Aktuelles

Für einen heißen Winter...

Anlässlich der anstehenden Proteste zur Kultusministerkonferenz am 12. Dez. in Bonn dokumentieren wir für euch untenstehend noch einmal den Aufruf des Bundesweiten Bildungsstreiks 2009:

Die derzeitigen Zustände und Entwicklungen im Bildungssystem sind nicht weiter hinnehmbar! Weltweit sind Umstrukturierungen aller Lebensbereiche nicht mehr gemeinwohlorientiert, sondern den sogenannten Gesetzen des Marktes unterworfen. Seit ein paar Jahren ist auch das Bildungssystem in den Fokus solcher “Reformen” geraten: Bildungsgebühren und die Privatisierung treffen uns alle!

Die Finanz- und Wirtschaftskrise zeigt deutlich, dass die Auswirkungen wettbewerbsorientierter Entscheidungskriterien verheerend sind. In vielen Ländern protestieren Menschen dagegen, so z.B. in Mexiko, Spanien, Italien, Frankreich und Griechenland. In diesem internationalen Zusammenhang steht der Bildungsstreik 2009.

Vollversammlung 24. - 25. Okt. im ZAKK

Liebe GenossInnen und SympathisantInnen,

unsere Landesvollversammlung steht vor der Tür: vom 24. 25.10.09 treffen wir uns dieses Mal im Düsseldorfer Zakk. Die Landesvollversammlung ist das höchste Gremium des Landesverbandes. Sie berät und beschließt über die politischen und organisatorischen Fragen des Landesverbandes. Die LVV tagt öffentlich, abstimmungsberechtigt sind Mitglieder der Linksjugend [´solid] und aktivierte Mitglieder der LINKEN.

Polizeigewalt auf der "Freiheit statt Angst"-Demo am 12. September 2009

Polizeigewalt auf der der Demonstration "Freiheit statt Angst": Polizei schlägt brutal auf Demonstranten ein, der sich nach der Dienstnummer eines Beamten erkundigte. Demonstranten am Rande des Geschehens filmten das brutale Vorgehen der Polizei und veröffentlichten das Video.

Bürgerrechtlerinnen und Bürgerrechtler hatten bundesweit zur Teilnahme an einer Demonstration gegen die ausufernde Überwachung durch Wirtschaft und Staat aufgerufen. Am Samstag, den 12. September 2009 gingen wir unter dem Motto "Freiheit statt Angst - Stoppt den Überwachungswahn!" auf die Straße. Auch der Bundesverband der Linksjugend ['solid] und einige Landesverbände rund um Berlin unterstützten den Aufruf zur Demo! Die Demonstration war Teil des internationalen Aktionstages "Freedom not Fear - Freiheit statt Angst", zu dem weltweit Proteste gegen die Überwachung der Bürgerinnen und Bürger stattfanden.

Die Linke.SDS-Kongress: Make Capitalism History

Der Kapitalismus steckt in seiner tiefsten Krise seit 80 Jahren. Die Lehre des Neo-Liberalismus vom freien Spiel der Märkte ist verpufft. Dies wird von niemandem mehr bestritten. Umstritten ist dagegen – auch innerhalb der Linken - wie es weitergehen soll.

Bewegungen brauchen Orte, an denen sie sich verständigen können. Mit dem „Make Capitalism History“-Kongress wollen wir Studierende, Schülerinnen und Schüler aus dem Bildungsstreik zusammenbringen mit Aktiven aus den Krisenprotesten, den Gewerkschaften, der LINKEN und der globalisierungskritischen Bewegung.

Wie wollen darüber diskutieren, was die Ursachen der Weltwirtschaftskrise sind und welche Alternativen es in Zukunft für eine demokratische Wirtschaft gibt. Wir werden uns fragen, welche Rolle eigentlich Bildung im Kapitalismus einnimmt und wie wir Gegenwehr organisieren können.

Und der Kampf geht weiter: Bundestagswahl am 27. September

Am 27. September ist Bundestagswahl und wir als Linksjugend ['solid] nrw haben nach der erfolgreichen Produktion und Verteilung unseres Jugendkommunalwahl-Materials auch für die Bundestagswahl wieder massig Flyer und Klebis produziert!

Am vergangenen Wochenende sind alle Materialien in einem ganztägigen Pack-Marathon verschnürt und zu unseren Wahlkampfteams versendet worden. Jetzt heißt es verteilen was das Zeug hält und den schnöden Wahlkampf der etablierten Parteien ordentlich aufmischen! 

Wähl die Linke und rette Deine Stadt!

Am 30. August sind wieder Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen! Auf unserer letzten Landesvollversammlung haben wir beschlossen in diese Wahlen einzugreifen und uns aktiv in den Kampf um die Stimmen der Wählerinnen und Wähler einzumischen. Pünktlich zur heißen Phase kommen nun auch unsere Materialien - Flyer, Klebis und Plakate - frisch aus der Druckerpresse: Inhaltlich konzentrieren wir uns dabei auf drei Kernthemen, nämlich

  • die Schaffung von Freiräumen für Jugendkultur
  • die Ächtung von Nazis aus unseren Städten und Kommunen
  • den Ausbau des Öffentlichen Personen Nahverkehrs

Wir sprechen damit drei zentrale Themen an, die uns junge Menschen in unserem Alltag direkt betreffen und mit denen wir alle zu kämpfen haben. In den nächsten Tagen werden die Materialien bei denen, die Bestellungen aufgegeben haben, eintreffen.

Dortmund stellt sich quer!

Nie wieder Faschismus! Bundesweite antifaschistische Demonstration gegen Naziaufmarsch am 5. September 2009 in Dortmund. Zum 5. Mal in Folge wollen Faschisten anlässlich des Antikriegstages durch Dortmund marschieren. Für den 5. September mobilisieren sie europaweit zu einem »nationalen Antikriegstag« in die Ruhrgebietsmetropole. Mittlerweile hat sich der Aufmarsch zu einem der wichtigsten Events der so genannten „Autonomen Nationalisten“ bundesweit entwickelt.

Bundesweite antifaschistische Demonstration
Treffpunkt: 10 Uhr Do. Hbf.

AKKU-Broschüre: Autonome Nationalisten - Neonazis im Wandel

Sie tragen Basecaps und Kapuzenpullis, hören HipHop und propagieren den „Schwarzen Block“ – innerhalb der Neonaziszene gibt es seit einigen Jahren eine neue Entwicklung: Verstärkt treten sogenannte „Autonome Nationalisten“ auf. Spätestens seit dem 1. Mai 2008, als „Autonome Nationalisten“ während eines Neonazi-Aufmarsches in Hamburg durch gewalttätige Übergriffe auf Journalisten Schlagzeilen machten, werden auch in den Medien vermehrt die Neonazis im neuen Style wahrgenommen.

Trotz des veränderten Auftretens sind und bleiben „Autonome Nationalisten“ Neonazis – das bekommen vor allem diejenigen zu spüren, die in der Vergangenheit Opfer ihrer Angriffe wurden. Hinter der „coolen“ und alternativen Erscheinung dieser Neonazis verbergen sich altbekannte extrem rechte Denkmuster. „Autonome Nationalisten“ bleiben dabei als gemeinschaftliche Akteure kollektiver Gewalt nicht nur im Verborgenen, sondern üben sie auch gerade dort aus, wo die Kameras auf sie gerichtet sind.

Zum Militärputsch in Honduras

Die Linksjugend ['solid] verurteilt den Putsch des Militärs gegen den demokratisch gewählten Präsidenten von Honduras, Manuel Zelaya. Hinter dem Putsch verbirgt sich offenbar das Aufbegehren der Oberschicht gegen einen Präsidenten, der sich zunehmend für die Interessen der ärmeren Schichten eingesetzt und diesbezüglich die Zusammenarbeit mit anderen Staaten Lateinamerikas gesucht hatte, die von linken oder Mitte-Links-Bündnissen regiert werden. So war Honduras durch einen Beschluss des Kongresses unter anderem dem Bündnis ALBA beigetreten, welches von Venezuela initiiert worden war.

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