weder Köln, noch irgendeinen anderen Ort widerstandslos überlassen! Deswegen rufen wir - die linksjugend ['solid] nrw - gemeinsam mit weiteren Organisationen zu lautstarken Protesten und entschlossenen Blockaden auf!

Die AfD vertritt die Interessen der Superreichen und Konzerne: Atomkraft soll weitergeführt, Fracking erlaubt und die Bundeswehr aufgerüstet werden. Sie will Menschen mit und ohne deutschen Pass, Christ*innen gegen Muslime* und Muslima*, jung gegen alt, Männer* gegen Frauen* und andere Bevölkerungsgruppen gegeneinander ausspielen. Die AfD ist rassistisch, frauenfeindlich, homophob und antidemokratisch!

Zum Christopher Street Day

Dieses Wochenende findet in Düsseldorf der erste Christopher Street Day (CSD) in NRW in diesem Jahr statt. Unter dem Motto »all united« werden wieder tausende Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans*, Intersexuelle, Aktivist*innen, Freund*innen und Gleichgesinnte für Akzeptanz in der Mehrheitsgesellschaft, für Vielfalt und für das Recht auf persönliche Entfaltung demonstrieren.

Die CSDs gehen auf Ausschreitungen in der Christopher Street in New York 1969 zurück. Zu dieser Zeit war es normal, dass Homosexuelle und Trans* von der Polizei kontrolliert, schikaniert und zwangsweise - teils sogar in aller Öffentlichkeit - geoutet wurden. Als am 27. Juni im Stonewall Inn, einer Szenekneipe, eine dieser Razzien durchgeführt werden sollte, entflammte sich an dieser Aktion die aufgestaute Wut über die staatliche Repression und die Unterdrückung der Mehrheitsgesellschaft der Menschen vor Ort und führte zu schweren Ausschreitungen der von der alltäglichen Repression Betroffenen, die über Tage anhielten. Das neu entdeckte Selbstbewusstsein der Community und der erneute Versuch der Einschüchterung und Erniedrigung fanden ihren Höhepunkt in einem Moment eines revolutionären Befreiungsaktes, der den Grundstein des »Gay Rights Movements« markiert.

Opfermythen angreifen! Am 23.11. sich den Nazis in Remagen entgegenstellen

2 Jahre nach dem Auffliegen des faschistischen Terrornetzwerkes (NSU) ist wieder der gute bürgerliche Alltag eingekehrt: Pro NRW und die NPD hetzen landauf landab gegen hilflose Flüchtlinge, Asylbewerber*innen müssen zusammengepfercht in engen Lagern mehrere Jahre warten, um letzten Endes doch nur ausgewiesen zu werden. Zur selben Zeit stilisiert sich Deutschland zur Führungs- und Vorreiternation in der EU. Der Nationalismus ist damit wieder salonfähig und allgegenwärtig.

Istanbul, Sao Paolo, Sarajevo, Sofia Widerstand ist überall!

Die Protestbewegung in der Türkei ist längst zu einem Flächenbrand geworden, der vom kleinen Gezi-Park in Istanbul ausgehend das ganze Land erfasst hat. Für Wochen sind der besetzte Park und der Taksim-Platz zum Symbol des Widerstands geworden. Besetzer_innen haben dort campiert, diskutiert, Kultur und Bildung miteinander geteilt und für viele Tage den öffentlichen Raum für alle Menschen der Stadt erobert.

Überall ist Taksim - Sao Paolo ist überall – Großdemonstration in Köln

Lasst uns die Stimme der Solidarität nach Köln tragen. Denn die Lösung der Probleme kann nur die Abkehr vom kapitalistischen Wirtschaftssystem zu einer sozialistischen Demokratie sein. Darum, am 22.06 nach Köln zur Großkundgebung!
Aufgrund der Großkundgebung und der aktuellen Ereignisse wird das Seminar: „Was soll DIE LINKE eigentlich im Parlament? Von Reform und Revolution“, welches am 22.06 in Oberhausen stattfinden sollte, verschoben. Das neue Datum des Seminars wird noch bekannt gegeben.
gegen das Erdogan-Regime.

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