kapitalismus

System Change not Climate Change!

Im Rheinland, zwischen Köln und Aachen, wird in einer Reihe von Tagebauen Braunkohle abgebaut. Sie wird in Kraftwerken verfeuert und so – enorm ineffektiv – in Strom und Fernwärme verwandelt. Das Rheinische Braunkohlerevier ist die größte CO2-Schleuder Europas. Für die Profite der Energiekonzerne wird der Klimawandel angeheizt, ganze Landstriche vernichtet, Menschen vertrieben und die Umgebung verpestet.
Das Bündnis „Ende Gelände“ ruft dazu auf, dagegen vorzugehen. Mit Protesten, aber auch Blockaden von Gleisen, Besetzungen von Tagebauen und Baggern etc. soll die Kohleindustrie effektiv gestört und so die Umwelt geschützt werden. Wir unterstützen das und rufen zur Teilnahme auf!

Wir können uns die Reichen nicht mehr leisten!

Anfang dieses Jahres wurde die Oxfam-Studie veröffentlicht nach der acht Männer so viel Reichtum besitzen wie die ärmsten 50% der Weltbevölkerung - also so viel wie 3,6 Milliarden Menschen! VW entlässt in Deutschland 20.000 Angestellte, während der ehemalige Vorstandsvorsitzende von VW Matthias Müller eine Pension von 3100 € am Tag kassiert. Amazon zahlt Niedriglöhne und geht gegen Betriebsräte vor. Geflüchtete werden unter Mindestlohn bezahlt und müssen in Sporthallen leben. Trotzdem spricht die herrschende Politik von einem Aufschwung – der gilt aber nur für die Reichen. Die einfache Bevölkerung wird ausgebeutet und gegeneinander ausgespielt.
Die Schere zwischen Arm und Reich nimmt immer weiter zu.

Warum DIE LINKE und DIE LINKE.NRW die außerparlamentarischen Proteste stärken müssen, anstatt in Regierungen zu gehen.

DIE LINKE sollte in Parlamenten das Sprachrohr für außerparlamentarische Bewegungen bilden, die Interessen von Gewerkschaften, Sozialen Bewegungen und Vereinen artikulieren, vertreten, Reformen erkämpfen und diesen zustimmen, sofern sie eine Verbesserung erzielen, aber niemals das eigentliche Ziel aus den Augen verlieren: die Überwindung des Kapitalismus und den Kampf um die sozialistische Demokratie und somit können Parlamente nur als Bühne für den Klassenkampf wahrgenommen werden.

100 Jahre Russische Revolution: In der Tradition der Bolschewiki kämpfen!

In der Oktoberrevolution 1917 befreiten sich die arbeitenden Massen – die Bäuer*innen auf dem Land und die ArbeiterInnen in den Städten – von der Willkürherrschaft der Kapitalisten und Großgrundbesitzer in Russland. Vorher hatten sie schon das Joch des Zaren abgeschüttelt, dessen despotisches Regime das Land jahrhundertelang beherrscht und die Bevölkerung brutal unterjocht hatte. Die nach dem Ende der Monarchie an die Macht gekommene bürgerlich-liberale Regierung war nicht in der Lage gewesen, die Wünsche der Bevölkerung nach Brot, Land und Frieden zu erfüllen. Auch sie wurde von den revolutionären Ereignissen hinweggefegt.
Der Rote Oktober machte schließlich möglich, was bis dahin kaum jemand zu träumen gewagt hatte: Russland wurde zu einer sozialistischen Räterepublik.

Bleiberecht für alle! Gemeinsam kämpfen und Rassismus, Sexismus und Terrorismus den Boden entziehen!

Die Grenzen verlaufen zwischen oben und unten!
Rassist*innen und Rechtspopulist*innen fühlen sich seit geraumer Zeit im Aufwind. Zuletzt hat die Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten deutlich gemacht: Wir brauchen international einen Kampf gegen Rassismus, Sexismus und ein korruptes System, in dem 8 Menschen so viel besitzen wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung.

Wider den Rufen nach mehr Polizei und “dichten Grenzen”

In Zeiten des Aufstiegs der Neuen Rechten ist die Forderung nach mehr innerer Sicherheit und abgeriegelten Grenzen wieder in den Mittelpunkt des politischen Diskurses gerückt.
Den Höhepunkt dieser Entwicklung erlebten wir am Silvesterabend in Köln, als hunderte Menschen allein aufgrund ihres Aussehens stundenlang von der Polizei festgehalten wurden. Allerdings kommen diese Forderungen nicht nur aus dem bürgerlich-konservativen und rechten Lager, sondern auch aus dem vermeintlich linken. Als Simone Peter (Die Grünen) den Kölner Polizeieinsatz und die Verwendung des rassistischen Begriffs “Nafri” kritisierte, wurde sie von ihrer eigenen Partei scharf angegriffen und zog ihre Kritik schnell wieder zurück. Auch in der LINKEN gibt es Genoss*innen, die der Meinung sind, man müsse als Konsequenz der Ereignisse die “kaputtgesparte” Polizei wieder stärken und die Grenzen “schützen”.
Wir als linksjugend [‘solid] nrw halten dies für einen großen Fehler!

Wir lassen uns nicht spalten! Jetzt aktiv werden!

Am Sonntag waren Landtagswahlen in drei Bundesländern. In allen drei konnte die rechtspopulistische „Alternative für Deutschland“ massiv an Stimmen gewinnen. Die AfD konnte sich als Anti-Establishment-Partei darstellen. Die etablierten Parteien haben mit ihrer Sozialabbau- und Kürzungspolitik jegliches Vertrauen verspielt. Gleichzeitig haben CDU/SPD/Grüne zusammen mit Teilen der Medien eine rassistische Stimmung erzeugt von der die AfD profitierte und diese nur konsequenter weiterführt. Für uns ist es heute umso wichtiger aktiv zu werden und uns der rassistischen Hetze entgegenzustellen und den Menschen linke Alternativen zu bieten.

System change not climate change!

Solidarität mit Klimaprotesten! Für Fortschritt und Nachhaltigkeit!

Erklärung von linksjugend ['solid] NRW, beschlosen im Dezember 2015

Festung Europa einreißen –Refugees welcome

Wieder ist ein Flüchtlingsschiff mit 300 Flüchtlingen in Seenot, wieder schaut die EU zu. Nachdem vergangene Woche fast 1.000 Flüchtlinge bei zwei großen Schiffsunglücken im Mittelmeer gestorben sind, droht das Massengrab Mittelmeer noch größer zu werden. Die linksjugend [‘solid] nrw fordert vom Land NRW und der Bundesregierung eine sofortige Umkehr in der Flüchtlingspolitik und die Bekämpfung von Fluchtursachen. Dazu Maureen Mederer, Landessprecherin der linksjugend [‘solid] nrw:

Dortmund: 10. Todestag von Thomas "Schmuddel" Schulz

Am vergangenen Samstag, den 28.März, jährte sich zum zehnten Mal der Todestag von Thomas „Schmuddel“ Schulz, einem Punk, der in der Dortmunder Innenstadt brutal aus dem Leben gerissen wurde. Anstatt sich gegen die Zunahme von Rechtsextremem Gedankengut zu stellen, hat die Bezirksvertretung Mitte bis heute nicht die versprochene Gedenktafel für Thomas Schulz aufgestellt.
Die Landessprecherin der linksjugend [’solid] NRW Astrid H.:

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