Antifa

Unsere Solidarität gegen ihre Repression!

Ein Fotograf des STERN berichtet, dass er von Wasserwerfern gezielt beschossen und seine Kamera zerstört wurde, er erlebte Drohungen und “Lügenpresse!”-Rufe von Polizist*innen, wurde schließlich aus nächster Nähe mit Tränengas besprüht, lag blind und benommen auf der Straße, ein zufällig anwesender Arzt schleppte ihn in Sicherheit. Sein Fazit aus Hamburg “Die schlimmsten [Polizist*innen] waren die aus Bayern und Sachsen“

Afghanistan ein sicheres Herkunftsland?

In 31 von 34 Region Afghanistans finden militärische Konflikte statt. Das deutsche auswärtige Amt gibt für Afghanistan eine Reisewarnung aus, man „muss sich der Gefährdung durch terroristisch oder kriminell motivierte Gewaltakte einschließlich Entführungen bewusst sein.“ Und „Jeder längerfristige Aufenthalt ist mit zusätzlichen Risiken behaftet.“ Trotzdem ist die Bundesregierung der Meinung, dass Afghanistan ein „sicheres“ Land ist, in das man Menschen, die vor Krieg und Terror geflohen sind, abschieben kann. Denn angeblich seien nicht Zivilisten Opfer von Terror, sondern nur staatliche Institutionen. Der terroristischen Miliz Taliban ist aber egal wen sie treffen. Gestern explodierte eine Autobombe vor der deutschen Botschaft in Kabul, der Hauptstadt Afghanistans. Das Botschaftsviertel zählt als einer der sichersten Orte Afghanistans. Trotzdem konnte dort eine Bombe 80 unschuldige Menschen töten und über 300 Verletzten. Solche Terrorakte passieren in ganz Afghanistan in jedem Ort.

Die Bundesregierung ließ sich aber nicht davon abhalten, gestern weiter Menschen nach Afghanistan abzuschieben. Schließlich standen die Flugzeuge schon bereit. Erst später entschied man sich die Abschiebungen für kurze Zeit auszusetzen.

Auf die Strasse gegen den Bundesparteitag der AfD

Am 22. und 23. April möchte die AfD ihren Bundesparteitag in Köln abhalten. Wir werden der rassistischen, neoliberalen und reaktionären Partei weder Köln, noch irgendeinen anderen Ort widerstandslos überlassen! Deswegen rufen wir - die linksjugend ['solid] nrw - gemeinsam mit weiteren Organisationen zu lautstarken Protesten und entschlossenen Blockaden auf!

Die AfD vertritt die Interessen der Superreichen und Konzerne: Atomkraft soll weitergeführt, Fracking erlaubt und die Bundeswehr aufgerüstet werden. Sie will Menschen mit und ohne deutschen Pass, Christ*innen gegen Muslime* und Muslima*, jung gegen alt, Männer* gegen Frauen* und andere Bevölkerungsgruppen gegeneinander ausspielen. Die AfD ist rassistisch, frauenfeindlich, homophob und antidemokratisch!

ES REICHT! - NAZI-GEWALT STOPPEN!

Es reicht!
Nazi-Gewalt stoppen – in Dortmund und anderswo!
Am 14. August wurde ein Dortmunder Antifaschist, der Mitglied bei Linksjugend [‘solid] ist, am helllichten Tag vor seiner Haustür von drei Vermummten angegriffen und mit einem Messer attackiert. Verletzt konnte er den Angreifern entkommen. Das Opfer musste sich mit einer Stichverletzung am Bauch im Krankenhaus behandeln lassen.

MORDANSCHLAG AUF ANTIFASCHISTEN IN DORTMUND

Am gestrigen Sonntag lauerten drei Vermummte einem 24-jährigen Dortmunder Antifaschisten vor seiner Wohnung im Dortmunder Westen am Nachmittag aus einem Auto heraus auf. Sie schlugen auf ihn ein, ein Angreifer zog ein Messer und stach zwei Mal zu. Dem Angegriffenen gelang es, trotz einer Stichverletzung im Bauchbereich zu flüchten.

Naziangriff auf Aktivist*innen der linksjugend ['solid] nrw

Am 31. Juli kam es zu einem Angriff von mehr als 40 Nazis auf acht Antifaschist*innen, darunter auch zahlreiche Mitglieder der linksjugend ['solid] Dortmund, nachdem diese sich an der Demo „Gegen Nationalismus und Rassismus“ von „Köln gegen Rechts“ beteiligt haben. Dort stellten sie sich gegen die AKP-Demo sowie gegen die Nazidemo, welche zeitgleich stattfand. Nachdem die Polizei die aggressive Nazidemo aufgelöst hatte, ließen sie die Nazis unbewacht in den Bahnhof, wo es dann zu dem Angriff kam. Ein Genosse musste in Krankenhaus, wurde aber am selben Tag wieder entlassen. Gegen den Naziangriff wurden rechtliche Schritte eingeleitet, da es auf Grund der Überwachungskameras am Bahnhof genügend Beweise gibt.

Rechten Terror bekämpfen!

„Nationalismus raus aus den Köpfen!“
Deutschland 2016: Es ist kalt. Angriffe auf Nichtdeutsche, Geflüchtete und ihre Wohnheime haben dramatisch zugenommen. Jeden dritten Tag brennt eine Unterkunft für Geflüchtete¹. 2015 hat sich rechte Gewalt fast verdoppelt².
Diese Zahlen sind nur die von der Polizei als rassistisch bzw. rechts motiviert eingestuften Straftaten – doch viel zu oft geht sie vorschnell von einem „unpolitischen“ Hintergrund aus. Die Dunkelziffer liegt dementsprechend weit höher.
Besonders Geflüchtete und solche, die dafür gehalten werden, haben unter dem wachsenden Selbstbewusstsein gewalttätiger Rassist*innen zu leiden. Und nicht nur die Zahl – auch die Schwere der Angriffe hat zugenommen. So gab es Angriffe mit scharfen Waffen3. In einem Fall wurde ein Wohnheim für Geflüchtete mit einer Handgranate angegriffen4.
Diese extrem gewalttätigen Anschläge schaffen einen Zustand der Angst bei den Gefährdeten. Auf diesem Wege sollen die menschenverachtenden Ziele der rassistischen Bewegung erreicht werden.

Wir lassen uns nicht spalten! Jetzt aktiv werden!

Am Sonntag waren Landtagswahlen in drei Bundesländern. In allen drei konnte die rechtspopulistische „Alternative für Deutschland“ massiv an Stimmen gewinnen. Die AfD konnte sich als Anti-Establishment-Partei darstellen. Die etablierten Parteien haben mit ihrer Sozialabbau- und Kürzungspolitik jegliches Vertrauen verspielt. Gleichzeitig haben CDU/SPD/Grüne zusammen mit Teilen der Medien eine rassistische Stimmung erzeugt von der die AfD profitierte und diese nur konsequenter weiterführt. Für uns ist es heute umso wichtiger aktiv zu werden und uns der rassistischen Hetze entgegenzustellen und den Menschen linke Alternativen zu bieten.

Guter und bezahlbarer Wohnraum für Alle: Baut Häuser, keine Panzer!

Aktuelles Flugblatt von linksjugend ['solid] NRW für guten und bezahlbaren Wohnraum für Alle. Möchtest Du welche verteilen? Melde Dich - wir schicken Dir welche!

Fluchtursachen bekämpfen – nicht Geflüchtete!

Aktuelles Flugblatt von linksjugend ['solid] NRW zu Fluchtursachen. Möchtest Du welche verteilen? Melde Dich - wir schicken Dir welche!

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