03. Mai Internationaler Tag der Pressefreiheit

Derya Kilic und Serdar Agit Boztemur, Journalistinnen und Mitglieder bei den Roten Reportern nehmen Stellung zum Internationalen Tag der Pressefreiheit und der Situation der Journalistinnen. Allein zwischen dem Jahr 2002 bis heute wurden 578 Journalistinnen getötet und 654 Journalistinnen aufgrund Ihrer Öffentlichkeitsarbeit verhaftet und inhaftiert nach Angaben der „Reporter ohne Grenzen“.

Wir stehen auf der Seite von kritischen Journalistinnen, die dazu beitragen, dass kritische Berichterstattung stattfindet und die Menschen erfahren was wirklich in der Welt passiert. Lebendige Demokratien leben von Umfassender Pressefreiheit. Pressefreiheit ist der Bestandteil und das Herz einer Demokratie, in der das Volk Zugang zur kritischen Meinungen hat.
Angriffe auf Journalistinnen sind Eingriffe auf die Demokratische Ordnung einer kritischen Gesellschaft. Es ist unerlässlich Journalistinnen vor Repressalien zu schützen und sie bei Ihrer Arbeit zu unterstützen. – vor den Repressionen der Ermittlungsbehörden ebenso wie vor den der Politik. Und dazu gehört auch das Recht von Journalistinnen und Journalisten, die eigenen Quellen geheim zu halten und zu schützen.

Der Fall, WikiLeaks hat uns noch einmal vor Augengeführt, wie wichtig kritischer Journalismus für unsere Demokratie ist. Durch die Berichterstattung von WikiLeaks und anderen mutigen Journalistinnen, konnten die Menschen erfahren, wie ungewollt und belastend kritischer Journalismus für die Herrschende Klasse ist. Der Fall Julian Assange und Bradley Manning untermauern dies. Die USA fordern den Tot von Julian Assange und Bradley Manning. Bradley Manning sitzt seit Monaten unter Isolationshaft, weil er der Presse-und Öffentlichkeit wichtige Daten zugänglich gemacht hat, die zeigen, dass im Krieg die Wahrheit zu erst stirbt!
Wir gratulieren allen mutigen und kritischen Journalistinnen zum Internationalen Tag der Pressefreiheit und wünschen Ihnen Viel Erfolg bei Ihrer kritischen Berichterstattung! Nur durch die aufrichtige Arbeit von Journalistinnen kann unsere Demokratie leben und existieren.