Aktuelles

Hochwasserkatastrophe: Aufruf an alle Mitglieder und Sympathisant:innen

Liebe Genoss:innen,

Teile unseres Bundeslandes NRW sind zerstört. Die Hochwasserkatastrophe hat auch im Nachbarbundesland Rheinland-Pfalz sowie weiteren Teilen Deutschlands gewütet. Menschen haben ihr Leben verloren. Zahlreiche Gebäude und ganze Straßenzüge wurden vollkommen vernichtet. Viele sind obdachlos und müssen in Notunterkünften ausharren. Andere konnten Zuflucht bei Freunden und Bekannten finden. Noch immer werden zahlreiche Personen vermisst. In vielen Orten fehlt Strom und eine gute Trinkwasserversorgung.
Die Flut ist in NRW mittlerweile zurückgegangen ist. Doch die Auswirkungen dieser Katastrophe werden immer deutlicher.
Bürgerliche Politiker:innen geben jetzt Interviews in Gummistiefeln und versuchen das Ereignis für den Bundestagswahlkampf zu nutzen. Dabei sind sie es, die den Katastrophenschutz kaputt gespart und den Klimawandel befeuert haben. Der Versuch, aus dem unsagbaren Leid politisches Kapital zu schlagen, widert uns an. Stattdessen braucht es schnelle Hilfe und ein politisches Programm, um die Katastrophen von morgen zu verhindern. Wir kämpfen für den dafür notwendigen Politikwechsel. Und wir rufen euch auf, selbst aktiv zu werden und Betroffenen, so gut es geht, zu helfen!

Wir rufen daher unsere komplette Mitgliedschaft und alle Sympathisant:innen auf: Informiert euch über die aktuelle Lage und bietet Hilfe an, insofern dies möglich ist! Organisiert euch in euren Basisgruppen oder schließt euch in sozialen Netzwerken zu Hilfsbrigaden zusammen!

Land unter in NRW: Der Klimawandel wird spürbar. Jetzt handeln, bevor es zu spät ist!

Das Wasser steht uns bis zum Hals. Das gilt nicht in im übertragenen Sinne – viel zu viele Menschen stehen angesichts der immensen Wassermassen vor dem Nichts. Menschen müssen aus ihren Häusern evakuiert werden oder in höhere Stockwerke fliehen. Das Ausmaß der Zerstörung ist noch nicht abzuschätzen. Aber schon wissen wir von zahlreichen Todesopfern.

Jetzt erst recht!

Stellungnahme der linksjugend ['solid] NRW zum Düsseldorfer Polizeieinsatz vom 26. Juni und dem weiteren Kampf gegen das geplante Versammlungsgesetz NRW

Solidarität mit der DKP!

Der Bundeswahlleiter teilte am Donnerstag mit, dass u.a. der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) der Antritt bei den Bundestagswahlen dieses Jahr verwehrt bzw. ihr der Status der politischen Partei aberkannt werden soll. Begründet wurde das damit, die Partei habe ihre Rechenschaftsberichte in den vergangenen sechs Jahren immer verspätet eingereicht. Mit dieser absurden Begründung droht der DKP nun ein existenzieller Schaden. Es ist ein kaltes Parteiverbot durch die Hintertür, die Aberkennung des Status als politische Partei mittels bürokratischer Winkelzüge.

Esther Bejarano ist verstorben. Ein Nachruf

In der Nacht auf Samstag ist Esther Bejarano verstorben. Die 96-jährige war eine beeindruckende Kämpferin gegen Faschismus, Krieg und Unterdrückung. Sie ist für uns Inspiration und Vorbild. Wir setzen ihren Kampf fort!

Queere Rechte erkämpfen!

Jedes Jahr im Juni feiert die LGBTQ+ Community mit ihren Unterstützer:innen den Pride-Month mit verschiedenen Events, Paraden und Protestaktionen überall auf der Welt. Wir feiern mit allen Queers die Rechte, die sie besonders seit den Stonewall-Riots gewonnen haben, und skandalisieren, dass diese noch nicht überall selbstverständlich sind. Der Pride-Month ist also nicht nur eine Möglichkeit zu feiern, sondern auch zu protestieren, für gleiche Rechte zu kämpfen und sich gegen Diskriminierung stark zu machen.

Alles gutes zum Geburtstag, Clara Zetkin!

„Diese Herren meinten, das Proletariat könne vor der Eroberung der politischen Macht durch Arbeiterschutz etc. den Kapitalismus aushöhlen. Meiner Meinung nach kommt jedoch alles, was man als „Sozialreform“ zusammenfasst, nicht in Betracht, um den Kapitalismus auszuhöhlen.“
- Clara Zetkin, „Über die internationale Bedeutung der russischen Revolution“, 1922

Am 5. Juli 1857 wurde Clara Zetkin, die als sozialistische Kämpferin und Mitbegründerin des internationalen Frauenkampftages in die Geschichte einging, geboren. Schon in ihrer Jugend politisierte sie sich. Mit 17 nahm sie an ersten Diskussionen des Allgemeinen Deutschen Frauenvereins teil und kam in Kontakt mit der Sozialdemokratie. 1878 trat sie der Sozialistischen Arbeiterpartei Deutschlands (SAP) bei, die 1890 in Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) umbenannt wurde. Zu diesem Zeitpunkt stand die SPD mehrheitlich für eine grundlegende Veränderung der Gesellschaft, die Überwindung des Kapitalismus und den Kampf für den Sozialismus. Fast 40 Jahre verblieb Clara Mitglied; sie kämpfte dort für das revolutionäre Programm und korrekte Positionen bezüglich der Frauenfrage.

19.6.: In Köln gegen Aufrüstung und Krieg demonstrieren!

Am kommenden Samstag, den 19. Juni, findet die Demo „Abrüsten statt Aufrüsten“ in Köln um 14 Uhr auf dem Barbarossaplatz statt. Wir rufen euch zur Teilnahme auf und haben zusammen mit vielen anderen Organisationen folgenden Aufruf unterschrieben:

¡Hasta la victoria siempre! Zum Geburtstag Che Guevaras

Heute vor 93 Jahren wurde der Revolutionär Che Guevara geboren. Er spielte zusammen mit seinem Kampfgefährten Fidel Castro, seineszeichen kein Marxist, eine wichtige Rolle beim Sturz der Batista-Diktatur in Kuba. Nach dem Sieg der Revolution versuchte er mehrere Jahre beim Aufbau einer sozialistischen Gesellschaft zu helfen. Doch je mehr er sich damit beschäftigte, desto mehr widerte ihn das stalinistische System der Sowjetunion an, der in weiten Teilen auch auf Kuba installiert wurde. Schließlich zog es ihn weg von seinem Ministerposten, um sich in Lebensgefahr zu begeben und revolutionäre Befreiungsbewegungen zu unterstützen. Im Kongo und in Angola war das Vorhaben nicht erfolgreich, in Kolumbien wurde Che, wie viele andere Kämpfer:innen, beim Versuch ermordet. Was bleibt ist das Andenken an einen Internationalisten und sozialistischen Revolutionär, der fernab seiner Heimat sein Leben für den Kampf gegen Ausbeutung und Unterdrückung ließ. Und viele politische Fehler, aus denen wir lernen wollen.

Kinderarbeit stoppen!

Der 12. Juni wurde 2002 von der Internationalen Arbeitsgemeinschaft der Vereinten Nationen zum Welttag gegen Kinderarbeit ausgerufen.

Weltweit arbeiten über 150 Millionen (Stand 2019) Kinder, dies entspricht jedem zehnten Kind. Kinderarbeit geschieht in vielen Kontexten: Auf dem Feld der Familie, in Minen, in Textilfabriken und auf Plantagen; rund die Hälfte der Kinder arbeitet in als gefährlich deklarierten Umgebungen. Expert:innen zufolge steigt die Zahl der Kinderarbeiter:innen aufgrund der Pandemie an. Die ökonomischen und sozialen Folgen von Corona zerstören Existenzen, insbesondere in ärmeren Ländern, sodass viele Familien die letzte Überlebenschance darin sehen, ihre Kinder mitarbeiten zu lassen.

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