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Nein zum Krieg! Bundeskongress der Linksjugend sagt nein zur NATO und jeder Form der Auslandseinsätze!

Zufrieden mit dem Bundeskongress der Linksjugend [’solid] am vergangenen Wochenende vom 28. Bis 30. März in Frankfurt a.M. zeigt sich der Landesverband nrw. Dieser reichte mehrere Anträge ein, von denen drei intensiv diskutiert wurden. So wurde der Antrag „Nein zum Europa der Banken und Konzerne“ mehrheitlich angenommen, in dem die EU als neoliberal, undemokratisch und militaristisch kritisiert wird. „Das ist auch ein Zeichen an die Partei DIE LINKE: Strich man beim Hamburger Parteitag diese Formulierung noch, hat der Bundeskongress der Linksjugend deutlich gemacht, dass wir unsere berechtigte Kritik an der EU und ihren Institutionen nicht aufgeben, um uns SPD und Grünen anzubiedern“, so Felix Rauls, einer der Landessprecher des Landesverbands. Man erwarte auch von der Partei, „dass sie sagt, was ist“.

Positive Entwicklung der Linksjugend ['solid]

Ein Fazit von Finn zum Bundeskongress:
Der Bundeskongress 2013 ist aus meiner Sicht insgesamt außerordentlich positiv zu beurteilen. Wir haben wichtige Inhalte diskutiert, Beschlüsse gefasst und uns für den Zeitraum 2013/2014 gut aufgestellt. Von großer Bedeutung sind zum Beispiel die Anträge im Zusammenhang mit der Wohnungsnot, gegen eine rot-rote Regierungsbeteiligung sowie für das richtige Auftreten bei Blockupy. Wir als Landesverband NRW konnten uns hier in nahezu allen relevanten Themen durchsetzen. Als sehr positiv haben sich abermals auch die Neuerungen am Konzept des BuKos erwiesen. Während unser Landesverband leider nicht mehr rechtzeitig zum Worldcafe anreisen konnte, so zeigte sich wiederholt, dass in den Workshops eine sehr gute und sachliche Debatte möglich ist. Allerdings ist manches auch nicht so gelaufen, wie wir es uns vorgestellt haben. Einige Mitglieder des Verbandes haben den Ablauf des Bundeskongresses – teilweise offenbar ganz gezielt – durch permanenten Partyatmosphäre gestört. Dies nahm zwar letztlich keinen entscheidenden Einfluss auf die Veranstaltung, aber dennoch wurde für viele GenossInnen ein gemütlicher, gemeinschaftlicher Abend verhindert. Zudem gab es bei der Debatte um die LL-Demos ganz massive Versuche, die demokratische Meinungsbildung des Verbandes zu umgehen.

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