Aktuelles

19.6.: In Köln gegen Aufrüstung und Krieg demonstrieren!

Am kommenden Samstag, den 19. Juni, findet die Demo „Abrüsten statt Aufrüsten“ in Köln um 14 Uhr auf dem Barbarossaplatz statt. Wir rufen euch zur Teilnahme auf und haben zusammen mit vielen anderen Organisationen folgenden Aufruf unterschrieben:

¡Hasta la victoria siempre! Zum Geburtstag Che Guevaras

Heute vor 93 Jahren wurde der Revolutionär Che Guevara geboren. Er spielte zusammen mit seinem Kampfgefährten Fidel Castro, seineszeichen kein Marxist, eine wichtige Rolle beim Sturz der Batista-Diktatur in Kuba. Nach dem Sieg der Revolution versuchte er mehrere Jahre beim Aufbau einer sozialistischen Gesellschaft zu helfen. Doch je mehr er sich damit beschäftigte, desto mehr widerte ihn das stalinistische System der Sowjetunion an, der in weiten Teilen auch auf Kuba installiert wurde. Schließlich zog es ihn weg von seinem Ministerposten, um sich in Lebensgefahr zu begeben und revolutionäre Befreiungsbewegungen zu unterstützen. Im Kongo und in Angola war das Vorhaben nicht erfolgreich, in Kolumbien wurde Che, wie viele andere Kämpfer:innen, beim Versuch ermordet. Was bleibt ist das Andenken an einen Internationalisten und sozialistischen Revolutionär, der fernab seiner Heimat sein Leben für den Kampf gegen Ausbeutung und Unterdrückung ließ. Und viele politische Fehler, aus denen wir lernen wollen.

Kinderarbeit stoppen!

Der 12. Juni wurde 2002 von der Internationalen Arbeitsgemeinschaft der Vereinten Nationen zum Welttag gegen Kinderarbeit ausgerufen.

Weltweit arbeiten über 150 Millionen (Stand 2019) Kinder, dies entspricht jedem zehnten Kind. Kinderarbeit geschieht in vielen Kontexten: Auf dem Feld der Familie, in Minen, in Textilfabriken und auf Plantagen; rund die Hälfte der Kinder arbeitet in als gefährlich deklarierten Umgebungen. Expert:innen zufolge steigt die Zahl der Kinderarbeiter:innen aufgrund der Pandemie an. Die ökonomischen und sozialen Folgen von Corona zerstören Existenzen, insbesondere in ärmeren Ländern, sodass viele Familien die letzte Überlebenschance darin sehen, ihre Kinder mitarbeiten zu lassen.

Solidarität mit den Opfern sexueller Übergriffe durch die katholische Kirche

Solidarität mit den Opfern der katholischen Kirche und Einschreitung von staatlichen Institutionen in diesen Skandalen!

Von den Jahren 1946 von 2014 waren laut MHG-Studie 3677 Jugendliche und Kinder von sexuellem Missbrauch innerhalb der katholischen Kirche betroffen. Die Dunkelziffer liegt weitaus höher. Diese Jugendlichen nehmen nach diesen Taten ihre psychischen und sozialen Probleme mit ins Erwachsenenleben.

Solidarität mit den Kolleg:innen aus der Stahl- und Elektroindustrie!

In den letzten Monaten gingen bundesweit fast eine Million Kolleg:innen aus der Metall- und Elektroindustrie in Form von Warnstreiks auf die Straße, um für faire Bezahlung, zukunfts- und krisensichere Jobs und Arbeitszeitverkürzungen zu kämpfen. In vielen Städten in konnte man ihre ausgeprägte Kampfbereitschaft wahrnehmen - im Schnitt haben täglich 24.000 Kolleg:innen ihre Arbeit niedergelegt, ob im Home-Office oder im Betrieb. Der Organisationsgrad ist in dieser Branche traditionell sehr hoch, fast jede:r ist Gewerkschaftsmitglied. Deshalb wundert es nicht, dass so viele Kolleg:innen und Azubis, gerade in NRW, gegen ihre Bosse auf die Straße gegangen sind.

Keine Profite mit unserer Gesundheit! Unterstützt die Volksinitiative für gesunde Krankenhäuser!

Es ist zum verrückt werden. Schon vor der Corona-Krise war der katastrophale Zustand unseres Gesundheitssystem bekannt. Regelmäßig sind Kolleg:innen auf die Straße gegangen, um für höhere Personalschlüssel zu demonstrieren, stellten sich gegen die Schließung von Krankenhäusern oder entwickelten Konzepte, wie man auch Krankenhäuser bestreiken kann, ohne Patient:innen zu gefährden. Die Pandemie hat alle Probleme verschärft, aber statt grundlegender Veränderungen, gab es nur Applaus und Pralinen. Bis heute hat die schwarz-rote Bundesregierung oder die schwarz-gelbe Landesregierung kein Konzept präsentiert, um die Situation zu ändern. Stattdessen wird versucht mit Debatten, wie der zu den Privilegien bei Geimpften, darüber hinwegzutäuschen, dass die Politik versagt hat.

Mehr Freiheit, nicht weniger! Versammlungsverhinderungsgesetz NRW verhindern!

Neuer Flyer der linksjugend ['solid] NRW

Weil es keinen „grünen Kapitalismus“ geben kann: Socialist change to stop climate change!

Heute ist der „Weltumwelttag“. In drei Tagen folgt der „Tag des Meeres“. Es gibt viele solcher Tage, die auf ein wichtiges Anliegen aufmerksam machen wollen: Die Umwelt- und Klimazerstörung muss beendet werden!

Wir teilen diese Meinung natürlich völlig. Als Jugendliche haben wir noch einen Großteil unseres Lebens vor uns. Wir wollen, dass es ein gutes Leben ist! Wir wollen keine Kriege um Trinkwasser. Wir wollen nicht, dass Menschen vor dem fortschreitenden Klimawandel aus ihrer Heimat fliehen müssen. Wir verzichten gerne auf immer krassere Extremwetter. Und wir denken nicht nur an uns: Wir wollen, dass unser Planet auch künftigen Generationen einen guten Lebensraum bietet.

Doch leider geht der Trend in die völlig falsche Richtung. Getrieben von ihrem Ziel, möglichst schnell möglichst hohe Profite einzufahren, lassen Konzerne eine Spur der Verwüstung hinter sich zurück. Das hatte schon Karl Marx vorhergesehen, als er die kapitalistische Entwicklung analysierte: „Après moi le déluge! [Nach mir die Sintflut!] ist der Wahlruf jedes Kapitalisten und jeder Kapitalistennation.“ (Karl Marx im ersten Band des „Kapitals“).

Weg mit dem Transsexuellengesetz - LGBTIQ*-Rechte stärken!

Das sogenannte Transsexuellengesetz (TSG) besteht seit mehr als 40 Jahren. Für Betroffene bedeutet das über 40 Jahre Verletzung ihrer Menschenwürde. In dieser Zeit wurde es sechsmal vom Bundesverfassungsgericht für verfassungswidrig erklärt. Wir sagen klar: Das „Transsexuellengesetz“ gehört abgeschafft!

Antisemitismus bekämpfen!

Seit dem der Israel-Palästina-Konflikt erneut in den Fokus der Aufmerksamkeit getreten ist, gab es auch in Deutschland verschiedene Demonstrationen gegen den israelischen Staatsterror. Dabei sprechen sich Organisationen wie Palästina Spricht / Palestine Speaks klar gegen Antisemitismus und für die Einheit von Israelis und Palästinenser*innen aus. Trotzdem kam es bei anderen Demonstration zu antisemitischen Ausfällen. Das wird von den Medien und der etablierten Politik genutzt, um Palästina-Solidarität grundsätzlich als antisemitisch zu verunglimpfen.

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