Abschiebung

Afghanistan ein sicheres Herkunftsland?

In 31 von 34 Region Afghanistans finden militärische Konflikte statt. Das deutsche auswärtige Amt gibt für Afghanistan eine Reisewarnung aus, man „muss sich der Gefährdung durch terroristisch oder kriminell motivierte Gewaltakte einschließlich Entführungen bewusst sein.“ Und „Jeder längerfristige Aufenthalt ist mit zusätzlichen Risiken behaftet.“ Trotzdem ist die Bundesregierung der Meinung, dass Afghanistan ein „sicheres“ Land ist, in das man Menschen, die vor Krieg und Terror geflohen sind, abschieben kann. Denn angeblich seien nicht Zivilisten Opfer von Terror, sondern nur staatliche Institutionen. Der terroristischen Miliz Taliban ist aber egal wen sie treffen. Gestern explodierte eine Autobombe vor der deutschen Botschaft in Kabul, der Hauptstadt Afghanistans. Das Botschaftsviertel zählt als einer der sichersten Orte Afghanistans. Trotzdem konnte dort eine Bombe 80 unschuldige Menschen töten und über 300 Verletzten. Solche Terrorakte passieren in ganz Afghanistan in jedem Ort.

Die Bundesregierung ließ sich aber nicht davon abhalten, gestern weiter Menschen nach Afghanistan abzuschieben. Schließlich standen die Flugzeuge schon bereit. Erst später entschied man sich die Abschiebungen für kurze Zeit auszusetzen.

Abschiebungen verhindern – Bleiberecht erkämpfen! Kein Mensch ist illegal!

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Erneute Sammelabschiebung über Düsseldorfer Flughafen

Heute, am 12.04.2011 wurden erneut zahlreiche Roma zwangsweise in den Kosovo abgeschoben. Es erfolgte heute die zweite Sammelabschiebung seit dem der Wintererlass am 31. März 2011, d. h. erst vor nahezu 14 Tage, abgelaufen ist.

Zu diesem Anlass versammelten sich heute am Düsseldorfer Flughafen mehrere Dutzend Menschen, um die Abschiebungen der Roma ins Elend öffentlich zu verurteilen.

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