Rechtes Gedankengut an Schulen - Der Preis der Demokratie?

Gestern machte eine beunruhigende Nachricht im Internet die Runde: Auf einer Facebookseite empörten sich Schülerinnen und Schüler des Robert-Wetzlar-Berufskollegs öffentlich über die Mitgliedschaft ihres Politiklehrers in der "Alten Bruschenschaft der Raczeks".
In ihrem Bericht beklagte sich die Schülerschaft außerdem über die Reaktion ihrer Schule. Nachdem diese von den Aktivitäten ihrer Lehrkraft unterrichtet wurde, habe die Schule dem Mitschüler, der als erster auf die Problematik hinwies, mit einem Schulverweis bedroht.
Die linksjugend ['solid] NRW erklärt hierzu:

"Wir fordern die Schulleitung des Robert-Wetzlar-Berufskollegs dazu auf, sich umgehend für Ihr Verhalten gegenüber ihren Schülerinnen und Schülern, bei diesen zu entschuldigen. Es ist nicht hinnehmbar, das Jugendliche die sich gegen Rassismus und rechte Ideologien einsetzen auf eine derart rabiate Art und Weise zum Schweigen gebracht werden. Zudem fordern wir die Landesregierung dazu auf, sowohl die Ausbildung als auch die Einstellungskriterien ihrer Lehrkräfte zu überprüfen. Dabei sollte insbesondere die Vermittlung von Werten, wie Toleranz und Weltoffenheit eine Rolle spielen."