Aktuelles

Stellungnahme der Basisgruppe Aachen zu den Ereignissen am 2. November 2013

Für den 2. No­vem­ber 2013 or­ga­ni­sier­te die Aa­che­ner Ba­sis­grup­pe der links­ju­gend [’solid] eine De­mons­tra­ti­on in der In­nen­stadt. Den Auf­ruf unter dem Motto „Flucht­ur­sa­chen be­kämp­fen statt Flücht­lin­ge – gegen Krieg, Elend und Fes­tung Eu­ro­pa!“ un­ter­schrie­ben sie­ben wei­te­re Grup­pen.

Mit die­ser Ak­ti­on woll­ten wir un­se­re So­li­da­ri­tät mit den Flücht­lings­pro­tes­ten in Ham­burg, Ber­lin und über­all de­mons­trie­ren, aber vor allem auch auf die Flucht­ur­sa­chen auf­merk­sam ma­chen. Krieg und Elend, Nah­rungs­mit­tel­knapp­heit und ver­un­rei­nig­tes Was­ser, po­li­ti­sche Ver­fol­gung und Per­spek­tiv­lo­sig­keit sind di­rek­te Fol­gen der Aus­beu­tung des glo­ba­len Sü­dens – auch durch deut­sche Groß­kon­zer­ne. Vie­len bleibt da nur die Flucht, in der Hoff­nung wo­an­ders über­le­ben zu kön­nen.
An­statt aber an den Flucht­ur­sa­chen etwas zu än­dern, wer­den Flüch­ten­de in Deutsch­land wie Men­schen drit­ter Klas­se be­han­delt: Wer­den in total über­füll­te Lager ge­quetscht, be­kom­men kaum Geld oder sogar nur Le­bens­mit­tel­gut­schei­ne, dür­fen aber auch kei­ner Lohnar­beit nach­ge­hen, haben stark ein­ge­schränk­ten Zu­gang zu me­di­zi­ni­scher Ver­sor­gung, ob­wohl sie oft schwer trau­ma­ti­siert sind. Wenn sie es über­haupt bis hier­her schaf­fen – das be­wei­sen die über 400 Toten vor Lam­pe­du­sa. Daher unser De­mons­tra­ti­ons­mot­to: Wir woll­ten so­wohl an den Ur­sa­chen an­set­zen, gleich­zei­tig aber auch kon­kre­te Un­ter­stüt­zung für Be­dürf­ti­ge ein­for­dern.

Die Bürendemo war erfolgreich!

Am heutigen Sonnabend, den 19.10.2013, demonstrierten ca. dreihundert Menschen gegen die unmenschliche Abschiebungspolitik der BRD und Europas. Beginn war ca. 12:15 Uhr auf dem Marktplatz in Büren. Nach mehreren Reden setzte sich der Demonstrationszug in Bewegung und zog durch Büren.

Zusammen kämpfen - Perspektiven eines sozial-ökologischen Umbaus

Opel Bochum wird dichtgemacht. Das wirft viele Fragen auf: Kann die Schließung noch verhindert werden? Welche Rolle kann die Gewerkschaft spielen? Gibt es nicht sowieso viel zu viele Autofabriken - und wäre es nicht Zeit für umweltfreundliche Alternativen? Rund um diese Themen bieten wir am Freitag, den 18. Oktober vier Workshops an und möchten mit euch über linke Alternativen und Strategien diskutieren. Der nächste Tag steht im Zeichen der politischen Aktivität: In sieben Workshops gibt es praktische Tipps und Tricks vom Nutzen sozialer Netzwerke über lokale Bündnisarbeit bis hin zum Layout von Flyern. Mit Rainer Einenkel, Betriebsratschef Opel Bochum

Wir müssen zusammenhalten auch bei Repressionen

Ob in Istanbul, Athen oder Frankfurt: Wo immer aktuell Menschen für ihre Rechte und gegen unsoziale Verhältnisse oder autoritäre und korrupte PolitikerInnen einstehen, kommt mit unverhältnismäßigen Mitteln die Staatsgewalt zum Einsatz. In Essen häuften sich aktuell die Fälle von Repression etwa gegen Anmelder einer antifaschistischen Demonstration, Soli-Demonstrierende mit den Protesten in Istanbul oder die BesetzerInnen der Hauptschule Bärendelle. Für die Linkjugend['solid] Ruhr war dies Anlass, sich genauer mit der Frage von Polizeigewalt zu beschäftigen.

Guter & bezahlbarer Wohnraum für Alle!

Das ist leider keine Selbstverständlichkeit: Denn der kapitalistische Wahnsinn sorgt dafür, dass Du monatelang suchst, trotzdem nix findest oder wenn doch, dann ist die Bude total überteuert. Daran können wir etwas ändern! Wir stehen dafür, dass guter und bezahlbarer Wohnraum für Alle geschaffen wird.
Jugendlichen fehlen Wohnungen
Die Wohnungssuche ist vielerorts ein Alptraum: Denn Mangel an bezahlbarem Wohnraum führt dazu, dass man monatelang sucht, zu Massenbesichtigungen geht und jede Menge Vermieter_innen-Arroganz ertragen muss – und oftmals trotzdem leer ausgeht. Insbesondere in Uni-Städten ist die Lage prekär: Zur Zeit werden Studienanfänger_innen in Kasernen und Turnhallen untergebracht. Steigende Mieten werden zur finanziellen Gefahr für junge Menschen, die den Auszug wagen. Täglich gibt es Zwangsräumungen. Im Wettbewerb um Wohnungen unterliegen Jugendliche, die kein Einkommen haben. Es sind mehr preiswerte und gute Wohnungen nötig!

Nein zum Europa der Banken und Konzerne!

Linke Antworten auf Kürzungen, Krise und Kapitalismus

Einen Kapitalismus ohne Krisen gibt es nicht
Der Kapitalismus steckt mitten in einer tiefen Systemkrise. Einige Auswirkungen: In Griechenland beträgt die Jugendarbeitslosigkeit mittlerweile offiziell über 60%, Massenarmut greift um sich. In Portugal ist die Situation für Jugendliche so perspektivlos, dass Hunderttausende ihr Land verlassen. In ganz Europa werden Löhne gesenkt, Sozialsysteme verschlechtert und demokratische Rechte unter Beschuss genommen.
Aber nicht nur Europa ist betroffen. In Brasilien wurde durch Fahrpreiserhöhungen bei Bus und Bahn das Fass zum Überlaufen gebracht, Hunderttausende tragen ihre Wut auf die Straße. In der Türkei wehren sich Unzählige gegen Angriffe auf Lebensstandard und demokratische Rechte.
Die Chefs aus Politik und Wirtschaft sind bei jeder Krise aufs neue überrascht. Wir dagegen sagen: Krisen gehören zum Kapitalismus – und wir wehren uns!

Landesvollversammlung am 27./28.07.2013

Liebe Genoss_innen und Freund_innen,

die sozialen Kämpfe in den südeuropäischen Ländern sind im vollen Gange ­ höchste Zeit, dass auch bei uns etwas passiert. In Deutschland werden die Bundestagswahlen im September mit darüber entscheiden, wie es mit Europa weiter gehen soll. Fortsetzung der Verarmungspolitik oder Umfairteilung des Reichtums von oben nach unten. Deshalb: Kämpfen wir gemeinsam für eine starke Linke!

Kölner CSD - Für einen politischen Christopher Street Day

Die Linksjugend ['solid ] NRW war auch dieses Jahr auf dem größten CSD Deutschlands präsent. Am 07.07 wahren Schätzungsweise 900.000 Menschen auf den Straßen Kölns und haben
unsere Fahnen und unser Transparent gesehen. Nachdem es durch eine beabsichtigte Teilnahme von Pro NRW beinahe zum Eklat kam, positionierte sich die LGTB Gemeinde mehrheitlich gegen die Rechtspopulisten.
Zusammen mit der LAG Queer NRW und zwei MdBs haben wir den CSD politischer gemacht. Das Transparent und die Botschaft kamen an.

Rock gegen Rechts - Gegen Faschismus und Rassismus

Am 03. August 2013 findet in Düsseldorf auf der Ballonwiese (Volksgarten) ein Kultur und Sommerfest mit einem abendlichen Konzert "Rock gegen Rechts" statt. Das Programm wird gegen 13.00 Uhr mit einen Kulturfest (griechische, kurdische Folklore) sowie einen Kinderfest beginnen.
beginnen. Wir sind mit dabei!

Widerstand ist Überall, Taksim - Kızılay - Lice! - Auf nach Düsseldorf für Solidarität, Demokratie und Frieden

Nachdem Erdogan in der Türkei auf die Spaltung der Gesellschaft und Staatsgewalt gesetzt und zu Gegendemonstrationen aufgerufen hat, versucht er jetzt diese Spaltung auf die in Europa lebenden Migranten aus der Türkei auszuweiten. Die Regierung in Ankara und Kabinettsmitglieder rufen in ganz Europa zu einer pro Erdogan-Demonstration in Düsseldorf auf. Das verstößt gegen die Regeln der internationalen Diplomatie, weil hier ein türkischer Konflikt auf europäischem Boden austragen werden soll. Dieser führt zu erhebliche Beeinträchtigung der Integrationspolitik.

Inhalt abgleichen