Aktuelles

Massiver Protest gegen blamable Pannen im Zentralabitur

Oktaeder des Grauens, Matrizen des Schreckens – das sind keine Harry-Potter-Titel, sondern Gruselgeschichten, mit denen sich Schülerinnen und Schüler über den zentralen Mathe-Abituraufgaben der vergangenen Jahre herumplagten.
Selbst der Doppeljahrgang, der es ohnehin besonders schwierig hat, den gewünschten Studien- oder Ausbildungsplatz zu bekommen, bleibt von der blamablen Pannenserie des Bildungsministeriums nicht verschont und muss nun befürchten, dass die Aussichten auf einen guten Studien- oder Ausbildungsplatz noch geringer sind, da sie um ihren Abiturschnitt bangen: Nachdem bekannt geworden war, dass an einer Handvoll Gymnasien im Leistungskurs SoWi mit wirtschaftlichem Schwerpunkt die falschen Aufgabenstellungen verteilt wurden, verärgert nun eine komplizierte Aufgabenstellung im Grundkurs Mathe zum Thema Matrizen die Abiturientinnen und Abiturienten.

Bericht zu umFAIRteilen in Essen

Am bundesweiten Aktionstag „Umfairteilen - Reichtum besteuern“ trafen sich in Essen ca. 70 Personen, um für eine Vermögenssteuer und eine Vermögensabgabe zu demonstrieren. Das Bündnis umFAIRteilen Essen, bestehendend aus Linksjugend ['solid] Ruhr, SDAJ Essen, Bezirksschülervertretung, attac Essen, DIDF-Jugend und weiteren, hatte für den Tag eine ironische Jubeldemo geplant.

Blockupy Frankfurt - Widerstand im Herzen des europäischen Krisenregimes 
31. Mai und 1. Juni 2013

Als Linksjugend [solid'] NRW mobilisieren wir auch in diesem Jahr zu den Blockupy-Protesten in Frankfurt. Den Aufruf zu den Protesten findet ihr hier:
Blockupy* ruft auch in diesem Jahr zu europäischen Tagen des Protestes in Frankfurt am Main gegen das Krisenregime der Europäischen Union auf. Am 31. Mai und 1. Juni 2013 wollen wir den Widerstand gegen die Verarmungspolitik von Regierung und Troika – der EZB, der EU-Kommission und des IWF – in eines der Zentren des europäischen Krisenregimes tragen: an den Sitz der Europäischen Zentralbank (EZB) und vieler deutscher Banken und Konzerne – den Profiteuren dieser Politik.

Bericht zu umFAIRteilen in Köln

Wie in ca. 100 anderen Städten sammelten sich unter dem Motto „umfairteilen“ am 13.04. auch in Köln die Menschen zum Protest. Insgesamt waren 3 verschiedene Aktionen angesetzt worden. Zum einen fand eine ganztägige, von attac ausgerichtete Diskussionsveranstaltung zur Frage „Wem gehört die Welt?“ statt und parallel dazu ein Frauenprotestcamp auf der Domplatte und eine Protestkundgebung am Eigelstein.

Linksextrem startet Outing-Aktion

Seit kurzem ist die Internetplattform www.ich-bin-linksextrem.de online. Auf dieser Internetseite und der dazugehörigen Facebookseite https://www.facebook.com/Ichbinlinksextrem outen sich täglich Linksextreme mit eingeschickten Fotos. Sie begründen dort ihre linksextreme Einstellung. Bis zur Veröffentlichung des diesjährigen Verfassungschutzbericht rufen die Initiator_innen dazu auf, sich im Internet als linksextrem zu outen. Gestartet wurde die Aktion von der Linksjugend ['solid] und der Grünen Jugend. Zum Start der Kampagne „Ich-bin-linksextrem“ erklären die beiden Jugendverbände.

UmFairteilen, ein guter Anfang.

Heute am Samstag den 13.04 finden in ganz Deutschland Kundgebungen und Demonstrationen statt: Alle fordern eine gerechtere Besteuerung und ein gerechtere Verteilung des Vermögens. Das breite Bündniss wird auch von großen Teilen der Gesellschaft unterstützt. Auch die Linksjugend NRW unterstützt die Forderungen von UmFairteilen

„Es ist eine Notwendigkeit, links und aktiv zu sein!“

„Ich bin verzweifelt. Ich bin so verzweifelt, dass ich bei jeder Demo, bei jedem Streik dabei bin […]. Es ist eine Notwendigkeit, links zu sein, und es ist nötig, politisch aktiv zu sein“. Das war die Antwort von Donna Litzou, Sozialistin aus Griechenland auf die Frage, warum sie so sehr aktiv sei. Auf Einladung von linksjugend ['solid] NRW ist sie eine Woche in verschiedene Städte gereist und hat über die Lage in Griechenland berichtet.

Gemeinsam gegen die Troika! - Aktivistin berichtet aus Griechenland

Die Politik der „Troika“ aus EU-Kommission, Internationalem
Währungsfonds und Weltbank bedeutet für Millionen GriechInnen Armut und
Verelendung. Im Interesse der europäischen – und v. a. deutschen – Banken und Konzerne werden Sozialleistungen gestrichen und Arbeitsplätze vernichtet, die Jugendarbeitslosigkeit liegt bei 60 Prozent. Aber es
gibt auch Widerstand gegen diese Politik: Mit Großdemonstrationen und Generalstreiks wehren sich ArbeiterInnen, Erwerbslose und Jugendliche,
das Linksbündnis Syriza gewinnt Massenunterstützung.

Solidarität mit den tamilischen Massenprotesten

Im südindischen Bundestaat Tamilnadu formieren sich Massenproteste unter der tamilischen Studierenden, welche sich gegen die indische Zentralregierung richtet. Hintergrund ist die Unterstützung Indiens für eine US-gestützte Resolution im UN-Menschenrechtsrat, welche eine unabhängige Untersuchung des laufenden Völkermords der Regierung Sri Lankas gegen die tamilischen Bevölkerung verhindert. Nach zahlreichen Verhaftungen von studentischen Hungerstreikenden und der Schließung von 438 Hochschulen gehen die Proteste am Mittwoch unter dem Motto "10 milion students rise up" im südindischen Bundesstaat weiter. Die Linksjugend [`solid] NRW solidarisiert sich mit den Protesten.

„Gemeinsam auf diesem Pfad des Sozialismus des neuen Jahrhunderts“ - Zum Tode von Hugo Chavez

Am 05.03 verstarb Hugo Chavez in einem Krankenhaus in Caracas. Er, der 14 Jahre als Präsident Venezuelas für einen Sozialismus des 21. Jahrhunderts gekämpft hat, hat den Kampf gegen seine Krebserkrankung verloren.

Chavez regierte seit 1999 das Lateinamerikanische Land und führte es für viele Menschen in eine bessere Zukunft. Er erhöhte die Ausgaben für Bildung und Gesundheitswesen. Der Zugang zu Krankenhäusern, Schulen und öffentlichen Anstalten wurde deutlich verbessert. Kindersterblichkeit und Mangelernährung konnten deutlich reduziert werden, die Lebenserwartung der Bevölkerung stieg um ein ganzes Jahr an. Chavez gab der vormals unterdrückten Indigenen Bevölkerung Venezuelas Verfassungsrang, förderte ihre Sprache, Kultur und eigene Territorien.

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