Erfolgreiche LVV: Linksjugend ['solid] nominiert Bundestagskanidaten und ruft zum Bildungsstreik und NoNATO auf

Am Wochenende fand in Wuppertal die Landesvollversammlung des Linksparteinahnen Jugendverbandes statt. U.a. ging es um die Frage des Protestes gegen die NATO und den Bildungsnotstand als auch die Nominierung eines Bundestagskandidaten der Linksjugend ['solid] - nrw. Hierzu erklären Fabian Bünnemann, Landessprecher der Linksjugend ['solid], und Niema Movassat, Kandidat des Jugendverbandes für die Bundestagswahl:

"Der Jugendverband wird sich aktiv an den Protesten gegen die ungerechte Bildungspolitik beteiligen und den Bildungsstreik, der für dieses Jahr geplant ist, aktiv unterstützen. Ferner werden wir mit möglichst vielen Jugendlichen zu den Protesten gegen die NATO im April nach Straßburg fahren und dort auf die Kriegspolitik dieses Bündnisses hinweisen", so Bünnemann. Die parteinahe Jugendorganisation fordert die Auflösung der NATO und den Austritt Deutschlands daraus. Auch die Finanzkrise war ein Thema. "Wir wollen an den bundesweiten Demonstrationen in Berlin und Frankfurt/Main am internationalen Aktionstag zum Welt-Finanz-Gipfel am 28. März teilnehmen und unterstützen die Bemühungen "Wir zahlen nicht für eure Krise! - Für eine solidarische Gesellschaft."

Ferner hat der Jugendverband den 24-jährigen Jurastudenten Niema Movassat mit großer Mehrheit in geheimer Abstimmung für einen aussichtsreichen Listenplatz auf der Landesliste der Partei DIE LINKE. NRW nominiert. Movassat ist seit vielen Jahren im Jugendverband und in der Partei aktiv, gehörte mehrere Jahre dem Landesvorstand an und ist seit vergangenem Jahr jugendpolitischer Sprecher des Parteivorstandes. Bünnemann: "Durch seine langjährigen Erfahrungen, insbesondere im Bereich der Jugendpolitik, ist er bestens geeignet, junge Politik im Bundestag zu vertreten. Wir wollen nicht, dass Leute kurz vor der Frührente über die Jugendpolitik entscheiden. Unser Ziel ist es daher, unseren Jugendkandidaten auf einem der aussichtsreichen Plätze durchzusetzen."

Movassat selbst erklärt: "Mit einem eigenen Jugendwahlkampf wollen wir gegen die ungerechte Bildungspolitik und für mehr Chancen für Jugendliche eintreten. Es kann nicht sein, dass hunderttausende Jugendliche jedes Jahr keinen Ausbildungsplatz finden und das komplette Bildungssystem völlig unterfinanziert ist. Wir brauchen eine Politik, die die Interessen junger Menschen in diesem Land wieder ernst nimmt und ihnen mehr Teilhabe am politischen Entscheidungsprozess gibt." Darüber hinaus steht Movassat für eine konsequente Ablehnung von In- und Auslandseinsätzen der Bundeswehr, eine strikten Ablehnung jeglicher Privatisierungspolitik und für eine klare Ablehnung der Hartz IV Gesetzgebung und Sozialkürzungen.