faschismus

Distanzierung von reaktionären Kräften in Syrien & Ukraine-Maidan

Seit dem Beginn des Bürgerkrieges in Syrien, Anfang 2011 wurden radikale Oppositionsgruppen wie die FSA ( Freie Syriesche Armee ) welche den militärischen Arm der „Nationalen Koalition der syrischen Revolutions- und Oppositionskräfte“ ( SNC ) darstellt, mit den untergeordneten Brigaden Faruq und Liwaa al-Umma von den imperialistischen Staaten USA, Saudi-Arabien, Katar und vor allem durch die AKP Regierung sowohl finanziell, logistisch als auch durch eine aktive militärische Aufklärung massiv befürwortet und unterstützt. Die Bundesregierung, inklusive der Systemparteien und der grünen Cheerleader, haben im Gleichtakt schlagend, die FSA als eine Friedensbewegung deklariert und somit die abscheulichen Schandtaten gegen die syrische Bevölkerung massiv befürwortet. Ziel jener Staaten ist es, wie in Afghanistan 2001, Irak 2003, Libyen 2011 und Ägypten 2013 durch die heterogenen radikalen Terror-Milizen Syrien & insbesondere die Baschar al-Assad Administration irreversibel zu schwächen, um durch eine anschließende militärische Offensive einen Regime-Change herbei zu führen.

LLL-DEMO 2015

Schlafwandelnd, so soll uns eingeredet werden, seien die europäischen Nationen in den I. Weltkrieg geraten. Hintergründe? Unwesentlich. Interessen? Uninteressant.

Wir bleiben bei Rosa Luxemburg, die 1915 schrieb: "Auf seinen objektiven historischen Sinn reduziert ist der heutige Weltkrieg als Ganzes ein Konkurrenzkampf des ... Kapitalismus um die Weltherrschaft." Geht es der Reaktion in den USA und in der EU, geht es der NATO - und deren Verbündeten im Geiste und im Profit - heute weltweit um etwas anderes, als letztlich um Kapitalinteressen?

Wir bleiben bei Karl Liebknecht, der im Dezember 1914 im Reichstag als einziger gegen die Kriegskredite gestimmt hatte.

Wir bleiben bei Lenin, der schrieb: "Ohne Klassenbewusstsein und ohne Organisiertheit der Massen, ohne ihre Schulung und Erziehung durch den offenen Klassenkampf gegen die gesamte Bourgeoisie kann von der sozialistischen Revolution keine Rede sein."

Nein dem Vergessen: Dritter Jahrestag des Breivik Massakers

Heute, am 22. Juli 2014, ist der dritte Jahrestag des Massakers an 77 unschuldigen Menschen in Norwegen auf der Insel von Utøya und Oslo durch einen rechtsextremen Gewalttäter.

Dies ist ein trauriger Tag und ebenso ein wichtiger Gedenktag, um aufzuzeigen, dass rechtsextremes Gedankengut in unserer heutigen Gesellschaft nicht verschwunden ist und mit allen Mitteln bekämpft werden muss.
Auch 3 Jahre nach den Anschlägen ist rechtsextremes Gedankengut in den Köpfen der Menschen nicht auf dem Rückzug, wie es die Wahlen am 25. Mai unlängst bewiesen.

Wir als Antifaschist*innen stehen in der Pflicht gegen ein Vergessen einzutreten: Gegen das Vergessen der Gräueltaten des Dritten Reiches, des Pinochet-Regimes und vieler Weiterer unverzeihlicher Gräueltaten des Faschismus.
Breivik ist nur ein Beispiel unter vielen, das uns immer wieder aufs Neue daran erinnert, dass der Kampf gegen Rechtsextremismus in den Köpfen, auf der Straße und in den Parlamenten nicht gewonnen ist und wir unseren Kampf weiterführen müssen. Zu viele Menschen mussten und müssen unter rechtsextremen Gedankengut leiden, ob in Norwegen, in Deutschland oder andernorts.

75. Jahre Reichspogromnacht – Erinnerung Wachhalten, Rechtspopulisten entgegentreten!

Daniel Kerekeš, Landessprecher der Linksjugend ['solid] NRW, erklärt zum 75. Jahrestag der Reichspogromnacht: „Am 9. November vor 75. Jahren begann in Deutschland das größte Verbrechen in der Geschichte der Menschheit. Jüdische Mitbürger*innen wurden in hunderten Städten aus ihren Wohnungen vertrieben, deportiert oder ausgewiesen. Dutzende Synagogen und Gebetsräume zerstört - Mehr als 1.300 Jüd*innen fanden unmittelbar den Tod, mehr als 30.000 durch die anschließenden Deportationen. Die Pogromnacht war für Hitler-Deutschland der Startschuss für die Enteignung und Vernichtung von Millionen von Jüdinnen. Der 9. November muss ein Tag bleiben, an dem wir der Opfer und der Geschichte gedenken.“

Opfermythen angreifen! Am 23.11. sich den Nazis in Remagen entgegenstellen

2 Jahre nach dem Auffliegen des faschistischen Terrornetzwerkes (NSU) ist wieder der gute bürgerliche Alltag eingekehrt: Pro NRW und die NPD hetzen landauf landab gegen hilflose Flüchtlinge, Asylbewerber*innen müssen zusammengepfercht in engen Lagern mehrere Jahre warten, um letzten Endes doch nur ausgewiesen zu werden. Zur selben Zeit stilisiert sich Deutschland zur Führungs- und Vorreiternation in der EU. Der Nationalismus ist damit wieder salonfähig und allgegenwärtig.

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