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Dortmund-Mobi: Linksjugend ['solid ] nrw und SDS stellen Plakate!

Die Mobilisierung zu den Protesten gegen den "Nationalen" Antikriegstag am 4. September in Dortmund laufen auf Hochtouren. Das Blockade-Bündnis "Dortmund stellt sich quer", führt in diesem Monat noch mehrere Mobilisierungsveranstaltungen durch, wird sich selbstverständlich am traditionellen "Saubermachspaziergang" durch den von rechten besiedelten Dortmunder Stadtteil Dorstfeld beteiligen und kurz vor dem 4. September noch einmal eine umfassende Informationsveranstaltung für alle interessierten AntifaschistInnen durchführen.

Darüber hinaus haben die Linksjugend ['solid] nrw und der SDS zur Mobilisierung der Mitglieder von Partei, Jugend- und Studierendenverband ein eigenes Plakat entworfen, das ab sofort von den Kreisverbänden bestellt werden kann - gerne gegen eine kleine Spende, da die Mittel wie immer knapp sind!

Dortmund stellt sich quer!

Liebe AntifaschistInnen und Antifaschisten!

Am 4. September versuchen FaschistInnen und RassistInnen den Antikriegstag ein weiteres Mal mit ihrer menschenverachtenden Ideologie zu beschmutzen. Zentraler Anlaufpunkt für sie ist dabei die Stadt Dortmund, in der durch die bürgerliche Verwaltung seit Jahren eine aktive rechte Szene geduldet wird. So konnte sich ein ganzer Stadtteil zur No-Go-Area für Alternative, Linke und offensichtlich anders aussehende Menschen entwickeln.

Wir bereiten uns daher gezielt darauf vor, den rechten Aufmarsch am Antikriegstag in Dortmund zu blockieren und den Rechten damit eine weitere Inszenierungsmöglichkeit weg zu nehmen. Zusammen mit der radikalen, antifaschistischen und antimilitaristischen Bewegung, den Gewerkschaften, MigrantInnen-Organisationen sowie Jugend- und Studierendenverbänden werden wir an diesem Tag ein eindeutiges Zeichen gegen jeglichen Krieg setzen und uns aktiv gegen den Aufmarsch der Rechten in Dortmund wehren. Wir sind Teil des Bündnisses Dortmund stellt sich quer und werden uns solidarisch mit allen weiteren Protestierenden den Nazis in den Weg stellen.

Bildung für alle, sonst gibt’s Streik!

Kurz vor der Landtagswahl weben die Parteien damit, sich mehr Mühe bei der Bildung zu geben. Dabei ist die Bilanz sowohl von CDU/FDP verheerend. Die noch schwarz-gelbe Landesregierung betreibt eine Politik gegen die Schülerinnen und Schüler. Sie sprechen sich gegen eine Schule für Alle aus und meint nach der vierten Klasse entscheiden zu können, wer gut genug für das Gymnasium und damit das Abi ist. Sie haben den Leistungsdruck, etwa durch die Einführung von zentralen Prüfungen, Kopfnoten und das Turbo-Abi nach 12 Jahren, deutlich erhöht. Aber auch Studierende müssen unter schwarz-gelb leiden.

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