Solidarität mit der Genossin Gamze Özdemir

Erklärung zur vollen Solidarität mit der Genossin Gamze Özdemir bezüglich der Vorfälle in Wuppertal vom 11. Juli 2014. Eine Verurteilung und Zurückweisung der Beschuldigungen, besagte habe Schläger angeheuert, um die gründungswilligen Personen eines BAK Shalom einzuschüchtern.

Begründung:

Das Online-Portal „Ruhrbarone“ veröffentlichte als erstes, einen Tag nach dem Vorfall, die Lüge, Genossin Gamze Özdemir sei Initiatorin des Angriffs auf die Gruppe gewesen. Ohne Beweise wurde diese Behauptung von führenden solid-Mitgliedern aufgegriffen, um offenkundig eine Denunziation für einen politischen Flügelkampf zu instrumentalisieren. Der Artikel wurde entsprechend als verbindliche Quelle benannt. Auch der Genosse Niema Movassat, seiner Berufung nach Jurist, sollte eigentlich wissen, dass die Unschuldsvermutung ein hohes Gut der Rechtsordnung ist. Wir halten diese Kumpanei mit Antideutschen, die offen die Siedlungspolitik Israels und die Bombardierung Gazas unterstützen, für eine Unverschämtheit und mit den programmatischen Zielen der solid für unvereinbar.

Es kann nicht sein, dass man sich als Mitglied der Linksjugend auf Vermutungen, Hetze und eine Diffamierungskampagne der Antideutschen stützt, ohne sich vorher ein gesamtes Bild gemacht zu haben und ohne Genossin Gamze Özdemir vorher zu den Ereignissen zu befragen, um zu den Beschuldigungen Stellung nehmen zu können. So ein Verhalten ist nicht nur unfair sondern auch zutiefst unsolidarisch. Kurz daraufhin wurden die Genossen, die die Anschuldigungen seitens der Antideutschen und ihrem Hetzblatt Ruhrbarone mitgetragen haben, selbst Opfer einer Diffamierungskampagne, weil man zu Solidarität mit den Palästinensern in Gaza aufrief und Demonstrationen diesbezüglich veranstaltete. Dies geschah als Israel die Menschen im größten Freiluftgefängnis bombardierte, und dabei mehr als 2100 Menschen tötete, darunter 500 Kinder und 300 Frauen.

Die Diskreditierung standhafter Antifaschisten mit schändlichen Mitteln verlangt eine deutliche Distanzierung der solid nrw von antideutschen Kräften, sowie eine offizielle Entschuldigung bei Genossin Gamze Özdemir, die unter anderem wegen dieses Vorfalls persönlich von Medienvertretern belästigt wurde. Die Quelle für die Weitergabe von persönlichen Daten kam ebenfalls aus solid Kreisen, was ein massiver Vertrauensbruch und ein Missbrauch von Datenschutz ist. Diese Anschuldigungen und die Weitergabe privater Daten brachten der Genossin private Komplikationen ein, auf die sie reagieren musste.

Solidaritätserklärung:

Volle Solidarität mit der Genossin Gamze Özdermir, die Opfer einer Hetzkampagne durch Antideutsche in Kreisen der solid wurde. Die Anschuldigungen und Behauptungen ohne jegliche Beweise, weisen wir aufs schärfste zurück und betonen, dass die Ruhrbarone für ihre Lügen und Hetze gegen standhafte Antifaschisten und Antizionisten bekannt sind. Auch der Datenschutz und der Schutz der Privatsphäre wurde nicht respektiert, woraufhin die Genossin enorme Probleme bekam.

Wir sprechen daher die volle Solidarität mit der Genossin Gamze Özdemir aus und fordern ein Ende der Kumpanei mit Antideutschen, sowie eine Aufklärung des Datenschutzmissbrauches!