Solidarität mit den Lokführern und ihrer Gewerkschaft (GDL)

Mann der Arbeit, aufgewacht! Und erkenne deine Macht! Alle Räder stehen still. Wenn dein starker Arm es will.

Die Linksjugend Solid erklärt ihre volle Solidarität mit dem Kampf der Lokführer und ihrer Gewerkschaft für bessere Arbeitsbedingungen, verkürzte Arbeitszeiten beim vollen Lohnausgleich und ein Schluss mit den Sparmaßnahmen woran die Lokführer wie auch die Bürger zu leiden haben.

Es ist ein Skandal, dass die etablierten Medien in Deutschland nicht nur seit Jahren falsch und schlecht über die Arbeit der Lokführer berichten und ihre Arbeit die sie für die Gesellschaft leisten herabwürdigen. Sondern nun auch gegen ihren jetzigen Streik gehetzt wird und eine negative Haltung und Stimmung bei der Bevölkerung erzeugt wird. Dass die Medien nicht positiv über Arbeiterkämpfe berichten wundert uns nicht allzu sehr auch wenn diese Arbeiterfeindliche Berichterstattung uns wütend macht, da diese Medien hauptsächlich auch für die Banken und Konzerne arbeiten und von denen finanziert werden. Noch wütender macht uns aber die Tatsache, dass die SPD die sich unserer Meinung nach fälschlicher weise als eine Arbeiterpartei bezeichnet nun gegen diese Arbeiter angeht und ihren Kampf diskreditiert. Der NRW-Arbeitsminister Guntram Schneider (SPD) redet von einer „Diskreditierung des Streikrechts“ und die Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) will sogar das Streikrecht der Arbeiter einschränken. Die SPD zeigt hier wieder mal auf welcher Seite sie steht und dass sie schon lange keine Arbeiterpartei mehr ist. Die Linkspartei und die Arbeiterfreunde werden diesen Angriff und eine Einschränkung des Streikrechts nicht zulassen da dieses sowieso schon in Deutschland zu eingeschränkt ist, z.B. Generalstreik oder politischer Streik.

So wie die Arbeiter in der Eisenbahnbranche sich als ein Teil der stolzen Eisenbahner-Familie verstehen, so muss die Arbeiterklasse in Deutschland und weltweit sich als eine große stolze Arbeiterklasse-Familie – die eine große stolze und kämpferische Geschichte besitzt - verstehen und sich vereinigen um ihre Ketten zu brechen. Wir wünschen den Lokführern so wie der gesamten Eisenbahner-Familie viel Erfolg und ein gutes Gelingen bei ihrem Kampf. Die Lokführer stehen keineswegs alleine da, auch wenn die Medien das gerne so darstellen. Die Unterstützung und die Solidarität der Linksjugend und weitere Arbeiterfreunde sind ihnen sicher.

Hoch die internationale Solidarität!