Aktuelles

200 Jahre Friedrich Engels – Leben, Wirken und Bedeutung (Zoom-Videokonferenz am 29. Juli um 18 Uhr)

In diesem Jahr feiern wir den 200. Geburtstag von Friedrich Engels. Am Samstag, dem 1. August, wird deshalb in seiner Geburtsstadt Wuppertal auch eine Gedenkdemonstration verschiedener sozialistischer Organisationen stattfinden (Startpunkt: 13:00 Uhr, Bahnhofsvorplatz Elberfeld), an der wir uns beteiligen. Um vorab einen Überblick darüber zu geben, wer Friedrich Engels genau war, organisieren wir am Mittwoch, dem 29. Juli, eine Zoom-Veranstaltung zu diesem Thema.

Solidarität mit Janine Wissler! Faschistische Organisationen zerschlagen!

Die Verflechtungen des Staates und seiner Organe mit rechtsterroristischen Strukturen wie dem NSU, Hannibal und Co. brechen nicht ab. Seit wenigen Wochen erhält die LINKE-Fraktionschefin im hessischen Landtag, Janine Wissler, Morddrohungen an ihre private Mail-Adresse. Der Inhalt: Direkte Drohungen gegen ihr Leben, „Heil Hitler“-Grüße, Informationen über ihr privates Leben wie zum Beispiel ihre Anschrift. Unterzeichnet sind die Schreiben mit „NSU 2.0“. Und in alter NSU-Manier scheint es auch hier eine Verbindung zur Polizei zu geben, denn die privaten Infos über sie wurden wenige Tage zuvor von einem Polizeicomputer in Wiesbaden abgerufen.

Rettet das Klima, nicht die Profite! Socialist Change to stop Climate Change!

Am Freitag waren wir mit etwa 1000 anderen Menschen in Düsseldorf auf der Klimademo. Gemeinsam mit anderen Organisationen und Bündnissen haben wir klar gemacht: Den Kohleaufstieg auf 2038 zu vertagen ist Wahnsinn!

Verfassungsschutz abschaffen!

Wir verzichten auf teure Werbung: Verfassungsschutz abschaffen!

Im NRW-Verfassungsschutzbericht 2019 tauchen wir wieder auf. Der Inlandsgeheimdienst lässt es uns nicht nehmen, teure Werbung auf Kosten der Steuerzahler*innen für uns zu machen. Wir verzichten darauf und fordern: Verfassungsschutz auflösen!

Der Verfassungsschutz agiert seinem Wesen nach weitgehend ohne demokratische Kontrolle. Gleichzeitig gibt es zuhauf Fälle von aktiver Aufbauhilfe für faschistische Gruppen. Auch deshalb sind wir der Meinung, dass der Laden dicht gemacht werden muss (und alle Akten veröffentlicht werden müssen).

Zwischen Schule, Ausbildung und Wirtschaftskrise: Die Corona-Pandemie und die Jugend (Zoom-Videokonferenz am 18. Juni um 19 Uhr)

Die Corona-Pandemie bestimmt aktuell unseren Alltag. Schulen waren noch bis vor kurzen geschlossen und nehmen langsam den Betrieb wieder auf. Treffen mit der Freundesgruppe sind lange Zeit nicht möglich gewesen. Viele Jugendliche müssen sich Sorgen um ihre persönliche und berufliche Zukunft machen. Was mache ich jetzt ohne meinen Nebenjob? Werde ich nach der Ausbildung übernommen trotz Wirtschaftskrise? Fragen, die sich Junge Menschen zurzeit stellen müssen. Die Medien präsentieren ein Bild der verantwortungslosen Jugend, die nichts tut als Corona-Partys zu feiern, dabei trifft uns die Krise umso härter und müssen wir das verantwortungslose handeln der Politik am Ende ausbaden.

Wir wollen gemeinsam diskutieren welche Auswirkungen die Corona-Pandemie auf uns hat und welches Programm im Interesse der Jugend notwendig wäre.

Keine Anerkennung für Rassismus und Hooligans in Uniform!

Seit Wochen gehen Millionen Menschen auf die Strasse. Vor allem in den USA, aber auch in Deutschland und vielen anderen Ländern wehren sie sich gegen Rassismus und Polizeigewalt, weil sie verstanden haben, dass niemand ihnen diesen Kampf abnimmt. Erst recht nicht der Staat, der Rassist*innen schützt und Schläger*innen finanziert. Wir als sozialistischer Verband und auch unsere Partei DIE LINKE sind bei diesen Protesten dabei, haben sie mancherorts sogar organisiert. Viele unserer Genoss*innen haben selbst schon am eigenen Leib erfahren, dass die Polizei nicht auf ihrer Seite steht und mussten Gewalt, Rassismus oder Sexismus durch Polizist*innen erleben. Kaum jemand zeigt solche Vorfälle jedoch an, weil wir genau wissen, dass sowas kaum Aussicht auf Erfolg hat – im Gegenteil: Wer sich vereinzelt wehrt, wird mit Repression überzogen.

Nun hat der Co-Vorsitzende unserer Bundestagsfraktion sich entschieden, dieser Bewegung und auch vielen Genoss*innen in den Rücken zu fallen. In einem twitter-Eintrag fordert er „mehr Anerkennung“ für Polizist*innen und kritisiert, die Polizei „unter Generalverdacht zu stellen“. Und er fordert mehr Personal für die Polizei. Das ist fatal, zeigt aber leider, in welchem Zustand sich Teile der Partei befinden.

Einführung in die Marxistische Wirtschaftstheorie oder how much is the fish? (Zoom-Videokonferenz am 26. Juni um 18 Uhr)

Warum kostet ein Auto mehr als ein Handy? Kann man einen Gehalt von 2000 Euro als Ausbeutung bezeichnen? Wie kommt es zu kapitalistischen Krisen? Das sind Fragen, für die die marxistische Wirtschaftstheorie eine präzise Antwort geben kann. Die Marxistische Wirtschaftstheorie ist die Grundlage des Marxismus und bietet uns ein machtvolles Werkzeug, mit dem wir den Kapitalismus analysieren können. Für Marxist*innen ist klar: Der Kapitalismus basiert auf Ausbeutung, wird den Großteil der Menschheit immer ärmer machen und immer wieder zu Krisen führen. Aber wieso?

Gegen Polizeigewalt - aber wie? (Zoom-Videokonferenz am 23. Juni um 19 Uhr)

Der schreckliche Mord an George Floyd hat vielen Menschen die Brutalität der Polizeigewalt vor Augen geführt. Die Wut darüber entlud sich in gewaltigen Protesten, die innerhalb weniger Tage das gesamte Land umfasst haben. Die Proteste werden getragen und unterstützt von Jugendlichen und Arbeiter*innen aller Hautfarben und haben bereits jetzt Erfolge verzeichnet - die Täter wurden nun des Totschlags bzw. der Beihilfe angeklagt.

Rassismus bekämpfen! Aber wie? (Zoom-Videokonferenz am 16. Juni)

Der Mord an dem Afroamerikaner George Floyd aus Minneapolis durch einen Rassisten in Polizeiuniform hat für viele Menschen den institutionellen Rassismus der USA, der für die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung der Schwarzen nicht durch die Abschaffung der Sklaverei zur Vergangenheit gehört, sondern noch immer blutige Realität ist, vor Augen geführt. Auch hier in Deutschland und Europa ist Rassismus noch immer aktuell.

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