Werde aktiv gegen Krieg und Militarismus!

Beim Bund ist alles doof.
Beim Bund ist alles doof.

Mach mit beim Bundesarbeitskreis Antimilitarismus und Frieden (BAK AuF) vom 9.-11. Juli in Darmstadt!

Im letzten Jahr feierten die deutschen Eliten das 20-jährige Jubiläum der „Friedlichen Revolution“, doch seither ist Deutschland keineswegs friedvoller. 1999 bombardierten NATO-Truppen unter Beteiligung Deutschlands serbische Städte und seit 2001 führt die Bundesregierung einen immer weiter eskalierenden Krieg in Afghanistan. Der bisherige Tiefpunkt dieses Einsatzes und größtes deutsches Kriegsverbrechen seit dem 2. Weltkrieg ist der Bombenangriff von Kundus, bei dem 130 Menschen, darunter zahlreiche Kinder, starben.

Zur selben Zeit kämpft sich Deutschland auch auf Platz 3 der weltweit größten Rüstungsexporteure vor! Mit einem geschätzten Umsatz von 3,4 Milliarden $ jährlich liegt Deutschland nur noch hinter der USA und Russland. Exportiert wird auch in Staaten, die regelmäßig in bewaffnete Konflikte und Kriege verwickelt sind, wie z. B. Pakistan, Indien, Georgien und Israel. Selbst in Zeiten starküberschuldeter Staatshaushalte wird lieber an der Bildung und am Sozialen gespart, als an dem Verteidigungshaushalt.

Die zunehmende außenpolitische Aggressivität findet ihre Entsprechung in der Innenpolitik. An zahlreichen Universitäten wird für die Rüstung geforscht und die Wissenschaft in den Dienst des Militärischen gestellt. Auch Schulen bleiben nicht mehr verschont von Jungoffizieren, die für den Dienst an der Waffe werben. Im Kontext der mangelnden beruflichen Perspektive für Jugendliche wirbt die Bundeswehr als potenzieller Arbeitgeber für eine berufliche Perspektive im Militär. Das können wir nicht hinnehmen!

Genauso wie Bundeswehr, Militaristen und Co. zusammenarbeiten, um Krieg und Militarismus gesellschaftlich wieder salonfähig zu machen, sollten wir als sozialistische Jugend- und Studierendenverbände diese Bestrebungen entschlossen entgegentreten!

Wer wir sind und was wir wollen:

Der BAK AuF ist ein gemeinsamer Arbeitskreis des Jugendverbandes Linksjugend [solid] und die Linke.SDS. In den vergangenen Jahren hat sich der BAK AuF an der Kampagne „Bundeswehr raus aus Afghanistan“ der Friedensbewegung und an den Vorbereitungen gegen den NATO-Gipfel in Strasbourg beteiligt. Nach längerer Inaktivität wollen Aktive von SDS und solid die antimilitaristische Arbeit wieder stärker in die Verbände hineintragen. Wir sehen den gemeinsamen BAK als große Chance, mit anderen gesellschaftlichen Akteuren Strategien gegen Militarisierung zu erarbeiten. Neben konkreter Kampagnenarbeit werden wir uns fundierte linke Analysen aneignen, um die ökonomischen Ursachen von Kriegen und imperialistischer Politik aufzeigen. Darüber hinaus werden wir für eine konsequente Ablehnung von Kriegseinsätzen auch in der Partei DIE LINKE streiten!

Wie geht es weiter?

Ein erstes Treffen des BAK AuF wird vom 9.-11. Juli in Darmstadt stattfinden, wo wir inhaltlich über Nahost, Afghanistan, Lateinamerika usw. diskutieren und konkrete Schritte planen (Broschüre  für die Verbandsarbeit und Kampagnen gegen Rüstungsforschung und Bundeswehr an Hochschulen und Schulen).

Du bist herzlich eingeladen deine Ideen und Anregungen einzubringen! Die Fahrtkosten werden erstattet.


Kontakt:

Almut Woller: 017638545483 almutwoller [at] gmail.com
Julia Hillebrandt: 015774629541 julia.hilf [at] googlemail.com