Solidarität mit den Kolleg*innen beim Sicherheits- und Wachpersonal!

Die nächsten Wochen werden anstrengend für die Beschäftigten im Wach- und Sicherheitsgewerbe in NRW. Denn aufgrund der ungerechten Behandlung der BDSW gegenüber der organisierten Arbeiterschaft, ruft ver.di zu den ersten Warnstreiks auf, um den Druck auf die Lohnerhöhung von 6% bei einer Laufzeit von 12 Monaten zu erhöhen. Viele der 52.000 Beschäftigten in NRW arbeiten im Niedriglohnbereich, dass dazu führt im Rentenalter trotz 45 Jahre Arbeit gerade mal 6€ über der Grundsicherung zu haben.

Eine Prämie für die Mehrbelastung während der Corona-Pandemie wird auch bisher verweigert.
Zusätzlich besteht in der Branche wegen den bisher unattraktiven Arbeitsbedingungen ein bundesweiter Personalmangel von 9.000 Stellen.

Daher befürworten wir den Aufruf zu ganztägigen Warnstreiks angefangen beim Wach- und Schutzdienst Fritz Kötter in Essen und unterstützen die Forderungen.
Darüber hinaus sind wir für eine gerechte Arbeitszeit mit fairen Löhnen und verurteilen Versuche die Handlungsfähigkeit von Arbeiter*innen in Betrieben zu beschränken als auch gewerkschaftliche Bestrebungen zu blockieren.

Unsere Forderungen:

  • 13€ Mindestlohn
  • Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich
  • Betriebliche Mitbestimmungsrechte schützen und stärken
  • Sachgrundlose Befristung abschaffen
  • Leiharbeit und Werkverträge beenden

Für den Kampf gegen Ausbeutung, Unterdrückung und Hungerlöhne!