Rassismus bekämpfen! Aber wie? (Zoom-Videokonferenz am 16. Juni)

Der Mord an dem Afroamerikaner George Floyd aus Minneapolis durch einen Rassisten in Polizeiuniform hat für viele Menschen den institutionellen Rassismus der USA, der für die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung der Schwarzen nicht durch die Abschaffung der Sklaverei zur Vergangenheit gehört, sondern noch immer blutige Realität ist, vor Augen geführt. Auch hier in Deutschland und Europa ist Rassismus noch immer aktuell.

Buchvorstellung: Pandemische Zeiten (Zoom-Videokonferenz am 10. Juni um 16 Uhr)

Die Auswirkungen der Corona-Krise und die Maßnahmen zu Eindämmung der Infektionen haben die bereits kränkelnde Weltwirtschaft so hart getroffen, dass wir momentan nahtlos von einer Krise der Gesundheitssysteme und öffentlichen Infrastruktur in eine weltumspannende Wirtschaftskrise übergehen. Innerhalb weniger Wochen mobilisierten die nationalen Regierungen tausende von Milliarden Dollar, Euros, Yen usw. – um ihr marodes System, den Kapitalismus, zu retten und jene, die davon profitieren. Erst vor kurzem wurde ein neues Konjunkturpaket beschlossen, das mit der Senkung der Mehrwertsteuer wieder nur Ersparnisse für die großen Handelskonzerne bietet. Während Wirtschaftsminister Altmeier darauf vertraut, dass die Unternehmen ihre Ersparnisse fair auf die Konsument*innen umverteilen, können wir da wenig Optimismus erübrigen. Die Zeche müssen also mal wieder Beschäftigte, Arme, jung und alt zahlen; für eine Krise, die sie nicht verursacht haben.

Social Uprising in the US: An Activist Reports (Zoom-Meeting in English Language)

The murder of George Floyd by a white-supremacist police officer in Minneapolis, Minnesota, sparked anti-racist mass protest all over the United States. We are now witnessing nationwide protests calling for justice and an end to institutional racism, that have received solidarity from all around the world.

Halbwahrheiten, Unwissen und Lügen: Warum trenden Verschwörungstheorien? (Zoom-Videokonferenz)

Krisenzeiten sind auch Schock-, Nachdenk- und Widerstandszeiten. Das äußert sich einerseits an hohen Umfragewerten für die Regierenden, gleichzeitig an einer großen Verunsicherung und sogar der Leugnung der Probleme. So auch jetzt während der Corona-Pandemie: Das Hauptziel, die Wirtschaft vor dem Kollaps zu retten, dominiert die Handlungen der Regierung. Das führt bei vielen Menschen nicht nur zu Zweifeln an der Regierung und ihren Maßnahmen, sondern auch an der Existenz von COVID-19 selbst.

Zoom-Videokonferenz am 29. Mai um 19 Uhr

Volle Bäuche statt volle Tonnen! (Zoom-Videokonferenz)

Zoom-Videokonferenz am 2. Juni um 19 Uhr

Die weltweite Nahrungsmittelproduktion würde reichen, um weit mehr als die derzeitige Weltbevölkerung zu ernähren. Trotzdem muss jeder neunte Mensch Hunger leiden. In Deutschland sind 1,6 Millionen Menschen auf die Tafeln angewiesen. Während der Corona-Pandemie sind viele Tafeln geschlossen oder können nur sehr eingeschränkt helfen.

Wilder Streik bei Spargel Ritter

Saisonarbeiter*innen wehren sich gegen feudale Zustände – Bericht von der Demonstration in Bornheim

Am Montag, 18. Mai fand in Bornheim bei Bonn beim Spargel- und Erdbeerproduzenten Ritter eine Demonstration von Erntehelfer*innen und Unterstützer*innen statt. Am Freitag waren sie bereits in den wilden Streik getreten, weil in dem insolventen Betrieb katastrophale Verhältnisse herrschen. Mit der Demonstration sollte mehr Druck gemacht werden. linksjugend ['solid]-Mitglieder aus Aachen und Bonn waren dabei.

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