CSD

Zum Christopher Street Day

Dieses Wochenende findet in Düsseldorf der erste Christopher Street Day (CSD) in NRW in diesem Jahr statt. Unter dem Motto »all united« werden wieder tausende Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans*, Intersexuelle, Aktivist*innen, Freund*innen und Gleichgesinnte für Akzeptanz in der Mehrheitsgesellschaft, für Vielfalt und für das Recht auf persönliche Entfaltung demonstrieren.

Die CSDs gehen auf Ausschreitungen in der Christopher Street in New York 1969 zurück. Zu dieser Zeit war es normal, dass Homosexuelle und Trans* von der Polizei kontrolliert, schikaniert und zwangsweise - teils sogar in aller Öffentlichkeit - geoutet wurden. Als am 27. Juni im Stonewall Inn, einer Szenekneipe, eine dieser Razzien durchgeführt werden sollte, entflammte sich an dieser Aktion die aufgestaute Wut über die staatliche Repression und die Unterdrückung der Mehrheitsgesellschaft der Menschen vor Ort und führte zu schweren Ausschreitungen der von der alltäglichen Repression Betroffenen, die über Tage anhielten. Das neu entdeckte Selbstbewusstsein der Community und der erneute Versuch der Einschüchterung und Erniedrigung fanden ihren Höhepunkt in einem Moment eines revolutionären Befreiungsaktes, der den Grundstein des »Gay Rights Movements« markiert.

Kölner CSD - Für einen politischen Christopher Street Day

Die Linksjugend ['solid ] NRW war auch dieses Jahr auf dem größten CSD Deutschlands präsent. Am 07.07 wahren Schätzungsweise 900.000 Menschen auf den Straßen Kölns und haben
unsere Fahnen und unser Transparent gesehen. Nachdem es durch eine beabsichtigte Teilnahme von Pro NRW beinahe zum Eklat kam, positionierte sich die LGTB Gemeinde mehrheitlich gegen die Rechtspopulisten.
Zusammen mit der LAG Queer NRW und zwei MdBs haben wir den CSD politischer gemacht. Das Transparent und die Botschaft kamen an.

Linksjugend auf dem CSD Köln

Bald ist es soweit: Der größte CSD-Deutschlands geht am 07.07 wieder an den Start und die Linksjugend ist dabei!

Wir wollen den diesjährigen CSD mit einer Portion Sozialismus aufpeppen, nachdem der bürgerliche Trägerverein mehr Angst vor "randalierenden Autonomen" hatte, als vor der Teilnahme der islamo- und homophoben pro Köln Bewegung. Wir wollen ein Zeichen setzen, das wir uns gegen die neofaschistischen Positionen stellen, egal von welcher Gruppe sie vertreten werden. Lasst uns aus dem CSD wieder eine politische Demonstration machen, die Spaß macht! Doch dazu müssen wir gemeinsam, mit vielen unsere Stimme erheben.

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