Düsseldorf

Zum Christopher Street Day

Dieses Wochenende findet in Düsseldorf der erste Christopher Street Day (CSD) in NRW in diesem Jahr statt. Unter dem Motto »all united« werden wieder tausende Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans*, Intersexuelle, Aktivist*innen, Freund*innen und Gleichgesinnte für Akzeptanz in der Mehrheitsgesellschaft, für Vielfalt und für das Recht auf persönliche Entfaltung demonstrieren.

Die CSDs gehen auf Ausschreitungen in der Christopher Street in New York 1969 zurück. Zu dieser Zeit war es normal, dass Homosexuelle und Trans* von der Polizei kontrolliert, schikaniert und zwangsweise - teils sogar in aller Öffentlichkeit - geoutet wurden. Als am 27. Juni im Stonewall Inn, einer Szenekneipe, eine dieser Razzien durchgeführt werden sollte, entflammte sich an dieser Aktion die aufgestaute Wut über die staatliche Repression und die Unterdrückung der Mehrheitsgesellschaft der Menschen vor Ort und führte zu schweren Ausschreitungen der von der alltäglichen Repression Betroffenen, die über Tage anhielten. Das neu entdeckte Selbstbewusstsein der Community und der erneute Versuch der Einschüchterung und Erniedrigung fanden ihren Höhepunkt in einem Moment eines revolutionären Befreiungsaktes, der den Grundstein des »Gay Rights Movements« markiert.

Am Samstag ist Widerstand Pflicht!

Wir unterstützen die Proteste des Blockupy Bündnisses am kommenden Samstag und rufen alle Menschen in NRW dazu auf, an der Demonstration teilzunehmen, die am 17. Mai um 12 Uhr am Düsseldorfer HBF beginnt. Dazu Daniel Kerekes, Landessprecher der Linksjugend [‘solid] Nordrhein-Westfalen, dem Jugendverband der Partei DIE LINKE:

„PolitikerInnen in Deutschland verwechseln häufig die EU mit Europa, doch Europa ist mehr als Arbeitsmarktderegulierung, Sparprogramme, Troika und Krise. Wir wollen kein Europa, in denen Lobbyisten über Abkommen mitbestimmen, während die Öffentlichkeit nicht weiß was verhandelt wird, wie es bei TTIP der Fall ist."

Linksjugend [’solid] nrw solidarisch mit Gruppe Hilarius

Vor etwa einer Woche durchsuchte die Düsseldorfer Polizei zwei Wohnungen linker Aktivisten, die in der Gruppe Hilarius aktiv sind. Die Hausdurchsuchungen wurden in Abwesenheit der Betroffenen durchgeführt, erst der Schlüsseldienst ermöglichte der Polizei die Wohnungen zu betreten. Auch das Zimmer einer Mitbewohnerin wurde durchsucht. „Das Verhalten der Polizei läuft jedweden rechtsstaatlichen Grundsätzen zuwider: Durch die Abwesenheit der Aktivisten war es ihnen unmöglich, den Durchsuchungsbeschluss zu prüfen und gegebenenfalls Einspruch zu erheben. Zudem hat jeder von einer Hausdurchsuchung Betroffene das Recht, einen Zeugen einzubestellen. Die Polizei konnte sich in der Wohnung nach Belieben bedienen, obwohl ein Durchsuchungsbefehl vor allem in Wohngemeinschaften auf einen bestimmten Bereich beschränkt sein muss“, so Felix Rauls, Landessprecher der Linksjugend [’solid] nrw.

3. Treffen LAK. Arbeit & Soziales im Zakk in Düsseldorf

Am 12.06. (Sa.) ab 11:00 Uhr laden wir euch zum 3. Treffen des LAK. A. & S. nach Düsseldorf ins Zakk ein.

Im Mittelpunkt unseres Treffen sollen diesmal zwei Workshops / Referate stehen mit den Themen: Kant – Was ist der Mensch“ – heute und „Sozialistische Gesellschaften heute“ – mit Blick auf Südamerika, hierzu sind erstklassige Referenten angefragt.

Inhalt abgleichen