Bildung für alle, sonst gibt’s Streik!

Bildquelle: Felix Bosseler / Christian Scholz. cc Lizenz (by-sa) http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.en

Kurz vor der Landtagswahl weben die Parteien damit, sich mehr Mühe bei der Bildung zu geben. Dabei ist die Bilanz sowohl von CDU/FDP verheerend. Die noch schwarz-gelbe Landesregierung betreibt eine Politik gegen die Schülerinnen und Schüler. Sie sprechen sich gegen eine Schule für Alle aus und meint nach der vierten Klasse entscheiden zu können, wer gut genug für das Gymnasium und damit das Abi ist. Sie haben den Leistungsdruck, etwa durch die Einführung von zentralen Prüfungen, Kopfnoten und das Turbo-Abi nach 12 Jahren, deutlich erhöht. Aber auch Studierende müssen unter schwarz-gelb leiden. Durch die Einführung von Studiengebühren können immer mehr junge Menschen nicht studieren. StudentInnen können dank Hochschulfreiheitsgesetz kaum mehr über ihre Uni mitbestimmen und das Bachelor/Master-System hat viele Studiengänge unstudierbar lassen werden.

SPD und Grüne: Studiengebühren vorbereitet

Aber auch SPD/Grüne kommen nicht gut weg. Sie hatten über Jahrzehnte die Möglichkeit, die katastrophalen Zustände zu ändern und die Schulen in NRW in eine Schule für alle umzuwandeln. Statt dessen haben sie immer weiter gekürzt und es CDU/FDP mit der Einführung von Studiengebühren für „Langzeitstudierende“ erst möglich gemacht, allgemeine Studiengebühren durchzusetzen.

Bundeswehr: Raus aus den Schulen

Die Bundeswehr wirbt aggressiv an Schulen dafür, sich nach der schulischen Ausbildung für eine bei der Armee zu entscheiden. Dabei werden die unmenschlichen Auswirkungen von Waffen und Krieg bagatellisiert und Militarismus gefördert. Das Kooperationsabkommen zwischen der Bundeswehr und dem Land muss sofort aufgekündigt werden, das Werben an Schulen durch Soldaten muss verboten werden. Vielmehr muss über friedliche Wege der Konfliktbewältigung diskutiert und informiert werden.

Was wir wollen: Bessere Bildung für alle – und zwar umsonst!

Als Linksjugend ['solid] fordern wir ein anderes Bildungssystem, das nicht darauf setzt Jugendliche auszusortieren, nur weil sie keine reichen Eltern haben. Wir wollen, dass alle die selben Chancen bekommen, zu studieren oder eine Ausbildung zu machen. Wir wissen aber auch, dass sich nichts bewegt, wenn wir uns nicht bewegen. Deshalb gehen wir mit dem Bildungsstreik auf die Straße!

 

Unterstützt daher am

22.04.: Dezentrale Aktionstage in vielen Städten

05.05.: Bundesweite Bildungsstreik-Demo in Düsseldorf // Treffpunkt für NRW 11 Uhr am Düsseldorfer Hbf.