Aktuelles

Solidarität mit Hannah!

Aktuell ist unsere Genossin und Landessprecherin Hannah Bruns rechter Hetze und Drohungen bis hin zum Mord ausgesetzt. Wir möchten hiermit unsere volle Solidarität ausdrücken und uns an ihre Seite stellen!

Solidarität mit Deniz Naki!

Gegen die Zusammenarbeit Deutschlands mit dem türkischen Regime – Stoppt die Verfolgung der kurdischen Linken!

Der Fußballspieler des kurdischen Clubs Amedspor, Deniz Naki, wurde Sonntag abend auf der Autobahn von Aachen nach Köln von unbekannten Personen beschossen. Ein Reifen seines Autos platzte, eine weitere Kugel drang in den Wagen ein. Nur durch Glück blieb Deniz unverletzt. Die Polizei ermittelt nun wegen versuchter Tötung. Gegenüber der kurdischen Nachrichtenagentur ANF sagte er, dass es sich um einen Anschlag des türkischen Geheimdienstes MIT handeln könnte. Er habe die Angreifer allerdings nicht sehen können.

Solidarität mit den Aufständischen im Iran!

Was mit lokalen Demonstrationen gegen die miserable wirtschaftliche Situation begonnen hat, hat sich nun zu aufstandsähnlichen Protesten im ganzen Land ausgebreitet. Neben Forderungen gegen teure Lebenshaltungskosten und Arbeitslosigkeit machen sich zunehmend grundsätzliche politische Forderungen breit. Studierende der Universität Teheran riefen "Tod dem Diktator" (gemeint ist der religiöse und politische Staatsoberhaupt Chamene’i). In anderen Städten riefen die Demonstrant*innen "Wir wollen keine islamische Republik" und "Nieder mit Rohani". Das iranische Regime antwortet bis jetzt mit äußerster Brutalität und Sperrung Sozialer Netzwerke, um weitere Proteste zu erschweren.

Revolution in Russland vor 100 Jahren. Was war? Was bleibt?

Wir laden gemeinsam mit mehreren linken Organisationen ein zu einem Abend zur Russischen Revolution!

17:00-20:00 Uhr: Inputs & Diskussion. Anschließend rotes Oktoberfest mit Soljanka, Blinis, Wasser, Wodka und Musik. Eintritt frei, Spenden willkommen.

Ein Spendenaufruf

Beim Aufbau einer besseren Zukunft helfen:
Für linksjugend ['solid] nrw spenden!

„Wer die Jugend hat, hat die Zukunft!“
Karl Liebknecht
Die linksjugend ['solid] nrw ist ein sozialistischer, antifaschistischer, basisdemokratischer und feministischer Jugendverband. Wir organisieren Jugendliche in ganz NRW und sind aktiv in Streiks, sozialen Bewegungen und Protesten. Der Kapitalismus bietet Jugendlichen in NRW keine Perspektive – besonders unter der schwarz-grünen Regierung werden wir das zu spüren bekommen. Die Schule besteht nur noch aus Leistungsterror. Viele fragen sich: Werde ich mir eine eigene Wohnung leisten können? Was kommt nach der Schule? Studium? Eine Ausbildung? Werde ich übernommen? Die etablierten Parteien werden daran nichts ändern. Die Antwort auf diese Fragen kann nur eine starke Linke geben, die in der Gesellschaft verankert ist, an der Seite der Menschen kämpft. Sie muss die realen Probleme der Menschen aufgreifen und mit einer Alternative zum kapitalistischen System verbinden. Dafür setzen wir uns ein!

Solidarität mit den Anwohner*innen des Hannibal II

Vor drei Wochen wurde in Dortmund der Gebäudekomplex Hannibal II auf Grund fehlenden Brandschutzes geräumt. Die Ahnwohner*innen mussten unvorbereitet von heute auf morgen ihre Wohnungen verlassen. Fast 800 Menschen wurden über Nacht obdachlos. Die Stadt hat kaum Hilfe vorbereitet und auch jetzt gibt es kaum Unterstützung. Die meisten leben in Massenunterkünften oder bei Freunden und Verwandten. Ersatzwohnungen sind kaum vorhanden. Die Anwohner*innen müssen lange Fahrtwege zur Arbeit, Schule oder Kindergarten auf sich nehmen, wenn sie nicht gerade von einem Amt zum nächsten gejagt werden. Sie haben hohe Ausgaben und wissen nicht wie sie diese bezahlen sollen. Ihre aktuelle Lebenssituation ist sehr schlecht, besonders in den Massenunterkünften, und ihre Zukunft ungewiss.

Die Grenzen verlaufen nicht zwischen den Völkern, sondern zwischen oben und unten!

Statt eines Lagerwahlkampfs, sollte Antirassismus und Antikapitalismus zum eigenständigen Profil der LINKEN gehören. Die LINKE und all ihre Funktionsträger*innen und Abgeordnete haben eine große Verantwortung. Die Partei ist in Deutschland für viele Millionen Menschen eine Alternative zum Neoliberalismus, Rassismus und Militarismus der etablierten Parteien. Eine geschwächte LINKE wird niemandem nutzen, der gegen den Rechtsruck kämpfen will. Wenn die Linke als radikale Opposition gegen Kapital, Rassismus und herrschenden Politikbetrieb erkennbar wird, kann sie gewinnen. Es gilt, beide Elemente in einem bewegungsorientierten Wahlkampf zu bündeln und damit die Menschen zu ermutigen, selbst aktiv zu werden. So kann sich ein anderes Lager formieren: in einem Lagerwahlkampf „unten gegen oben“ der aus mehr besteht als alle vier Jahre ein Kreuzchen zu machen, nämlich selbst für bezahlbaren Wohnraum, Arbeit und kostenlose Bildung für alle, also für eine bessere Welt insgesamt zu kämpfen.

Solidarität mit den Beschäftigten bei ThyssenKrupp – Für Verstaatlichung der Stahlindustrie!

Am 20. September einigten sich die Stahlkonzerne ThyssenKrupp und Tata Steel auf die Fusion ihrer europäischen Stahlsparten, die bis Ende 2018 abgeschlossen sein soll. Mit der Vereinigung wollen die beiden verschuldeten Konzerne „Synergieeffekte“ erzeugen, die den Unternehmen neue Gewinne verschaffen sollen, aber voraussichtlich europaweit 4000 ArbeiterInnen ihren Job kosten werden – davon die Hälfte bei ThyssenKrupp.

Zurecht befürchten die ThyssenKrupp-Beschäftigten in Standorten wie Duisburg oder Bochum den Verlust ihrer Arbeitsplätze; die IG Metall ruft für den 22. September zu einer Demonstration mit anschließender Kundgebung in Bochum auf.

Aachen: Polizei kriminalisiert antifaschistisches Engagement

Zivilcourage gegen Rechts ist notwendig und legitim – gegen die Kriminalisierung von antifaschistischem Engagement!

Gemeinsame Erklärung von DIE LINKE (Kreisverband Aachen), linksjugend ['solid] (Landesverband Nordrhein-Westfalen) und dem Bündnis „Antirassistische Offensive Aachen“

Im März diesen Jahres wurde ein Hetz-Transparent der Neonazi-Gruppierung „Identitäre Bewegung“, das am Dach des ehemaligen Zollhauses am deutsch-belgischen Grenzübergang „Köpfchen“ bei Aachen angebracht worden war, von einem Aachener entfernt. Weil er es für legitim und nötig hält, Neonazi-Propaganda aus dem Stadtbild zu entfernen, berichtete er darüber auf seinem privaten Facebook-Profil. Drei Monate später erfuhr er durch Zufall, dass deswegen gegen ihn ermittelt wurde und die Polizei seine Wohnung durchsuchen wollte.

LVV in Oberhausen

Einladung zur Landesvollversammlung (LVV) der linksjugend ['solid] NRW

Liebe Genoss*innen, liebe Interessierte,
wir laden euch herzlich zur LVV vom 29.09. bis zum 01.10.2017 nach Oberhausen ein.
Die Antragsfrist für Anträge ist der 22.09.2017 um 18.00 Uhr.
Solltet ihr Anträge stellen, so schickt sie bitte an info@linksjugend-solid-nrw.de. Auf der LVV werden quotierte und unquotierte Plätze für den Landessprecher*innenrat nachgewählt. Die Kassenprüfung und eine Landesschiedskommission muss ebenfalls gewählt werden, ebenso Delegierte zum Länderrat (linksjugend ['solid]) und zum Landesrat (LINKE NRW). Aufgrund von Rücktritten aus der Landesparteitagsdelegation muss auch hier nachgewählt werden. Wenn Du Dir eine Kandidatur vorstellen kannst, schicke eine kurze „Bewerbung“ bitte bis zum 27.09.2017 um 18.00 Uhr an unsere Mail-Adresse. Selbstverständlich sind auch Spontankandidaturen auf der LVV möglich.
Wenn du dir vorstellen kannst einen Workshop zu halten, dann teile uns dies bitte mit.

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