Landesregierung schülerfeindlich!

Das nun an den Tag gelegte Vorgehen der Landesregierung bei der "Ehrung der Besten" ist wieder einmal absolut schülerfeindlich, kritisiert der Landtagsabgeordnete Rüdiger Sagel (DIE LINKE).

"Auf die Frage eines Schülers, der bei der „Ehrung der Besten“ des Abiturjahrgangs 2008 geehrt werden sollte, ob auch jemand aus der Perspektive der SchülerInnen reden dürfe, verneinte die Staatskanzlei dies. Alle Bitten, dass doch jemand diese Perspektive beleuchten solle, wurden abgelehnt. „Man möchte doch eigentlich glauben, dass auf einer Veranstaltung, wo Schülerinnen und Schüler geehrt werden, auch jemand deren Sicht darlegen darf. Die Staatskanzlei hat uns nun eines besseren belehrt: Schülerinnen und Schüler scheinen absolut unerwünscht zu sein!“

Fabian Bünnemann, Landessprecher Linksjugend ['solid] – nrw, findet überdies die Besetzung der Rednerinnen und Redner höchst problematisch: „Während den Schülerinnen und Schülern ein Redebeitrag verwehrt wird, darf der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Post AG ausführlich seine Vorstellungen vortragen. Es ist ein absolutes Armutszeugnis für eine Landesregierung, wenn sie Wirtschaftsinteressen höher gewichtet als die Interessen der Betroffenen dieser verfehlten Bildungspolitik.“