Aktuelles

Zwischen Schule, Ausbildung und Wirtschaftskrise: Die Corona-Pandemie und die Jugend (Zoom-Videokonferenz am 18. Juni um 19 Uhr)

Die Corona-Pandemie bestimmt aktuell unseren Alltag. Schulen waren noch bis vor kurzen geschlossen und nehmen langsam den Betrieb wieder auf. Treffen mit der Freundesgruppe sind lange Zeit nicht möglich gewesen. Viele Jugendliche müssen sich Sorgen um ihre persönliche und berufliche Zukunft machen. Was mache ich jetzt ohne meinen Nebenjob? Werde ich nach der Ausbildung übernommen trotz Wirtschaftskrise? Fragen, die sich Junge Menschen zurzeit stellen müssen. Die Medien präsentieren ein Bild der verantwortungslosen Jugend, die nichts tut als Corona-Partys zu feiern, dabei trifft uns die Krise umso härter und müssen wir das verantwortungslose handeln der Politik am Ende ausbaden.

Wir wollen gemeinsam diskutieren welche Auswirkungen die Corona-Pandemie auf uns hat und welches Programm im Interesse der Jugend notwendig wäre.

Keine Anerkennung für Rassismus und Hooligans in Uniform!

Seit Wochen gehen Millionen Menschen auf die Strasse. Vor allem in den USA, aber auch in Deutschland und vielen anderen Ländern wehren sie sich gegen Rassismus und Polizeigewalt, weil sie verstanden haben, dass niemand ihnen diesen Kampf abnimmt. Erst recht nicht der Staat, der Rassist*innen schützt und Schläger*innen finanziert. Wir als sozialistischer Verband und auch unsere Partei DIE LINKE sind bei diesen Protesten dabei, haben sie mancherorts sogar organisiert. Viele unserer Genoss*innen haben selbst schon am eigenen Leib erfahren, dass die Polizei nicht auf ihrer Seite steht und mussten Gewalt, Rassismus oder Sexismus durch Polizist*innen erleben. Kaum jemand zeigt solche Vorfälle jedoch an, weil wir genau wissen, dass sowas kaum Aussicht auf Erfolg hat – im Gegenteil: Wer sich vereinzelt wehrt, wird mit Repression überzogen.

Nun hat der Co-Vorsitzende unserer Bundestagsfraktion sich entschieden, dieser Bewegung und auch vielen Genoss*innen in den Rücken zu fallen. In einem twitter-Eintrag fordert er „mehr Anerkennung“ für Polizist*innen und kritisiert, die Polizei „unter Generalverdacht zu stellen“. Und er fordert mehr Personal für die Polizei. Das ist fatal, zeigt aber leider, in welchem Zustand sich Teile der Partei befinden.

Einführung in die Marxistische Wirtschaftstheorie oder how much is the fish? (Zoom-Videokonferenz am 26. Juni um 18 Uhr)

Warum kostet ein Auto mehr als ein Handy? Kann man einen Gehalt von 2000 Euro als Ausbeutung bezeichnen? Wie kommt es zu kapitalistischen Krisen? Das sind Fragen, für die die marxistische Wirtschaftstheorie eine präzise Antwort geben kann. Die Marxistische Wirtschaftstheorie ist die Grundlage des Marxismus und bietet uns ein machtvolles Werkzeug, mit dem wir den Kapitalismus analysieren können. Für Marxist*innen ist klar: Der Kapitalismus basiert auf Ausbeutung, wird den Großteil der Menschheit immer ärmer machen und immer wieder zu Krisen führen. Aber wieso?

Gegen Polizeigewalt - aber wie? (Zoom-Videokonferenz am 23. Juni um 19 Uhr)

Der schreckliche Mord an George Floyd hat vielen Menschen die Brutalität der Polizeigewalt vor Augen geführt. Die Wut darüber entlud sich in gewaltigen Protesten, die innerhalb weniger Tage das gesamte Land umfasst haben. Die Proteste werden getragen und unterstützt von Jugendlichen und Arbeiter*innen aller Hautfarben und haben bereits jetzt Erfolge verzeichnet - die Täter wurden nun des Totschlags bzw. der Beihilfe angeklagt.

Rassismus bekämpfen! Aber wie? (Zoom-Videokonferenz am 16. Juni)

Der Mord an dem Afroamerikaner George Floyd aus Minneapolis durch einen Rassisten in Polizeiuniform hat für viele Menschen den institutionellen Rassismus der USA, der für die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung der Schwarzen nicht durch die Abschaffung der Sklaverei zur Vergangenheit gehört, sondern noch immer blutige Realität ist, vor Augen geführt. Auch hier in Deutschland und Europa ist Rassismus noch immer aktuell.

Buchvorstellung: Pandemische Zeiten (Zoom-Videokonferenz am 10. Juni um 16 Uhr)

Die Auswirkungen der Corona-Krise und die Maßnahmen zu Eindämmung der Infektionen haben die bereits kränkelnde Weltwirtschaft so hart getroffen, dass wir momentan nahtlos von einer Krise der Gesundheitssysteme und öffentlichen Infrastruktur in eine weltumspannende Wirtschaftskrise übergehen. Innerhalb weniger Wochen mobilisierten die nationalen Regierungen tausende von Milliarden Dollar, Euros, Yen usw. – um ihr marodes System, den Kapitalismus, zu retten und jene, die davon profitieren. Erst vor kurzem wurde ein neues Konjunkturpaket beschlossen, das mit der Senkung der Mehrwertsteuer wieder nur Ersparnisse für die großen Handelskonzerne bietet. Während Wirtschaftsminister Altmeier darauf vertraut, dass die Unternehmen ihre Ersparnisse fair auf die Konsument*innen umverteilen, können wir da wenig Optimismus erübrigen. Die Zeche müssen also mal wieder Beschäftigte, Arme, jung und alt zahlen; für eine Krise, die sie nicht verursacht haben.

Social Uprising in the US: An Activist Reports (Zoom-Meeting in English Language)

The murder of George Floyd by a white-supremacist police officer in Minneapolis, Minnesota, sparked anti-racist mass protest all over the United States. We are now witnessing nationwide protests calling for justice and an end to institutional racism, that have received solidarity from all around the world.

Halbwahrheiten, Unwissen und Lügen: Warum trenden Verschwörungstheorien? (Zoom-Videokonferenz)

Krisenzeiten sind auch Schock-, Nachdenk- und Widerstandszeiten. Das äußert sich einerseits an hohen Umfragewerten für die Regierenden, gleichzeitig an einer großen Verunsicherung und sogar der Leugnung der Probleme. So auch jetzt während der Corona-Pandemie: Das Hauptziel, die Wirtschaft vor dem Kollaps zu retten, dominiert die Handlungen der Regierung. Das führt bei vielen Menschen nicht nur zu Zweifeln an der Regierung und ihren Maßnahmen, sondern auch an der Existenz von COVID-19 selbst.

Zoom-Videokonferenz am 29. Mai um 19 Uhr

Volle Bäuche statt volle Tonnen! (Zoom-Videokonferenz)

Zoom-Videokonferenz am 2. Juni um 19 Uhr

Die weltweite Nahrungsmittelproduktion würde reichen, um weit mehr als die derzeitige Weltbevölkerung zu ernähren. Trotzdem muss jeder neunte Mensch Hunger leiden. In Deutschland sind 1,6 Millionen Menschen auf die Tafeln angewiesen. Während der Corona-Pandemie sind viele Tafeln geschlossen oder können nur sehr eingeschränkt helfen.

Wilder Streik bei Spargel Ritter

Saisonarbeiter*innen wehren sich gegen feudale Zustände – Bericht von der Demonstration in Bornheim

Am Montag, 18. Mai fand in Bornheim bei Bonn beim Spargel- und Erdbeerproduzenten Ritter eine Demonstration von Erntehelfer*innen und Unterstützer*innen statt. Am Freitag waren sie bereits in den wilden Streik getreten, weil in dem insolventen Betrieb katastrophale Verhältnisse herrschen. Mit der Demonstration sollte mehr Druck gemacht werden. linksjugend ['solid]-Mitglieder aus Aachen und Bonn waren dabei.

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