Klima retten: RWE stoppen, Kapitalismus überwinden!

Aufruf zur Teilnahme an der „Alle Dörfer Bleiben“-Demo

Die Klimakrise schreitet voran. Vereinbarte CO2-Reduktionsziele scheinen unerreichbar. Kipppunkte werden überschritten. All das geschieht, weil die Wirtschaft nicht den Bedürfnissen von Mensch und Natur dient, sondern den Profiten einer kleinen Minderheit. Getrieben durch Konkurrenzdruck opfern die Konzerne alles dem schnellen Profit.

Auch unsere Zukunft.
Wenn wir sie lassen.

Wir aber wollen eine lebenswerte Zukunft auf diesem Planeten. Deswegen kämpfen wir!

Der Ausstieg aus der Braunkohle muss drastisch beschleunigt werden. Sollte die Stromversorgung dadurch gefährdet werden sollten Überproduktionen abgebaut sowie unnötige Industriezweige wie die Kriegs- und Werbeindustrie stillgelegt werden. Das darf nicht auf Kosten der Beschäftigten geschehen: Wir fordern garantierte gleichwertige Ersatzarbeitsplätze in gesellschaftlich sinnvollen Bereichen für alle, die durch diese Maßnahmen ihren Arbeitsplatz verlieren. Außerdem sollte niemand mehr auf ein Auto angewiesen sein: Wir kämpfen für kostenlosen Personennahverkehr und den flächendeckenden, bedarfsdeckenden Ausbau. Bezahlt werden sollte das durch die Profite der Konzerne und Vermögen der Superreichen!

Die Klimakrise kann nicht im Kapitalismus verhindert werden. Denn der Kapitalismus ist unfähig, nachhaltig zu wirtschaften. Wir kämpfen zwar für Maßnahmen, die uns mehr Zeit verschaffen wie den beschleunigten Ausstieg aus der Braunkohle – aber Nachhaltigkeit kann erst erreicht werden, wenn sich die Wirtschaft an den Bedürfnissen von Mensch und Natur orientiert. In einer demokratisch geplanten Wirtschaft, die ohne die zerstörerische Konkurrenz auskommt. In einer sozialistischen Demokratie.

Um diesen sozialistischen Ideen Nachdruck zu verleihen werden wir am 30. August an der „Alle Dörfer Bleiben“-Demo am Tagebau Garzweiler teilnehmen. Zusammen mit der LINKEN NRW werden wir einen starken antikapitalistischen Block bilden. Komm auch du und mach mit!

Alle Infos gibt‘s auf der Bündnis-Webseite: https://www.alle-doerfer-bleiben.de/