kapitalismus

Gedenken an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht

Über neunzig Jahre nach ihrer Ermordung durch rechte Freikorps gedenken wir am 15. Januar an Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg. Sie stehen stellvertretend für Tausende weitere, die ihren Einsatz für den revolutionären Aufbruch in Deutschland am Ende des Ersten Weltkriegs mit dem Leben bezahlt haben. Damit stehen Karl und Rosa zugleich für den Kampf von Teilen der ArbeiterInnenbewegung gegen den Ersten Weltkrieg, in deren Tradition wir uns stellen. Rosa Luxemburg forderte Soldaten im Krieg dazu auf, den Befehl bzw. den Kriegsdienst zu verweigern und wurde dafür eingesperrt. Wie es damals richtig war, sich dem Blutvergießen für die Weltmachtsambitionen des deutschen Kaiserreichs zu verweigern, so rufen wir auch heute dazu auf, sich gegen Kriege der Bundesrepublik für weltpolitischen Einfluss, den Zugang zu Ressourcen und die Kontrolle von Handelswegen zu einzusetzen.

Diesen Samstag: Auf nach Bonn - Kriegskonferenz stoppen!

Vom 3. bis zum 5.12. findet in Bonn die sogenannte „Petersberg II“-Konferenz statt, wozu die Bundesregierung VertreterInnen aus über 90 kriegsführenden Staaten eingeladen hat. Zehn Jahre nach Beginn des Krieges in Afghanistan geht es den Regierungsvertretern darum, die verheerende Bilanz des Krieges vor der Weltöffentlichkeit schön zu reden. Linksjugend [`solid] und Die Linke.SDS beteiligen sich an den Anti-Kriegs-Aktivtäten rund um den 5.Dezember in Bonn und ist Teil des Protestbündnis gegen Petersberg II. Die Proteste beginnen am Samstag, den 3.Dezember, mit einer Großdemo - Redner ist u.a. Gregor Gysi. Bitte organisiert eine gemeinsame Anreise...Bonn ist gut mit dem Regionalzug erreichbar und ein Gruppenticket für 5 Personen kosten 35 Euro. Hier soll kurz auf die Hintergründe des Krieges eingegangen werden und die wichtigsten Protesttermine und Aktionsmöglichkeiten zusammengefasst werden.

DIE LETZTE SCHLACHT GEWINNEN WIR!

Nachdem die Bundesregierung mit der Stilllegung der ältesten AKWs dem Druck der Anti-AKW-Bewegung ein Stück weit nachgegeben hat, hofft sie auf Ruhe. Ruhe, um die anderen Reaktoren ein weiteres Jahrzehnt laufen zu lassen, um den strahlenden Müll im unsicheren Salzstock Gorleben einzulagern und die Brennelementproduktion in Deutschland weiterlaufen zu lassen. Störende Details wie die überschrittenen Strahlengrenzwerte am Zwischenlager Gorleben ignoriert die Regierung gerne - aber wir werden um das letzte Adventswochenende (genauer: vom 24. bis 27.11.) eine Störung dieses Plans schaffen, die nicht ignoriert werden kann. Auch dem vorerst letzten Castortransport ins Wendland werden wir unseren Widerstand entgegenstellen (und -setzen).

Hörsäle überfüllt? Schafft Euch Plätze – Besetzt die Universitäten!

,,Wer nicht kämpft, hat schon verloren!“ Bertolt Brecht,,

Linksjugend [´solid], Linke.SDS und DIE LINKE.NRW unterstützt die Forderungen der Studenten, Schüler und Azubis und ruft zur Beteiligung an den dezentralen Protestaktionen am Bildungsstreik-Aktionstag. Zum bundesweiten Bildungsstreik-Aktionstag am 17. November erklärt Derya Kilic, Hochschulpolitische Sprecherin der LINKEN in NRW und Cigdem Kaya Mitglied im Bundesvorstand von Linke.SDS:

Bundeswehr raus aus den Schulen! - Kampagne gestartet

Das Image der Bundeswehr und ihrer Auslandseinsätze ist angeschlagen. Außerdem hat die Bundeswehr – zum Beispiel durch die Aussetzung der Wehrpflicht – Probleme, Nachwuchs zu rekrutieren. Deshalb wirbt sie nun verstärkt an Schulen, auf Ausbildungsmessen, in den Medien und anderswo. In den letzten Jahren hat diese Werbeoffensive stark zugenommen. Grund dafür sind vor allem die Kooperationsvereinbarungen zwischen Landesregierungen und Bundeswehr: Sie systematisieren die Zusammenarbeit und erleichtern den Zugang nicht nur zu SchülerInnen, sondern lassen das Militär auch verstärkt auf die LehrerInnen- und Referendarsausbildung einwirken.

10 Jahre imperialistischer Krieg in Afghanistan

Heute am 7. Oktober jährt sich der imperialistische Krieg der NATO in Afghanistan zum 10. Mal. Fast 70 % der getöteten Zivilisten in Afghanistan wurden durch NATO- Soldaten ermordet. Die NATO ist der Hauptproduzent der Waffen die überall auf der Welt töten. 2/3 der gesamten Waffen auf der Welt werden durch die NATO Staaten in Umlauf gebracht. Wieso sollte sich also ein Kriegsbündnis, welches vom Krieg lebt, sich für den Frieden und die Frauenrechte einsetzten? Die NATO lebt nämlich nur von einem - dem tagtäglichen töten von Menschen für >>wirtschaftliche Interessen<<, so zu letzt Horst Köhler, der ehemalige Bundespräsident.
Linksjugend [´solid] AktivistInnen sind am Donnerstagabend in Dinslaken auf die Straße gegangen, um auf den Krieg in Afghanistan aufmerksam zu machen.

ARBEIT für ALLE, sonst gibt´s KRAWALLE!

Mehr als 1,3 Millionen Menschen in diesem Land verdienen mit 40 Stunden Arbeit die Woche so wenig, dass es nicht zum Leben ausreicht. Viele arbeiten teilweise für weniger als 5 Euro pro Stunde und müssen ihren (Niedrig-)Lohn dann „aufstocken“, beziehen also zusätzlich Arbeitslosengeld II. Frauen sind davon besonders betroffen. Im Schnitt erhalten sie für die gleiche Arbeit ein Viertel weniger als Männer. Einen gesetzlichen Mindestlohn gibt es immer noch nicht, wodurch Armut trotz Arbeit entsteht.
Aktivistinnen der Linksjugend [´solid], DIELINKE.SDS, DIE LINKE.NRW und der Kreisverband Köln sind am Samstag mit mehr als 20.000 jungen Gewerkschaftlerinnen der IG-Metall in Köln auf die Straße gegangen, um gegen die asoziale Politik der Bundesregierung zu protestieren.

Elf Tage in Israel und Palästina

DIE LINKE, Linksjugend [´solid] und LINKE.SDS AktivistInnen Cigdem Kaya, Derya Kilic und Serdar Agit Boztemur sind am 12. September 2011 auf Einladung von AIC (Alternativ Information Center) und Aufgrund ihrer journalistischen Tätigkeit nach Bethlehem (Palästina) gereist.
Sie haben elf Tage lang in Israel und Palästina etliche Vertreter verschiedener NGO’s getroffen, als Beobachter an Demonstrationen teilgenommen, sowohl palästinensische als auch israelische Familien besucht, auf der Straße, in den Geschäften, an Bushaltestellen und bei jeder Gelegenheit mit Frauen, Männern, Jugendlichen Gespräche gesucht und sie u.a. hinsichtlich des Antrags der Palästinenserpräsident Mahmud Abbas auf Vollmitgliedschaft bei der UNO befragt. Im Folgenden der erster Artikel der GenossInnen Cigdem, Derya und Agit unmittelbar nach ihrer Rückreise.

RAUS für den FRIEDEN!

Am 7./8. Oktober jährt sich der Beginn des Afghanistan-Krieg zum zehnten Mal. Der Parteivorstand der LINKEN ruft zu diesem Anlass alle Kreisverbände zu lokalen Aktionen auf. Katharina Schwabedissen (Landessprecherin, DIE LINKE.NRW) und Hannes Draeger (Landessprecher, Linksjugend [`solid] NRW) unterstützen den Aufruf und erklären, warum der Abzug der Bundeswehr auf den Plätzen und Straßen erkämpft werden muss:
„Die Bundeswehr beteiligt sich seit nunmehr fast 10 Jahren am Krieg in Afghanistan. DIE LINKE hat als einzige Anti-Kriegs-Partei im deutschen Bundestag immer wieder deutlich gemacht, dass es zu diesem schmutzigen Krieg nur ein konsequentes Nein geben kann. Nicht ein sofortiger Abzug aller fremden Truppen ließe Afghanistan im Chaos versinken, vielmehr sind der NATO-Kriegsterror und die andauernde Besatzung für das tödliche Chaos in diesem Land verantwortlich.

Hoffnung in der Hoffnungslosigkeit - Palästina

Linksjugend [´solid], Linke.SDS und Die LINKE AktivistInnen, Cigdem Kaya, Derya Kilic und Serdar Agit Boztemur sind mit weiteren MenschenrechtsaktivistInnen in Israel und Palästina unterwegs und berichten über die aktuelle Stimmung in Bezug auf den 20. September.

Der 20. September 2011 wird zum Hoffnungsschimmer der Palästinenser und Israelischen FriedensaktivistInnen. Der Vorsitzende der PLO (Palaestinensischen Befreiungsorganisation) Mahmud Abbas, wird bei der Eröffnung der UNO-Generalversammlung einen Antrag an Ban Ki Moon überreichen, in der die UNO-Vollmitgliedschaft der Palästinenser gefordert wird.

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