Wohnraum & Mobilität: Grundrecht, kein Luxus!

In vielen nordrhein-westfälischen Städten ist die Situation auf dem Wohnungsmarkt dramatisch. Es fehlen zehntausende bezahlbare Wohnungen – oftmals wächst das Angebot nur im Luxusbereich. Solche Wohnungen können sich aber nur Reiche leisten.

Die Folge ist deutlich: Immer mehr Menschen – darunter viele Jugendliche, Student*innen, Azubis – müssen in unattraktive Vororte ziehen. Und da gehen die Probleme weiter: Nicht selten ist der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) so schlecht ausgebaut, dass Bus oder Bahn nur stündlich oder noch seltener kommen. Da kann der Weg zur Arbeit, Uni oder (Berufs-)Schule wirklich ätzend werden. Nachts sieht es meist noch viel schlimmer aus – feiern gehen kann dann nur, wer sich eine Schlafgelegenheit in der Stadt organisiert. Trotzdem kostet die Monatskarte überall ein kleines Vermögen.

Einladung zum Landesrat der linksjugend ['solid] nordrhein-westfalen

Der nächste Landesrat findet am 13. April im Heinz Renner Haus statt (Essen, Severinstraße 1). Das Landesratspräsidium schlägt Folgende Tagesordnung vor. Er steht ganz im Zeichen des Bukos und des
Wahlkampfs.
TOP1 17.30 – 17.45 Formalia
TOP2 17.45 – 18.15 Frauen- & Offenes-Plenum
TOP2 18.15 – 18.45 Je drei Minuten Bericht pro Basisgruppe
TOP5 18.45 – 19.30 Wahlkampf
Pause 19.30 – 19.45
TOP 6 19.45 – 20.30 Delegiertenbesprechung
TOP6 20.30 – 20.45 Anträge & Sonstiges

Warum DIE LINKE und DIE LINKE.NRW die außerparlamentarischen Proteste stärken müssen, anstatt in Regierungen zu gehen.

DIE LINKE sollte in Parlamenten das Sprachrohr für außerparlamentarische Bewegungen bilden, die Interessen von Gewerkschaften, Sozialen Bewegungen und Vereinen artikulieren, vertreten, Reformen erkämpfen und diesen zustimmen, sofern sie eine Verbesserung erzielen, aber niemals das eigentliche Ziel aus den Augen verlieren: die Überwindung des Kapitalismus und den Kampf um die sozialistische Demokratie und somit können Parlamente nur als Bühne für den Klassenkampf wahrgenommen werden.

Auf die Strasse gegen den Bundesparteitag der AfD

Am 22. und 23. April möchte die AfD ihren Bundesparteitag in Köln abhalten. Wir werden der rassistischen, neoliberalen und reaktionären Partei weder Köln, noch irgendeinen anderen Ort widerstandslos überlassen! Deswegen rufen wir - die linksjugend ['solid] nrw - gemeinsam mit weiteren Organisationen zu lautstarken Protesten und entschlossenen Blockaden auf!

Die AfD vertritt die Interessen der Superreichen und Konzerne: Atomkraft soll weitergeführt, Fracking erlaubt und die Bundeswehr aufgerüstet werden. Sie will Menschen mit und ohne deutschen Pass, Christ*innen gegen Muslime* und Muslima*, jung gegen alt, Männer* gegen Frauen* und andere Bevölkerungsgruppen gegeneinander ausspielen. Die AfD ist rassistisch, frauenfeindlich, homophob und antidemokratisch!

Die Ruhrbarone sollen zahlen!

Die Anfang dieses Jahres veröffentlichte Oxfam-Studie hat deutlich gemacht, dass die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer werden. Acht Männer besitzen so viel Reichtum wie die ärmsten 50% der Weltbevölkerung.
Auch in NRW kann man die Schere zwischen Arm und Reich deutlich spüren. Wir sind eines der Bundesländer mit der höchsten Armutsquote.

100 Jahre Russische Revolution: In der Tradition der Bolschewiki kämpfen!

In der Oktoberrevolution 1917 befreiten sich die arbeitenden Massen – die Bäuer*innen auf dem Land und die ArbeiterInnen in den Städten – von der Willkürherrschaft der Kapitalisten und Großgrundbesitzer in Russland. Vorher hatten sie schon das Joch des Zaren abgeschüttelt, dessen despotisches Regime das Land jahrhundertelang beherrscht und die Bevölkerung brutal unterjocht hatte. Die nach dem Ende der Monarchie an die Macht gekommene bürgerlich-liberale Regierung war nicht in der Lage gewesen, die Wünsche der Bevölkerung nach Brot, Land und Frieden zu erfüllen. Auch sie wurde von den revolutionären Ereignissen hinweggefegt.
Der Rote Oktober machte schließlich möglich, was bis dahin kaum jemand zu träumen gewagt hatte: Russland wurde zu einer sozialistischen Räterepublik.

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