Aktuelles

Linksjugend auf dem CSD Köln

Bald ist es soweit: Der größte CSD-Deutschlands geht am 07.07 wieder an den Start und die Linksjugend ist dabei!

Wir wollen den diesjährigen CSD mit einer Portion Sozialismus aufpeppen, nachdem der bürgerliche Trägerverein mehr Angst vor "randalierenden Autonomen" hatte, als vor der Teilnahme der islamo- und homophoben pro Köln Bewegung. Wir wollen ein Zeichen setzen, das wir uns gegen die neofaschistischen Positionen stellen, egal von welcher Gruppe sie vertreten werden. Lasst uns aus dem CSD wieder eine politische Demonstration machen, die Spaß macht! Doch dazu müssen wir gemeinsam, mit vielen unsere Stimme erheben.

Konstituierende Sitzung des Landesarbeitskreises "Antimilitarismus und Frieden"

Plattform gegen (Neo)Imperialismus und Militarisierung, für Internationalismus und Frieden.

Das Treffen soll den antimilitaristischen und antiimperialistischen Charakter unseres Landesverbandes stärken und dem Landesarbeitskreis „Antimilitarismus und Frieden“ neues Leben einhauchen. Im Anschluss ist geplant, dass sich der Landesarbeitskreis neue Strukturen gibt und wieder zu Regelmäßigen treffen einlädt.

Mit einem Vortrag von Ingrid Höger (MdB), Abrüstungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE und Mitglied im Verteidigungsausschuss und im Unterausschuss Abrüstung.Thema des Vortrages sind deutsche Rüstungsexporte und die damit verbundenen Konsequenzen.

Freiräume schaffen und erhalten!

In unserer kapitalistischen Gesellschaft sind die meisten Gebäude, Grundstücke und Räume in privater Hand. Damit verbunden ist die Be­schränkung des Zugangs: über die Nutzung der Räume entscheiden nur Wenige. Die kommerzielle Verwertbarkeit steht dabei meistens im Vordergrund, für kulturelle Angebote muss gezahlt werden.
Gerade in Zeiten zunehmender Prekarisierung, sinkender Reallöhne und Teilzeitarbeit wird immer mehr Menschen die Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben erschwert. Selbstverwaltete Ju­gend- und Kulturzentren bilden hier eine Alternative.

Istanbul, Sao Paolo, Sarajevo, Sofia Widerstand ist überall!

Die Protestbewegung in der Türkei ist längst zu einem Flächenbrand geworden, der vom kleinen Gezi-Park in Istanbul ausgehend das ganze Land erfasst hat. Für Wochen sind der besetzte Park und der Taksim-Platz zum Symbol des Widerstands geworden. Besetzer_innen haben dort campiert, diskutiert, Kultur und Bildung miteinander geteilt und für viele Tage den öffentlichen Raum für alle Menschen der Stadt erobert.

Überall ist Taksim - Sao Paolo ist überall – Großdemonstration in Köln

Lasst uns die Stimme der Solidarität nach Köln tragen. Denn die Lösung der Probleme kann nur die Abkehr vom kapitalistischen Wirtschaftssystem zu einer sozialistischen Demokratie sein. Darum, am 22.06 nach Köln zur Großkundgebung!
Aufgrund der Großkundgebung und der aktuellen Ereignisse wird das Seminar: „Was soll DIE LINKE eigentlich im Parlament? Von Reform und Revolution“, welches am 22.06 in Oberhausen stattfinden sollte, verschoben. Das neue Datum des Seminars wird noch bekannt gegeben.
gegen das Erdogan-Regime.

Was soll DIE LINKE eigentlich im Parlament? Von Reform und Revolution

Im Wahlkampfjahr kann schon einmal der Gedanke aufkommen: Warum muss DIE LINKE eigentlich ins Parlament? Inhaltlich sind die Ziele klar. Mehr soziale Gerechtigkeit, keine Kriegseinsätze, für eine radikale Umfairteilung. Aber was kann im Parlament überhaupt realistisch durchgesetzt werden und wo braucht es eine gesellschaftliche Umwälzung?

Bericht zur Veranstaltung: Geld für Bildung, Wohnraum & Soziales

Bezahlbarer Wohnraum für alle!
Um auf die katastrophale Wohnraumsituation in Aachen aufmerksam zu machen, fand am Nachmittag des 18. Mai eine Informations- und Diskussionsveranstaltung im Linken Zentrum Aachen statt. Organisiert wurde diese von linksjugend [’solid] und der LINKEn.
Ein paar Stunden früher startete linksjugend [’solid] die Kampagne unter dem Motto „Geld für Bildung, Wohnraum und Soziales – statt für Kaiserplatzgalerie und anderen Schwachsinn!“ mit einer Kundgebung am Elisenbrunnen.

Warum wir nicht Händchen halten, sondern protestieren

Der internationale Tag gegen Homophobie am 17.05.2013 sollte ein Tag des Protests sein. Denn Schwule, Lesben und Transidente werden auch heute in Deutschland systematisch diskriminiert, etwa in Bezug auf die Bevorzugung der Ehe oder das kirchliche Arbeitsrecht, nach dem jemand seinen/ihren Job im kirchlichen Krankenhaus oder Kindergarten verlieren kann, wenn seine/ihre sexuelle Identität öffentlich wird.

Damit sich hieran etwas ändert, müssen homophobe Strukturen öffentlich als solche bezeichnet werden. Homophobie ist nicht abstrakt, sondern sie schlägt sich konkret beispielsweise in Gesetzen nieder. Oft ist die diskriminierende Wirkung vielen nicht bekannt, deshalb braucht es einen Protest, der aufklärt. Nur wenn sich der gesellschaftliche Druck auf die Politik erhöht, werden Änderungen auch im Parlament durchsetzbar sein.

Bericht zur Veranstaltung: Feindbild Islam? Antimuslimischer Rassismus heute

95 Teilnehmer/innen fanden sich am Dienstag, dem 07.05.2013 zusammen, um über antimuslimische Diskriminierung zu reden. Mindestens 60% der Telnehmer/innen waren Muslime/Muslima, welche in der anschließenden Debatte auch über eigene Erfahrungen zu diesem Thema berichten konnten. Den Auftakt der Veranstaltung machte Christine Buchholz(MdB) mit einem Vortrag. Eingeladen hatte die Linksjugend ['solid] Essen.

Positive Entwicklung der Linksjugend ['solid]

Ein Fazit von Finn zum Bundeskongress:
Der Bundeskongress 2013 ist aus meiner Sicht insgesamt außerordentlich positiv zu beurteilen. Wir haben wichtige Inhalte diskutiert, Beschlüsse gefasst und uns für den Zeitraum 2013/2014 gut aufgestellt. Von großer Bedeutung sind zum Beispiel die Anträge im Zusammenhang mit der Wohnungsnot, gegen eine rot-rote Regierungsbeteiligung sowie für das richtige Auftreten bei Blockupy. Wir als Landesverband NRW konnten uns hier in nahezu allen relevanten Themen durchsetzen. Als sehr positiv haben sich abermals auch die Neuerungen am Konzept des BuKos erwiesen. Während unser Landesverband leider nicht mehr rechtzeitig zum Worldcafe anreisen konnte, so zeigte sich wiederholt, dass in den Workshops eine sehr gute und sachliche Debatte möglich ist. Allerdings ist manches auch nicht so gelaufen, wie wir es uns vorgestellt haben. Einige Mitglieder des Verbandes haben den Ablauf des Bundeskongresses – teilweise offenbar ganz gezielt – durch permanenten Partyatmosphäre gestört. Dies nahm zwar letztlich keinen entscheidenden Einfluss auf die Veranstaltung, aber dennoch wurde für viele GenossInnen ein gemütlicher, gemeinschaftlicher Abend verhindert. Zudem gab es bei der Debatte um die LL-Demos ganz massive Versuche, die demokratische Meinungsbildung des Verbandes zu umgehen.

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