Distanzierung vom Boykott-Aufruf

Antisemitismus hat keinen Platz in der LINKEN, das war immer so und wird immer so bleiben

Der Kreisverband DIE LINKE Duisburg, Die LandessprecherInnen der LINKEN NRW, die Duisburger Landesvorstandsmitglieder, die Fraktionsvorsitzenden der Linksfraktion im Landtag NRW, die Linksjugend [`solid] nrw und die Duisburger Landtagsabgeordnete distanzieren sich gemeinsam ausdrücklich von dem ehemals verlinkten Dokument auf der Webseite der LINKEN Duisburg, in dem zum Boykott israelischer Produkte aufgerufen wurde:

„Das Dokument ist vor Monaten auf dem Server der LINKEN Duisburg gelandet und wurde inzwischen gelöscht. Wir verwehren uns gegen jegliche Vorwürfe des Antisemitismus und distanzieren uns hier noch einmal ausdrücklich von dem fälschlich veröffentlichten Papier,“ so Ute Abraham vom Duisburger Kreisverband. „Wir können und wollen allerdings nicht jeden Link auf unserer Seite kontrollieren. Wie der Link letztlich auf die Seite gelangte, können wir zum jetzigen Zeitpunkt nicht genau feststellen. Wir behalten uns eine Anzeige vor. Entsprechend unserem partizipativen Grundverständnis gibt es mehrere GenossInnen, die auf die Webseite des Duisburger Kreisverbands Zugriff haben. Wir werden dies intern besprechen und zukünftig eine andere Administration der Seite umsetzen.“

Katharina Schwabedissen Landessprecherin der LINKEN NRW ergänzt dazu: „DIE LINKE ist eine Partei die seit Beginn ihrer politischen Laufbahn gegen Antisemitismus, Faschismus und Rechtspopulismus auf allen Ebenen sowohl in Deutschland als auch international aktiv ist. Wir unterstützen Stolperstein-Projekte, engagieren uns bei Großdemonstrationen und Blockaden gegen Faschisten, wie sie etwa in Dresden oder Dortmund stattfinden und fordern die Einführung von mehr Opferberatungsstellen für Opfer rechter Gewalt. Antisemitismus hat keinen Platz in der LINKEN, das war immer so und wird immer so bleiben.“