Antifa

Naziangriff auf Aktivist*innen der linksjugend ['solid] nrw

Am 31. Juli kam es zu einem Angriff von mehr als 40 Nazis auf acht Antifaschist*innen, darunter auch zahlreiche Mitglieder der linksjugend ['solid] Dortmund, nachdem diese sich an der Demo „Gegen Nationalismus und Rassismus“ von „Köln gegen Rechts“ beteiligt haben. Dort stellten sie sich gegen die AKP-Demo sowie gegen die Nazidemo, welche zeitgleich stattfand. Nachdem die Polizei die aggressive Nazidemo aufgelöst hatte, ließen sie die Nazis unbewacht in den Bahnhof, wo es dann zu dem Angriff kam. Ein Genosse musste in Krankenhaus, wurde aber am selben Tag wieder entlassen. Gegen den Naziangriff wurden rechtliche Schritte eingeleitet, da es auf Grund der Überwachungskameras am Bahnhof genügend Beweise gibt.

Rechten Terror bekämpfen!

„Nationalismus raus aus den Köpfen!“
Deutschland 2016: Es ist kalt. Angriffe auf Nichtdeutsche, Geflüchtete und ihre Wohnheime haben dramatisch zugenommen. Jeden dritten Tag brennt eine Unterkunft für Geflüchtete¹. 2015 hat sich rechte Gewalt fast verdoppelt².
Diese Zahlen sind nur die von der Polizei als rassistisch bzw. rechts motiviert eingestuften Straftaten – doch viel zu oft geht sie vorschnell von einem „unpolitischen“ Hintergrund aus. Die Dunkelziffer liegt dementsprechend weit höher.
Besonders Geflüchtete und solche, die dafür gehalten werden, haben unter dem wachsenden Selbstbewusstsein gewalttätiger Rassist*innen zu leiden. Und nicht nur die Zahl – auch die Schwere der Angriffe hat zugenommen. So gab es Angriffe mit scharfen Waffen3. In einem Fall wurde ein Wohnheim für Geflüchtete mit einer Handgranate angegriffen4.
Diese extrem gewalttätigen Anschläge schaffen einen Zustand der Angst bei den Gefährdeten. Auf diesem Wege sollen die menschenverachtenden Ziele der rassistischen Bewegung erreicht werden.

Wir lassen uns nicht spalten! Jetzt aktiv werden!

Am Sonntag waren Landtagswahlen in drei Bundesländern. In allen drei konnte die rechtspopulistische „Alternative für Deutschland“ massiv an Stimmen gewinnen. Die AfD konnte sich als Anti-Establishment-Partei darstellen. Die etablierten Parteien haben mit ihrer Sozialabbau- und Kürzungspolitik jegliches Vertrauen verspielt. Gleichzeitig haben CDU/SPD/Grüne zusammen mit Teilen der Medien eine rassistische Stimmung erzeugt von der die AfD profitierte und diese nur konsequenter weiterführt. Für uns ist es heute umso wichtiger aktiv zu werden und uns der rassistischen Hetze entgegenzustellen und den Menschen linke Alternativen zu bieten.

Guter und bezahlbarer Wohnraum für Alle: Baut Häuser, keine Panzer!

Aktuelles Flugblatt von linksjugend ['solid] NRW für guten und bezahlbaren Wohnraum für Alle. Möchtest Du welche verteilen? Melde Dich - wir schicken Dir welche!

Fluchtursachen bekämpfen – nicht Geflüchtete!

Aktuelles Flugblatt von linksjugend ['solid] NRW zu Fluchtursachen. Möchtest Du welche verteilen? Melde Dich - wir schicken Dir welche!

Abschiebungen verhindern – Bleiberecht erkämpfen! Kein Mensch ist illegal!

Aktuelles Flugblatt von linksjugend ['solid] NRW gegen Abschiebungen, für Bleiberecht. Möchtest Du welche verteilen? Melde Dich - wir schicken Dir welche!

Wohnen! Bleiben! Fluchtursachen bekämpfen! Die Reichen sollen zahlen!

linksjugend ['solid] NRW unterstützt die Kampagne "Wohnen! Bleiben! Fluchtursachen bekämpfen! Die Reichen sollen zahlen!".

Dortmund: 10. Todestag von Thomas "Schmuddel" Schulz

Am vergangenen Samstag, den 28.März, jährte sich zum zehnten Mal der Todestag von Thomas „Schmuddel“ Schulz, einem Punk, der in der Dortmunder Innenstadt brutal aus dem Leben gerissen wurde. Anstatt sich gegen die Zunahme von Rechtsextremem Gedankengut zu stellen, hat die Bezirksvertretung Mitte bis heute nicht die versprochene Gedenktafel für Thomas Schulz aufgestellt.
Die Landessprecherin der linksjugend [’solid] NRW Astrid H.:

Aufruf zum Widerstand gegen den Naziaufmarsch am 28.3 in Dortmund

Immer wieder wollen Neonazis in Dortmund aufmarschieren. Der “Nationale Widerstand Dortmund” bzw. die gleichen Protagonisten unter dem Partei-Mantel „Die Rechte“ haben in der Vergangenheit bereits mehrere bundesweite Neonaziaufmärsche angemeldet.

NO HOGESA - NO PEGIDA

Der Kampf gegen jeglichen Form von religiösem Fundamentalismus ist und bleibt antifaschistisch und darf nicht von ebenso faschistoiden Bewegungen wie HoGeSa oder PEGIDA vereinnahmt werden!

Ende Oktober 2014 marschierte eine Allianz aus etwa 4000 Neonazis und rechten Hooligans, die sich als „Hooligans gegen Salafisten“ (kurz: „HoGeSa“) bezeichnen durch Köln, wobei es zu zahlreichen Gewaltausbrüchen gegen Passanten, Anwohner und Journalisten kam. Unter dem Motto „Europa gegen den Terror des Islamismus“ wollen die Rassisten für ihre europäische Leitkultur auf die Straße gehen, aber es ist nicht etwa der Krieg der faschistischen Gotteskrieger des Islamischen Staat (IS) im Irak und Syrien, der sie zu Protesten anstachelt, sondern die herbei fantasierte „Asyl Flut“ und befürchtete „Überfremdung“ Europas durch Menschen islamischen Glaubens.

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