Aktuelles

Solidarität mit den Beschäftigten bei ThyssenKrupp – Für Verstaatlichung der Stahlindustrie!

Am 20. September einigten sich die Stahlkonzerne ThyssenKrupp und Tata Steel auf die Fusion ihrer europäischen Stahlsparten, die bis Ende 2018 abgeschlossen sein soll. Mit der Vereinigung wollen die beiden verschuldeten Konzerne „Synergieeffekte“ erzeugen, die den Unternehmen neue Gewinne verschaffen sollen, aber voraussichtlich europaweit 4000 ArbeiterInnen ihren Job kosten werden – davon die Hälfte bei ThyssenKrupp.

Zurecht befürchten die ThyssenKrupp-Beschäftigten in Standorten wie Duisburg oder Bochum den Verlust ihrer Arbeitsplätze; die IG Metall ruft für den 22. September zu einer Demonstration mit anschließender Kundgebung in Bochum auf.

Aachen: Polizei kriminalisiert antifaschistisches Engagement

Zivilcourage gegen Rechts ist notwendig und legitim – gegen die Kriminalisierung von antifaschistischem Engagement!

Gemeinsame Erklärung von DIE LINKE (Kreisverband Aachen), linksjugend ['solid] (Landesverband Nordrhein-Westfalen) und dem Bündnis „Antirassistische Offensive Aachen“

Im März diesen Jahres wurde ein Hetz-Transparent der Neonazi-Gruppierung „Identitäre Bewegung“, das am Dach des ehemaligen Zollhauses am deutsch-belgischen Grenzübergang „Köpfchen“ bei Aachen angebracht worden war, von einem Aachener entfernt. Weil er es für legitim und nötig hält, Neonazi-Propaganda aus dem Stadtbild zu entfernen, berichtete er darüber auf seinem privaten Facebook-Profil. Drei Monate später erfuhr er durch Zufall, dass deswegen gegen ihn ermittelt wurde und die Polizei seine Wohnung durchsuchen wollte.

LVV in Oberhausen

Einladung zur Landesvollversammlung (LVV) der linksjugend ['solid] NRW

Liebe Genoss*innen, liebe Interessierte,
wir laden euch herzlich zur LVV vom 29.09. bis zum 01.10.2017 nach Oberhausen ein.
Die Antragsfrist für Anträge ist der 22.09.2017 um 18.00 Uhr.
Solltet ihr Anträge stellen, so schickt sie bitte an info@linksjugend-solid-nrw.de. Auf der LVV werden quotierte und unquotierte Plätze für den Landessprecher*innenrat nachgewählt. Die Kassenprüfung und eine Landesschiedskommission muss ebenfalls gewählt werden, ebenso Delegierte zum Länderrat (linksjugend ['solid]) und zum Landesrat (LINKE NRW). Aufgrund von Rücktritten aus der Landesparteitagsdelegation muss auch hier nachgewählt werden. Wenn Du Dir eine Kandidatur vorstellen kannst, schicke eine kurze „Bewerbung“ bitte bis zum 27.09.2017 um 18.00 Uhr an unsere Mail-Adresse. Selbstverständlich sind auch Spontankandidaturen auf der LVV möglich.
Wenn du dir vorstellen kannst einen Workshop zu halten, dann teile uns dies bitte mit.

Bildung, Wohnraum & Soziales für Alle - Nein zu Rassismus, Sexismus und Politik für Reiche!

Unsoziale Politik

Du möchtest gerne bei Deinen Eltern ausziehen, findest aber keine bezahlbare Wohnung? Du möchtest gerne einen Job, der Dir Spaß macht, findest aber keinen Ausbildungsplatz? Du würdest gerne öfters mal mit Freund*innen was unternehmen, aber Freizeitangebote sind kaum noch bezahlbar? So wie Dir geht es Hunderttausenden in NRW!

Millionen Menschen hier spüren die Folgen jahrelanger Kürzungs- und Privatisierungspolitik am eigenen Leib. Man kann die Miete kaum noch zahlen, viele werden gar verdrängt und müssen in günstigere Vororte umziehen. Das Bildungssystem sortiert Menschen aus, anstatt sie zu fördern. Hier geht es nicht darum, was Du gut kannst oder was Dir Spaß macht, sondern darum, wie Du am besten verwertbar bist. Die Eintrittspreise von Kino, Schwimmbad und Disco steigen krass, unser Einkommen hingegen leider nicht.

Das sind nur drei von sehr vielen Problemen! Viele müssen sich mit Leiharbeit von Job zu Job hangeln. Bus und Bahn fahren viel zu selten, und wenn dann unpünktlich (die Ticketpreise steigen trotzdem regelmäßig). Schulen sind unterfinanziert, was zu Lehrer*innenausfall, veralteten Schulbüchern und maroden Gebäuden führt.

linksjugend ['solid]-Barrio auf dem Klimacamp im Rheinland

Im August gibt es vielfältige Aktionen gegen Braunkohleförderung und Umweltzerstörung im Rheinland. Wir von linksjugend ['solid] NRW sind Teil davon (unseren Aufruf findest Du hier: http://linksjugend-solid-nrw.de/2987/endegelaende)

System Change not Climate Change!

Im Rheinland, zwischen Köln und Aachen, wird in einer Reihe von Tagebauen Braunkohle abgebaut. Sie wird in Kraftwerken verfeuert und so – enorm ineffektiv – in Strom und Fernwärme verwandelt. Das Rheinische Braunkohlerevier ist die größte CO2-Schleuder Europas. Für die Profite der Energiekonzerne wird der Klimawandel angeheizt, ganze Landstriche vernichtet, Menschen vertrieben und die Umgebung verpestet.
Das Bündnis „Ende Gelände“ ruft dazu auf, dagegen vorzugehen. Mit Protesten, aber auch Blockaden von Gleisen, Besetzungen von Tagebauen und Baggern etc. soll die Kohleindustrie effektiv gestört und so die Umwelt geschützt werden. Wir unterstützen das und rufen zur Teilnahme auf!

Unsere Solidarität gegen ihre Repression!

Ein Fotograf des STERN berichtet, dass er von Wasserwerfern gezielt beschossen und seine Kamera zerstört wurde, er erlebte Drohungen und “Lügenpresse!”-Rufe von Polizist*innen, wurde schließlich aus nächster Nähe mit Tränengas besprüht, lag blind und benommen auf der Straße, ein zufällig anwesender Arzt schleppte ihn in Sicherheit. Sein Fazit aus Hamburg “Die schlimmsten [Polizist*innen] waren die aus Bayern und Sachsen“

Landesrat am 2. Juli

Liebe Genoss*innen,

anbei findet ihr die Einladung zum Landesrat am Sonntag, den 02. Juli 2017 ab 12 Uhr in dem LINKE-Parteibüro Corneliusstraße 108 in Düsseldorf.

Autobahnprivatisierung stoppen!

Einstimmig wurde heute im Bundesrat der Beschluss, der Privatisierung des 13.000 Kilo­meter langen Autobahnstraßennetzes in Deutschland mit einem Wert von ca. 200 Milliarden Euro Tür und Tor öffnet, durchgepeitscht. So wird ein Straßennetz, das Generationen von Steuerzahler*innen, also insbesondere die Arbeiter*innenklasse, aufgebaut und finanziert haben, in Zukunft für private Profite geschröpft.

Wir finden es schändlich, dass die von LINKEN mitregierten Ländern, nachdem der von ihnen vorgeschlagene Vermittlungsausschuss nicht zu stande kam, diesen Beschluss gegen die Mehrheit der Menschen in Deutschland abgenickt haben.

Afghanistan ein sicheres Herkunftsland?

In 31 von 34 Region Afghanistans finden militärische Konflikte statt. Das deutsche auswärtige Amt gibt für Afghanistan eine Reisewarnung aus, man „muss sich der Gefährdung durch terroristisch oder kriminell motivierte Gewaltakte einschließlich Entführungen bewusst sein.“ Und „Jeder längerfristige Aufenthalt ist mit zusätzlichen Risiken behaftet.“ Trotzdem ist die Bundesregierung der Meinung, dass Afghanistan ein „sicheres“ Land ist, in das man Menschen, die vor Krieg und Terror geflohen sind, abschieben kann. Denn angeblich seien nicht Zivilisten Opfer von Terror, sondern nur staatliche Institutionen. Der terroristischen Miliz Taliban ist aber egal wen sie treffen. Gestern explodierte eine Autobombe vor der deutschen Botschaft in Kabul, der Hauptstadt Afghanistans. Das Botschaftsviertel zählt als einer der sichersten Orte Afghanistans. Trotzdem konnte dort eine Bombe 80 unschuldige Menschen töten und über 300 Verletzten. Solche Terrorakte passieren in ganz Afghanistan in jedem Ort.

Die Bundesregierung ließ sich aber nicht davon abhalten, gestern weiter Menschen nach Afghanistan abzuschieben. Schließlich standen die Flugzeuge schon bereit. Erst später entschied man sich die Abschiebungen für kurze Zeit auszusetzen.

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