Solidarität mit dem Kampf der Uigur*innen! (Zoom-Videokonferenz)

Im Nordwesten Chinas spielen sich grausame Szenen ab: Der chinesische Staat geht mit brutaler Gewalt gegen uigurische Selbstbestimmungsbestrebungen vor und versucht in Umerziehungslagern ihre Identität zu brechen. In den letzten Monaten war das Thema immer wieder auch in großen Medien, weil die Existenz von riesigen Internierungslagern und Zwangsarbeit bewiesen wurde. Doch die brutale Unterdrückung der uigurischen Bevölkerung hat schon lange Tradition.

Betroffen sind bis zu 20 Millionen Menschen, die auf einer Fläche leben, die etwa fünf mal so groß ist wie Deutschland. Die uigurische Selbstbestimmungsbewegung nennt diese Region Ostturkestan. Sie wehrt sich gegen nationale Unterdrückung und kämpft für ein selbstbestimmtes Leben.

Die uigurische Bewegung bekommt wenig internationale Unterstützung. Das liegt sicher nicht zuletzt daran, dass viele Konzerne von der Situation profitieren: In Xinjang („Neu gewonnenes Land“, der chinesische Name für Ostturkestan) betreiben zahlreiche Konzerne Fabriken. BMW, Adidas, Bosch, Siemens und zahlreiche Andere beteuern zwar, dass sie nicht von billigen Zwangsarbeiter*innen profitieren würden, aber wir wissen, dass sie für Profite regelmäßig lügen.

Nach einem Input über die Situation in Ostturkestan von Asgar Can, dem Vorsitzenden der Uigurischen Gemeinde in Europa e.V. und Europa-Referent des Weltkongresses der Uiguren e.V., referiert ein Genosse der linksjugend ['solid] Dortmund über Marxismus und Nationale Befreiung. Damit wollen wir sozialistische Lösungsvorschläge und Strategien im Kampf gegen die Unterdrückung der Uigur*innen beitragen.

Im Anschluss gibt es die Möglichkeit zur gemeinsamen Diskussion.

Die Veranstaltung findet am Samstag, 23. Mai um 17 Uhr als Zoom-Videokonferenz statt. Eine Teilnahme ist per Smartphone-App, PC oder auch telefonisch möglich. Die Zugangsdaten findet ihr hier:

https://us02web.zoom.us/j/83809045653
Telefonisch: +49 30 5679 5800
Meeting-ID: 838 0904 5653