Frieden

Geld für Bildung und Soziales, nicht fürs Militär: Aufrüstung stoppen, Kriege beenden!

Geld für Bildung und Soziales statt für Rüstung und Krieg!

Deutschland rüstet auf
36,7 Milliarden Euro: So viel Geld hat Deutschland 2017 für sein Militär ausgegeben. Das sind 36,7 Milliarden Euro, die in Schulen, Kindergärten, Ausbildung oder Freizeitangebote gesteckt werden könnten.
2015 betrugen die Rüstungsausgaben noch 35,1 Milliarden Euro, 2016 waren es schon 36,6. Und der Wahnsinn geht weiter: Für 2019 sind 42,9 Milliarden Euro vorgesehen. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt, also dem wichtigsten Maßstab für die wirtschaftliche Leistung eines Landes, sind das 1,2 Prozent. Nach dem Willen der NATO, Donald Trump, der deutschen Kriegsindustrie und auch vieler deutscher Politiker*innen soll das Wachstum weiter gesteigert werden – mindestens auf zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts im Jahr 2024. Aktuell wären das etwa 80 Milliarden Euro – und damit mehr als eine Verdopplung der Militärausgaben.

LLL-DEMO 2015

Schlafwandelnd, so soll uns eingeredet werden, seien die europäischen Nationen in den I. Weltkrieg geraten. Hintergründe? Unwesentlich. Interessen? Uninteressant.

Wir bleiben bei Rosa Luxemburg, die 1915 schrieb: "Auf seinen objektiven historischen Sinn reduziert ist der heutige Weltkrieg als Ganzes ein Konkurrenzkampf des ... Kapitalismus um die Weltherrschaft." Geht es der Reaktion in den USA und in der EU, geht es der NATO - und deren Verbündeten im Geiste und im Profit - heute weltweit um etwas anderes, als letztlich um Kapitalinteressen?

Wir bleiben bei Karl Liebknecht, der im Dezember 1914 im Reichstag als einziger gegen die Kriegskredite gestimmt hatte.

Wir bleiben bei Lenin, der schrieb: "Ohne Klassenbewusstsein und ohne Organisiertheit der Massen, ohne ihre Schulung und Erziehung durch den offenen Klassenkampf gegen die gesamte Bourgeoisie kann von der sozialistischen Revolution keine Rede sein."

Konstituierende Sitzung des Landesarbeitskreises "Antimilitarismus und Frieden"

Plattform gegen (Neo)Imperialismus und Militarisierung, für Internationalismus und Frieden.

Das Treffen soll den antimilitaristischen und antiimperialistischen Charakter unseres Landesverbandes stärken und dem Landesarbeitskreis „Antimilitarismus und Frieden“ neues Leben einhauchen. Im Anschluss ist geplant, dass sich der Landesarbeitskreis neue Strukturen gibt und wieder zu Regelmäßigen treffen einlädt.

Mit einem Vortrag von Ingrid Höger (MdB), Abrüstungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE und Mitglied im Verteidigungsausschuss und im Unterausschuss Abrüstung.Thema des Vortrages sind deutsche Rüstungsexporte und die damit verbundenen Konsequenzen.

Was ist linke Friedenspolitik?

Unter diesem Titel diskutiert die Linksjugend Dortmund am Dienstag (21.9.) ab 18.30 Uhr im Reinoldinum (Schwanenwall 34, Dortmund). Diskutieren werden die Bundestagsabgeordneten Sevim Dagdelen und Stefan Liebich. Dagdelen und Liebich vertreten durchaus unterschiedliche Standpunkte.

Fragen in der Diskussion werden u.a. sein: Ist eine Welt ohne Waffen möglich? Sind Militäreinsätze manchmal vielleicht doch sinnvoll? DIE LINKE diskutiert im Moment über den Entwurf für ein Parteiprogramm. Doch wie soll die Friedenspolitik der Partei aussehen?

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Werde aktiv gegen Krieg und Militarismus!

Mach mit beim Bundesarbeitskreis Antimilitarismus und Frieden (BAK AuF) vom 9.-11. Juli in Darmstadt!

Im letzten Jahr feierten die deutschen Eliten das 20-jährige Jubiläum der „Friedlichen Revolution“, doch seither ist Deutschland keineswegs friedvoller. 1999 bombardierten NATO-Truppen unter Beteiligung Deutschlands serbische Städte und seit 2001 führt die Bundesregierung einen immer weiter eskalierenden Krieg in Afghanistan. Der bisherige Tiefpunkt dieses Einsatzes und größtes deutsches Kriegsverbrechen seit dem 2. Weltkrieg ist der Bombenangriff von Kundus, bei dem 130 Menschen, darunter zahlreiche Kinder, starben.

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