Demo

Solidarität mit den Anwohner*innen des Hannibal II

Vor drei Wochen wurde in Dortmund der Gebäudekomplex Hannibal II auf Grund fehlenden Brandschutzes geräumt. Die Ahnwohner*innen mussten unvorbereitet von heute auf morgen ihre Wohnungen verlassen. Fast 800 Menschen wurden über Nacht obdachlos. Die Stadt hat kaum Hilfe vorbereitet und auch jetzt gibt es kaum Unterstützung. Die meisten leben in Massenunterkünften oder bei Freunden und Verwandten. Ersatzwohnungen sind kaum vorhanden. Die Anwohner*innen müssen lange Fahrtwege zur Arbeit, Schule oder Kindergarten auf sich nehmen, wenn sie nicht gerade von einem Amt zum nächsten gejagt werden. Sie haben hohe Ausgaben und wissen nicht wie sie diese bezahlen sollen. Ihre aktuelle Lebenssituation ist sehr schlecht, besonders in den Massenunterkünften, und ihre Zukunft ungewiss.

Unsere Solidarität gegen ihre Repression!

Ein Fotograf des STERN berichtet, dass er von Wasserwerfern gezielt beschossen und seine Kamera zerstört wurde, er erlebte Drohungen und “Lügenpresse!”-Rufe von Polizist*innen, wurde schließlich aus nächster Nähe mit Tränengas besprüht, lag blind und benommen auf der Straße, ein zufällig anwesender Arzt schleppte ihn in Sicherheit. Sein Fazit aus Hamburg “Die schlimmsten [Polizist*innen] waren die aus Bayern und Sachsen“

Auf die Strasse gegen den Bundesparteitag der AfD

Am 22. und 23. April möchte die AfD ihren Bundesparteitag in Köln abhalten. Wir werden der rassistischen, neoliberalen und reaktionären Partei weder Köln, noch irgendeinen anderen Ort widerstandslos überlassen! Deswegen rufen wir - die linksjugend ['solid] nrw - gemeinsam mit weiteren Organisationen zu lautstarken Protesten und entschlossenen Blockaden auf!

Die AfD vertritt die Interessen der Superreichen und Konzerne: Atomkraft soll weitergeführt, Fracking erlaubt und die Bundeswehr aufgerüstet werden. Sie will Menschen mit und ohne deutschen Pass, Christ*innen gegen Muslime* und Muslima*, jung gegen alt, Männer* gegen Frauen* und andere Bevölkerungsgruppen gegeneinander ausspielen. Die AfD ist rassistisch, frauenfeindlich, homophob und antidemokratisch!

ES REICHT! - NAZI-GEWALT STOPPEN!

Es reicht!
Nazi-Gewalt stoppen – in Dortmund und anderswo!
Am 14. August wurde ein Dortmunder Antifaschist, der Mitglied bei Linksjugend [‘solid] ist, am helllichten Tag vor seiner Haustür von drei Vermummten angegriffen und mit einem Messer attackiert. Verletzt konnte er den Angreifern entkommen. Das Opfer musste sich mit einer Stichverletzung am Bauch im Krankenhaus behandeln lassen.

Naziangriff auf Aktivist*innen der linksjugend ['solid] nrw

Am 31. Juli kam es zu einem Angriff von mehr als 40 Nazis auf acht Antifaschist*innen, darunter auch zahlreiche Mitglieder der linksjugend ['solid] Dortmund, nachdem diese sich an der Demo „Gegen Nationalismus und Rassismus“ von „Köln gegen Rechts“ beteiligt haben. Dort stellten sie sich gegen die AKP-Demo sowie gegen die Nazidemo, welche zeitgleich stattfand. Nachdem die Polizei die aggressive Nazidemo aufgelöst hatte, ließen sie die Nazis unbewacht in den Bahnhof, wo es dann zu dem Angriff kam. Ein Genosse musste in Krankenhaus, wurde aber am selben Tag wieder entlassen. Gegen den Naziangriff wurden rechtliche Schritte eingeleitet, da es auf Grund der Überwachungskameras am Bahnhof genügend Beweise gibt.

Dortmund: 10. Todestag von Thomas "Schmuddel" Schulz

Am vergangenen Samstag, den 28.März, jährte sich zum zehnten Mal der Todestag von Thomas „Schmuddel“ Schulz, einem Punk, der in der Dortmunder Innenstadt brutal aus dem Leben gerissen wurde. Anstatt sich gegen die Zunahme von Rechtsextremem Gedankengut zu stellen, hat die Bezirksvertretung Mitte bis heute nicht die versprochene Gedenktafel für Thomas Schulz aufgestellt.
Die Landessprecherin der linksjugend [’solid] NRW Astrid H.:

Aufruf zum Widerstand gegen den Naziaufmarsch am 28.3 in Dortmund

Immer wieder wollen Neonazis in Dortmund aufmarschieren. Der “Nationale Widerstand Dortmund” bzw. die gleichen Protagonisten unter dem Partei-Mantel „Die Rechte“ haben in der Vergangenheit bereits mehrere bundesweite Neonaziaufmärsche angemeldet.

Blockupy Düsseldorf: Linksjugend kritisiert Polizeieinsatz in Düsseldorf

Am heutigen Samstag nahmen in Düsseldorf tausende Menschen an der Blockupy-Demo teil, um gegen die Krisenpolitik der EU zu demonst- rieren. Nach der Demo wurden mehrere Aktionen zu unterschiedlichen Themen durchgeführt.

Die Linksjugend [’solid] NRW beteiligte sich an einer Aktionsform, bei der die AktivistInnen auf der Königsallee vor einigen Geschäften auf die Arbeitsbedingungen bei der Kleidungsproduktion hinwiesen. Auch hier hielt sich die Polizei auffällig zurück, nur eine Handvoll PolizistInnen begleitete die Aktion.

Am Kö-Bogen vor dem Geschäft Breuniger fand dann eine Aktion statt, bei welcher der Eingang blockiert wurde. Auf der Rückseite des Geschäfts gab es ebenfalls eine Block- ade, maßgeblich durch die Linksjugend[’solid] NRW.

Es war absolut friedlich, die AktivistInnen tanzten zu den Rhythmen der anwesenden Samba-Gruppe. Als sich etwa 30 PolizistInnen in Sichtweite positionierten, wurde die Blockade aufgelöst, um eine Eskalation zu vermeiden.

Auf dem Rückweg zum Haupteingang, wo ein Gros der anderen Demonstrierenden ge- blieben war, griff die Polizei plötzlich die hinten laufenden Menschen an, warf mehrere Menschen zu Boden, schubste Demonstrierende weg und schlug teilweise auf sie ein.

Opfermythen angreifen! Am 23.11. sich den Nazis in Remagen entgegenstellen

2 Jahre nach dem Auffliegen des faschistischen Terrornetzwerkes (NSU) ist wieder der gute bürgerliche Alltag eingekehrt: Pro NRW und die NPD hetzen landauf landab gegen hilflose Flüchtlinge, Asylbewerber*innen müssen zusammengepfercht in engen Lagern mehrere Jahre warten, um letzten Endes doch nur ausgewiesen zu werden. Zur selben Zeit stilisiert sich Deutschland zur Führungs- und Vorreiternation in der EU. Der Nationalismus ist damit wieder salonfähig und allgegenwärtig.

Die Bürendemo war erfolgreich!

Am heutigen Sonnabend, den 19.10.2013, demonstrierten ca. dreihundert Menschen gegen die unmenschliche Abschiebungspolitik der BRD und Europas. Beginn war ca. 12:15 Uhr auf dem Marktplatz in Büren. Nach mehreren Reden setzte sich der Demonstrationszug in Bewegung und zog durch Büren.

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