Sahra hat Recht!

Die Linksjugend ['solid] NRW erklärt ihre volle Solidarität mit der Genossin Sahra Wagenknecht bezüglich ihrer Analyse und Aussage hinsichtlich der westlichen Drohnenkriegsführung: „Wenn eine vom Westen gesteuerte Drohne eine unschuldige arabische oder afghanische Familie auslöscht, ist das ein genauso verabscheuungswürdiges Verbrechen wie die Terroranschläge von Paris.“

Die Ausführung von Sahra Wagenknecht sollte lediglich dazu dienen, den Bürgerinnen und Bürgern die Doppelmoral in der westlichen Außenpolitik zu veranschaulichen und gewiss nicht ein Kontrast von Menschenleben zu skizzieren.

Wenn einem Menschen psychisch oder physisch leiden zugefügt wird, spielt dabei die ethnische, kulturelle oder religiöse Herkunft keine Rolle und sollte uns alle mit der gleichen Betroffenheit und Trauer umgeben. Allein die Menschenrechte definieren klar: „Menschenrechte sind Rechte, die jedem Menschen qua „Menschsein“ zustehen. Sie sind mit dem Anspruch verbunden, für alle Menschen gleichermaßen und weltweit zu gelten“. Mensch ist Mensch!

Bezüglich der infantilen Distanzierung von Sahra Wagenknecht durch den Bundesgeschäftsführer Matthias Höhn, der immer wieder durch solch reaktionäre und nichttragbare Aussagen auffällt, empfiehlt die Linksjugend ['solid] NRW Herrn Höhn, sich den Beschluss des Parteitages der Partei DIE LINKE vom Oktober 2011 in Erfurt durchzusehen, um zu überprüfen, ob die eigenen Vorstellungen und Werte mit der Parteiprogrammatik zu vereinbaren sind.

Herr Höhn, Sie sprechen nicht in unserem Namen!