Antifa

Gründung BAK Antifa

Liebe Antifaschistinnen und Antifaschisten,

wir möchten mit euch gemeinsam gerne den Bundesarbeitskreis Antifaschismus ins Leben rufen und laden euch hiermit alle herzlich zu unserem Gründungstreffen vom 17. – 18.07.2010 in Bielefeld ein. Wir Treffen uns am Rande der SL-Sommerakademie im ver.di Bildungszentrum „Das Bunte Haus“.

Antifaschistische Arbeit ist eines der Schwerpunktthemen des Jugendverbandes und viele Basisgruppen organisieren ihre antirassistische und antifaschistische Arbeit bereits vor Ort in Eigenregie. In der Vorbereitung zu Dresden gab es beispielsweise in zahlreichen Städten Aktions- und Blockadetrainings aber auch weiterführende Veranstaltungen zum Thema Faschismus, Ziviler Ungehorsam, aktuelle Entwicklungen der Rechten und vieles mehr. Dieses wertvolle Engagement wollen wir durch eine bundesweite Struktur fördern und stärker miteinander vernetzten, um eine kontinuierliche Arbeit am Thema (Anti-)Faschismus im Verband voran zu treiben.

Dortmund stellt sich quer!

Liebe AntifaschistInnen und Antifaschisten!

Am 4. September versuchen FaschistInnen und RassistInnen den Antikriegstag ein weiteres Mal mit ihrer menschenverachtenden Ideologie zu beschmutzen. Zentraler Anlaufpunkt für sie ist dabei die Stadt Dortmund, in der durch die bürgerliche Verwaltung seit Jahren eine aktive rechte Szene geduldet wird. So konnte sich ein ganzer Stadtteil zur No-Go-Area für Alternative, Linke und offensichtlich anders aussehende Menschen entwickeln.

Wir bereiten uns daher gezielt darauf vor, den rechten Aufmarsch am Antikriegstag in Dortmund zu blockieren und den Rechten damit eine weitere Inszenierungsmöglichkeit weg zu nehmen. Zusammen mit der radikalen, antifaschistischen und antimilitaristischen Bewegung, den Gewerkschaften, MigrantInnen-Organisationen sowie Jugend- und Studierendenverbänden werden wir an diesem Tag ein eindeutiges Zeichen gegen jeglichen Krieg setzen und uns aktiv gegen den Aufmarsch der Rechten in Dortmund wehren. Wir sind Teil des Bündnisses Dortmund stellt sich quer und werden uns solidarisch mit allen weiteren Protestierenden den Nazis in den Weg stellen.

Marxloh blockiert!

Aus aktuellem Anlass dokumentieren wir auf unserer Internetseite die Pressemitteilung des Bündnisses "Duisburg stellt sich quer" zum vergangenen Wochenende: EA sucht ZeugInnen und Betroffene der Polizeirepressionen vom 27. & 28.02. in Duisburg: http://twirl.at/0rU

Polizei ermöglicht Rechten Kundgebung und erteilt BürgerInnen Hausarrest

Ein erfolgreicher und kämpferischer Tag geht zu Ende. Am frühen Morgen blockierten bereits AntifaschistInnen für eine ganze Stunde die Route von pro NRW – die Anreise der Rechtspopulisten konnte so hinausgezögert werden. Der Startpunkt des Demonstrationszugs von pro NRW mußte ebenfalls verlegt werden und die Route wurde so um fast die Hälfte gekürzt. „Nachdem die Polizei allerdings die Blockade räumte, konnten die Rassisten von pro NRW ihre Kundgebung unter der Autobahnbrücke Fahrn abhalten,“ so Sven Kühn, einer der Sprecher des Bündnisses Duisburg stellt sich quer. „Das wäre durch unsere Menschenblockade verhindert worden, zu denen wir im Rahmen eines breiten Aktionskonsenses mit dem Marxloher Bündnis aufgerufen hatten!“

Aktionskonferenz: Von Dresden nach Duisburg

Über drei Tage verteilt beteiligten sich rund 120 Aktivistinnen und Aktivisten an der Aktionskonferenz "von Dresden...nach Duisburg: Strategien und Perspektiven erfolgreicher Anti-Nazi-Proteste" in Duisburg Marxloh. Die Konferenz wurde gemeinsam von Linksjugend [´solid] und Die Linke.SDS organisiert. Die Auftaktveranstaltung am Freitag Abend wurde gemeinsam mit dem Marxloher Stadtteilbündnis "Marxloh stellt sich quer" organisiert und war gut besucht!

Als Kernelement des Erfolges von Dresden wurde der Aufbau eines breiten Bündnisses, das auf entschlossene Massenblockaden orientiert und dabei einen transparenten Aktionskonsens vertritt, gewertet. Mit diesem Modell sollen künftig auch an vielen anderen Orten Nazi-Aufmärsche verhindert werden. Unter anderem am 27. und 28.März, wo Pro NRW und NPD Aufmärsche unter dem Motto "Abendland in Christenhand" gegen Muslime planen.

 

Aktionskonferenz in Duisburg

Die rechtspopulistische Partei Pro-NRW und die faschistische NPD kündigen an, am 27. und 28.3.2010 Aufmärsche gegen die Duisburger Merkez-Moschee durchzuführen. Pro-NRW und NPD wollen wie in der Schweiz ein Minarettverbot durchsetzen. RassistInnen und NeofaschistInnen aus Deutschland und ganz Europa sind zu ihren Aufmärschen bereits eingeladen. Wir stellen uns allen RassistInnen und NeofaschistInnen entgegen, egal woher sie kommen!

Wie in Dresden wollen wir den FaschistInnen und RechtspopulistInnen auch in Duisbrug keinen Fußbreit nachgeben. Wir werden daher auch in Duisburg blockieren und uns den Nazis in den Weg stellen!

Zur Vorbereitung auf diese Blockade werden wir zusammen mit dem Studierendenverband dielinke.SDS vom Fr. den 05. bis So. den 07. März eine Aktionskonferenz in Duieburg Marxloh durchführen.

Die Konferenz beginnt am Freitag um 18 Uhr und findet in der Dahlstr.23 (Duisburg Marxloh) im Ernst Lohmeyer Haus statt.

Danke Antifa-Blockade - Wir habens geschaff!

Am vergangenen Samstag versuchten ca. 5000 Nazis anlässlich des Jahrestages der Bombardierung Dresdens durch die Alliierten die Stadt für sich zu beanspruchen. Kurz zuvor hatte das Oberveraltungsgericht den Nazi-Aufmarsch ausgerechnet am Ort der Deportationen in Dresden - dem Bahnhof Neustadt - erlaubt. Doch über 10.000 AntifaschistInnen stellten sich ihnen in den Weg und blockierten rund um den Bahnhof Neustadt sämtliche Straßen. Die Linksjugend ['solid] und dielinke.SDS haben sich im Vorfeld der Mobilisierung massiv im Bündnis "Dresden Nazifrei!" engagiert und so dazu beigtragen, dass der Nazi-Szene ein herber Schlag versetzt wurde. Dresden war der letzte verbliebene Aufmarsch, den RassistInnen und FaschistInnen aus ganz Europa jährlich im Februar ansteuerten.

Dresden Nazifrei - Der Aufruf

Am 13. Februar 2010 werden wir zusammen mit tausenden von Menschen den größten Naziaufmarsch Europas in Dresden verhindern.

Im Jahr 2009 marschierten fast 7000 Nazis durch unsere Stadt. Ihr Ziel ist es, die Verbrechen des Nazi-Regimes zu leugnen und Nazi-Deutschland zum eigentlichen Opfer des 2. Weltkrieges umzudeuten. Wir aber wissen: der verbrecherische Krieg ging von Nazi-Deutschland aus und kehrte 1945 nach Dresden zurück.

Im Jahr 2010 werden wir Dresdnerinnen und Dresdner gemeinsam mit allen antifaschistischen Kräften aus den Gewerkschaften, Parteien, Jugend- und Studierendenverbänden, der Friedens- und Umweltbewegung, der radikalen Linken, globalisierungskritischen Gruppen und gewaltfreien Aktionsgruppen aus dem gesamten Bundesgebiet den Aufmarsch der Nazis verhindern. Nie wieder werden wir den AnhängerInnen des verbrecherischen Nazi-Regimes unsere Städte überlassen!

AktionstrainerIn werden!

TrainerInnen-Ausbildung für Dresden und darüber hinaus!

Die erfolgreichsten Aktionen gegen Naziaufmärsche waren in den letzten Jahren Blockaden durch viele Menschen – Köln oder auch Jena und Berlin haben gezeigt, dass Nazi-Aufmärsche durch Massenblockaden gestoppt werden können! Es gelangen öffentliche Zeichen des Widerstands und eine Beschränkung der Naziaktivitäten, sei es durch Verkürzung ihrer zeitlichen Präsenz, oder die Verlegung ihrer Routen und Plätze. Gerade in Dresden muss uns dieser Erfolg wieder gelingen!

Durch Trainings für Bezugsgruppen - Blockaden - Fingerspitzen schaffen wir im Vorfeld der Proteste Strukturen, über die wir in Dresden unsern massenhaften Protest organisiert auf die Straße  tragen können und den Naziaufmarsch verhindern werden!

Dortmund stellt sich quer!

Nie wieder Faschismus! Bundesweite antifaschistische Demonstration gegen Naziaufmarsch am 5. September 2009 in Dortmund. Zum 5. Mal in Folge wollen Faschisten anlässlich des Antikriegstages durch Dortmund marschieren. Für den 5. September mobilisieren sie europaweit zu einem »nationalen Antikriegstag« in die Ruhrgebietsmetropole. Mittlerweile hat sich der Aufmarsch zu einem der wichtigsten Events der so genannten „Autonomen Nationalisten“ bundesweit entwickelt.

Bundesweite antifaschistische Demonstration
Treffpunkt: 10 Uhr Do. Hbf.

AKKU-Broschüre: Autonome Nationalisten - Neonazis im Wandel

Sie tragen Basecaps und Kapuzenpullis, hören HipHop und propagieren den „Schwarzen Block“ – innerhalb der Neonaziszene gibt es seit einigen Jahren eine neue Entwicklung: Verstärkt treten sogenannte „Autonome Nationalisten“ auf. Spätestens seit dem 1. Mai 2008, als „Autonome Nationalisten“ während eines Neonazi-Aufmarsches in Hamburg durch gewalttätige Übergriffe auf Journalisten Schlagzeilen machten, werden auch in den Medien vermehrt die Neonazis im neuen Style wahrgenommen.

Trotz des veränderten Auftretens sind und bleiben „Autonome Nationalisten“ Neonazis – das bekommen vor allem diejenigen zu spüren, die in der Vergangenheit Opfer ihrer Angriffe wurden. Hinter der „coolen“ und alternativen Erscheinung dieser Neonazis verbergen sich altbekannte extrem rechte Denkmuster. „Autonome Nationalisten“ bleiben dabei als gemeinschaftliche Akteure kollektiver Gewalt nicht nur im Verborgenen, sondern üben sie auch gerade dort aus, wo die Kameras auf sie gerichtet sind.

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