Solidarität mit den streikenden Handwerker*innen der LEG

Seit 60 Tagen sind die Handwerker*innen der TSP GmbH vom Mietkonzern LEG nun schon im Streik und den harten Repressionen ihres Arbeitgebers ausgesetzt. Doch sie haben sich von Abmahnungen, Verfügungen und Benachteiligungen nicht einschüchtern lassen und kämpfen weiter für faire Löhne und einen Tarifvertrag.

Obwohl die Angestellten der LEG Rekordumsätze erarbeitet haben, schüttet der Konzern lieber dicke Dividenden aus und erhöht das Gehalt des Vorstandsvorsitzenden um 1,4 Mio. Euro, anstatt die Handwerker*innen an den Früchten ihrer Arbeit teilhaben zu lassen. Die Forderungen von ver.di zu erfüllen würde nur 0,9 Mio. Euro kosten. Besonders die geforderte Einbindung der Azubis in den Tarifvertrag und ihre bessere Bezahlung sind nicht nur fair, sondern auch bitter notwendig um dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken.

Die LEG offenbart in diesem Konflikt ihre eigentlichen Interessen: Möglichst viel Profit aus den Wohnungen schlagen, auch auf Kosten der Angestellten und Mieter*innen. Dieser blinde Profitgier muss ein Ende gesetzt werden.

Wir erklären uns solidarisch mit den Streikenden. Haltet durch und lasst euch nicht einschüchtern!