RAUS für den FRIEDEN!

AKTION "Raus aus Afghanistan"

Am 7./8. Oktober jährt sich der Beginn des Afghanistan-Krieg zum zehnten Mal. Der Parteivorstand der LINKEN ruft zu diesem Anlass alle Kreisverbände zu lokalen Aktionen auf. Katharina Schwabedissen (Landessprecherin, DIE LINKE.NRW) und Hannes Draeger (Landessprecher, Linksjugend [`solid] NRW) unterstützen den Aufruf und erklären, warum der Abzug der Bundeswehr auf den Plätzen und Straßen erkämpft werden muss:
„Die Bundeswehr beteiligt sich seit nunmehr fast 10 Jahren am Krieg in Afghanistan. DIE LINKE hat als einzige Anti-Kriegs-Partei im deutschen Bundestag immer wieder deutlich gemacht, dass es zu diesem schmutzigen Krieg nur ein konsequentes Nein geben kann. Nicht ein sofortiger Abzug aller fremden Truppen ließe Afghanistan im Chaos versinken, vielmehr sind der NATO-Kriegsterror und die andauernde Besatzung für das tödliche Chaos in diesem Land verantwortlich.

Alle anderen im Bundestag vertretenen Parteien befürworten diesen und andere Kriege. Im Moment ist nicht abzusehen, dass es in dieser Frage auch langfristig keine parlamentarischen Mehrheiten gegen den Krieg geben wird. Umso wichtiger ist es, dass sich möglichst viele Basisorganisationen von LINKE, Linksjugend und SDS an der Mobilisierung gegen die diesjährige „Petersberg II“ Konferenz beteiligen, die am 5.Dezember in Bonn stattfinden wird. Merkel und Co fürchten die 80 Prozent der Bevölkerung, die sich gegen den Krieg in Afghanistan aussprechen. Noch mehr aber fürchten sie alle, die gegen die Kriegspolitik auf die Straße gehen und öffentlich auf die Verbrechen aufmerksam machen, die unter der Beteiligung der Bundeswehr begangen werden.

Unter dem Motto „Sie reden vom Frieden, sie führen Krieg“ mobilisiert die Friedens- und Anti-Kriegs-Bewegung gegen die Petersberg-Konferenz der kriegsführenden Staaten. In der letzten Woche hat auch ver.di auf ihrem Bundeskongress beschlossen, sich an der Mobilisierung und den Protesten zu beteiligen. Vernetzt Euch vor Ort mit Euren Friedensinis und den KollegInnen von Verdi und anderen Gewerkschaften.

Am 7./8. Oktober wird der Afghanistan-Krieg zum zehnjährigen „Jubiläum“ verstärkt im medialen Fokus stehen. Ein Grund mehr, vor Ort auf die Folgen des Krieges aufmerksam zu machen und auf die „Petersberg II“- Konferenz aufmerksam zu machen. Zum Beispiel mit einer Mahnwache oder mit einer „Die-Inn-Aktion“ – Eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Die Chancen stehen hoch, bei rechtzeitiger Einladung der Presse in den lokalen Medien zu erscheinen. Und gewiss ist, dass die Mehrheit der Menschen in den Städten und Gemeinden unsere Forderung teilen: Truppen raus aus Afghanistan! Beteiligt Euch mit vielfältigen Aktionen am Protest gegen das Morden in Afghanistan! Am 7./8. Oktober bei Euch vor Ort und am 3.Dezember in Bonn, wenn es gilt den Herrschenden zu zeigen, dass für uns der Schwur von Buchenwald gilt: NIE WIEDER KRIEG!