Aktuelles

Das Jahr 2014 kann kommen

Die Weihnachtsparty war ein voller Erfolg: Am Samstag kamen über 40 Genoss*innen und Freund*innen zusammen, um das Jahresende und das gemeinsame Jahr in Oberhausen ausklingen zu lassen. Das Jahr 2014 kann kommen!

Am Nachmittag erreichte uns auch das Ergebnis des Mitgliedervotums der SPD. Wir können nur allen antikapitalistischen und antimilitaristischen Jusos sagen: Hört auf gegen Windmühlen zu kämpfen und zieht die Konsequenz aus der Großen Koalition. Vielleicht feiern wir dann nächstes Jahr gemeinsam. Zur Podiumsdiskussion hatten wir über 40 Teilnehmer*innen da. Janina Herff und Jasper Prigge diskutierten mit den anwesenden über das für und wieder von Kommunalparlamenten.

Vor der Party lösten wir natürlich auch unsere Winterwette ein: Auch wenn wir die 2.000 Likes auf Facebook nicht geschafft haben, verlosten wir 38 Bücher, die uns von verschiedenen Bundestagsabgeordneten wie z.B. Woflgang Gherke und Nicole Goelke und dem Landessprecher*innenrat gespendet wurden.

Zeit für den Schlussstrich!

Die Führung der SPD hat mit der Union einen Koalitionsvertrag ausgehandelt, der für diejenigen in der Sozialdemokratie, die wirklich konkrete Verbesserungen für die Menschen erreichen wollen, nicht tragbar sein kann.

Zum Koalitionsvertrag erklärt Jules El-Khatib, Landessprecher der Linksjugend ['solid] NRW:

„Die SPD hat sich für eine Koalition mit der Union entschieden. Statt Hartz IV zurückzunehmen und den Mindestlohn direkt einzuführen, wird Hartz IV beibehalten und der Mindestlohn erst 2017 verpflichtend. Statt Reiche, etwa mit einer Vermögensabgabe und einer Vermögenssteuer. an den Kosten der Krise zu beteiligen, werden die Vermögen der Reichsten nicht angetastet. Die große Koalition bedeutet für das Land vier Jahre soziale Kälte, Vorratsdatenspeicherung und eine Fortführung von Krieg als Mittel der deutschen Politik.

DIE WINTERWETTE: Wir wollen wachsen!

Wenn wir bis zum 13.12 mit unserer Facebook-Seite mehr als 2.000 Likes zusammenbekommen, gibt es am 14.12 auf der roten Weihnachtsparty Geschenke für alle! Darum teilt die Seite, überzeugt eure Freund*innen und sorgt dafür, das wir mehr Menschen erreichen! Denn dann gibt es am 14.12 eine coole Überraschungen mit Sozialismus, Theorie, Spaß und Spannung! Und wenns nicht klappt, gibt es trotzdem Geschenke. So geht Sozialismus auch...

rote Weihnachtsparty & Seminartag

Am Samstag, den 14.12.2013, haben wir gleich zwei Schmankerl für euch geplant. Ab 11 Uhr findet im Linken Zentrum in Oberhausen, Elsässer Str. , ein Seminartag mit dem Titel „Die Geschichte der Arbeiterbewegung und ihre Bedeutung heute + Praxisworkshop“ statt.

Am Abend findet dann unsere traditionelle Party zum Ende des Jahres statt. Ihr seid alle herzlich eingeladen, auch wenn ihr es nicht zum Seminartag schaffen solltet. Freund*innen und Bekannte mitbringen ist ausdrücklich erwünscht!

Brauchen wir eine Alternative zu Euro und EU?

Während sich in vielen europäischen Staaten linke Parteien und Bündnisse als deutlich wahrnehmbare Opposition zur EU positionieren, wird diese Rolle in Deutschland der Rechten überlassen. Das gute Ergebnis der rechtskonservativen AfD ist auch die Folge einer fehlenden linken Antwort auf die von den Herrschenden in Deutschland verordnete neoliberale „Medizin“.

Unsere Tagung soll beitragen zu einer Diskussion über die EU, die sogenannten Rettungspakete und die linke Antwort auf ein gescheitertes Projekt.

Alle Infos unter http://europa.blogsport.de/

75. Jahre Reichspogromnacht – Erinnerung Wachhalten, Rechtspopulisten entgegentreten!

Daniel Kerekeš, Landessprecher der Linksjugend ['solid] NRW, erklärt zum 75. Jahrestag der Reichspogromnacht: „Am 9. November vor 75. Jahren begann in Deutschland das größte Verbrechen in der Geschichte der Menschheit. Jüdische Mitbürger*innen wurden in hunderten Städten aus ihren Wohnungen vertrieben, deportiert oder ausgewiesen. Dutzende Synagogen und Gebetsräume zerstört - Mehr als 1.300 Jüd*innen fanden unmittelbar den Tod, mehr als 30.000 durch die anschließenden Deportationen. Die Pogromnacht war für Hitler-Deutschland der Startschuss für die Enteignung und Vernichtung von Millionen von Jüdinnen. Der 9. November muss ein Tag bleiben, an dem wir der Opfer und der Geschichte gedenken.“

Opfermythen angreifen! Am 23.11. sich den Nazis in Remagen entgegenstellen

2 Jahre nach dem Auffliegen des faschistischen Terrornetzwerkes (NSU) ist wieder der gute bürgerliche Alltag eingekehrt: Pro NRW und die NPD hetzen landauf landab gegen hilflose Flüchtlinge, Asylbewerber*innen müssen zusammengepfercht in engen Lagern mehrere Jahre warten, um letzten Endes doch nur ausgewiesen zu werden. Zur selben Zeit stilisiert sich Deutschland zur Führungs- und Vorreiternation in der EU. Der Nationalismus ist damit wieder salonfähig und allgegenwärtig.

Stellungnahme der Basisgruppe Aachen zu den Ereignissen am 2. November 2013

Für den 2. No­vem­ber 2013 or­ga­ni­sier­te die Aa­che­ner Ba­sis­grup­pe der links­ju­gend [’solid] eine De­mons­tra­ti­on in der In­nen­stadt. Den Auf­ruf unter dem Motto „Flucht­ur­sa­chen be­kämp­fen statt Flücht­lin­ge – gegen Krieg, Elend und Fes­tung Eu­ro­pa!“ un­ter­schrie­ben sie­ben wei­te­re Grup­pen.

Mit die­ser Ak­ti­on woll­ten wir un­se­re So­li­da­ri­tät mit den Flücht­lings­pro­tes­ten in Ham­burg, Ber­lin und über­all de­mons­trie­ren, aber vor allem auch auf die Flucht­ur­sa­chen auf­merk­sam ma­chen. Krieg und Elend, Nah­rungs­mit­tel­knapp­heit und ver­un­rei­nig­tes Was­ser, po­li­ti­sche Ver­fol­gung und Per­spek­tiv­lo­sig­keit sind di­rek­te Fol­gen der Aus­beu­tung des glo­ba­len Sü­dens – auch durch deut­sche Groß­kon­zer­ne. Vie­len bleibt da nur die Flucht, in der Hoff­nung wo­an­ders über­le­ben zu kön­nen.
An­statt aber an den Flucht­ur­sa­chen etwas zu än­dern, wer­den Flüch­ten­de in Deutsch­land wie Men­schen drit­ter Klas­se be­han­delt: Wer­den in total über­füll­te Lager ge­quetscht, be­kom­men kaum Geld oder sogar nur Le­bens­mit­tel­gut­schei­ne, dür­fen aber auch kei­ner Lohnar­beit nach­ge­hen, haben stark ein­ge­schränk­ten Zu­gang zu me­di­zi­ni­scher Ver­sor­gung, ob­wohl sie oft schwer trau­ma­ti­siert sind. Wenn sie es über­haupt bis hier­her schaf­fen – das be­wei­sen die über 400 Toten vor Lam­pe­du­sa. Daher unser De­mons­tra­ti­ons­mot­to: Wir woll­ten so­wohl an den Ur­sa­chen an­set­zen, gleich­zei­tig aber auch kon­kre­te Un­ter­stüt­zung für Be­dürf­ti­ge ein­for­dern.

Sankt Martin bleibt!

Am 11. November 2013 findet der Martinstag statt, an dem der Großteil der deutschen Kitas zum Martinssingen einlädt. DIE LINKE.NRW hat nun eine Debatte angestoßen, ob das Martinssingen nicht in anderer Form durchgeführt werden sollte. Der Landessprecher*innenrat der Linksjugend [‘solid] NRW hält diese Idee eines Sonne-Mond-Sterne-Festes für nicht zielführend.

„Für uns, ist es der falsche Weg, Sankt Martin in ein Sonne-Mond-Sterne-Fest umzuwidmen. Traditionelle Feste sollten ihren Platz in der Gesellschaft haben, denn über sie können sich unterschiedliche Kulturen näher kommen. Der religiöse Ursprung vieler Feste selbst schließt niemanden aus, wenn sie offen und mit Respekt vor anderen religiösen oder weltanschaulichen Vorstellungen gestaltet werden. Wir wollen, dass Kinder die Feste unterschiedlicher Religionen gemeinsam feiern, egal ob Zuckerfest, Weihnachten, Hanukka – oder eben auch Sankt Martin“, erklärt Linksjugend [‘solid] NRW Landessprecher Daniel Kerekes. Dabei hätten die Kitas allerdings auch eine Verpflichtung, weltoffen mit den Kindern über religiöse und weltanschauliche Fragen zu reden.

Die Bürendemo war erfolgreich!

Am heutigen Sonnabend, den 19.10.2013, demonstrierten ca. dreihundert Menschen gegen die unmenschliche Abschiebungspolitik der BRD und Europas. Beginn war ca. 12:15 Uhr auf dem Marktplatz in Büren. Nach mehreren Reden setzte sich der Demonstrationszug in Bewegung und zog durch Büren.

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