Weil es keinen „grünen Kapitalismus“ geben kann: Socialist change to stop climate change!

Heute ist der „Weltumwelttag“. In drei Tagen folgt der „Tag des Meeres“. Es gibt viele solcher Tage, die auf ein wichtiges Anliegen aufmerksam machen wollen: Die Umwelt- und Klimazerstörung muss beendet werden!

Wir teilen diese Meinung natürlich völlig. Als Jugendliche haben wir noch einen Großteil unseres Lebens vor uns. Wir wollen, dass es ein gutes Leben ist! Wir wollen keine Kriege um Trinkwasser. Wir wollen nicht, dass Menschen vor dem fortschreitenden Klimawandel aus ihrer Heimat fliehen müssen. Wir verzichten gerne auf immer krassere Extremwetter. Und wir denken nicht nur an uns: Wir wollen, dass unser Planet auch künftigen Generationen einen guten Lebensraum bietet.

Doch leider geht der Trend in die völlig falsche Richtung. Getrieben von ihrem Ziel, möglichst schnell möglichst hohe Profite einzufahren, lassen Konzerne eine Spur der Verwüstung hinter sich zurück. Das hatte schon Karl Marx vorhergesehen, als er die kapitalistische Entwicklung analysierte: „Après moi le déluge! [Nach mir die Sintflut!] ist der Wahlruf jedes Kapitalisten und jeder Kapitalistennation.“ (Karl Marx im ersten Band des „Kapitals“).

Ein „grüner Kapitalismus“ ist nicht möglich. Kapitalismus bedeutet, dass sich alles um den Profit dreht. Kapitalismus bedeutet auch, dass verschiedene Unternehmen miteinander konkurrieren. In der Folge werden viel mehr Produkte als benötigt auf den Markt geworfen – um den Überschuss dann später wegzuwerfen. Selbst wenn durch ambitionierte Gesetze die Umwelt- und Klimazerstörung der Konzerne eingeschränkt wird (und diese Einschränkungen auch mal kontrolliert und sanktioniert werden): Diese Wirtschaftsweise ist alles andere als nachhaltig!

Jetzt fordert die grüne Kanzlerkandidatin Baerbock die Erhöhung von Spritpreisen. Das ist genau der falsche Ansatz! Viele Menschen, die aus Mangel an Alternativen auf das Auto, Moped o.ä. angewiesen sind, werden darunter leiden. Das mag schwer nachvollziehbar sein für eine Person, die 25.000€ „Nebeneinkünfte“ mal eben „vergisst“. Für die Masse der Bevölkerung stellen die Pläne der Grünen jedoch eine Bedrohung dar. Wir kämpfen für ein gut ausgebautes Netz an Bussen und Bahnen, die kostenfrei genutzt werden können.

Generell sind die Grünen schlechte Verbündete für alle, die konsequent den Klimawandel bekämpfen wollen. Einen Antrag der LINKEN im Bundestag, der kostenlosen ÖPNV gefordert hat, haben sie nicht unterstützt. In mehreren Bundesländern, wo sie Teil der Regierung sind, lassen sie Wälder abholzen um dort Autobahnen zu bauen. Allenfalls wollen die Grünen Verbrenner gegen E-Autos austauschen – die weder in der Produktion noch im Gebrauch sonderlich nachhaltig und vor allem für Menschen mit normalem Einkommen kaum leistbar sind. Im Bundestagswahljahr wollen wir mit aller Deutlichkeit sagen: Ein Kreuz bei den Grünen ist kein Garant für mehr Klimaschutz. Wählt lieber DIE LINKE – und werdet selbst aktiv!

Wir wollen Schluss machen mit dem dekadenten Reichtum der wenigen Superreichen, den sie aus unserer Arbeit und der Natur rausgepresst haben. Wir wollen die Bedürfnisse von Mensch und Natur in den Mittelpunkt stellen. Wir wollen die großen Konzerne enteignen und die Wirtschaft aus dem Konkurrenzzwang befreien. Wir wollen eine sozialistische Gesellschaft erkämpfen, in der all das möglich ist. Anders wird es nicht möglich sein, den drohenden Klimakollaps ambitioniert zu bekämpfen und künftigen Generationen die Erde als Lebensraum zu erhalten.

Das machen wir nicht nur an solchen Tagen wie heute, sondern an 365 Tagen im Jahr. Werde Teil der Lösung und schließ dich der sozialistischen Jugend an!