Für ein Gedenken an die Nakba und ein Ende der Besatzung!

Am 15 Mai. wird zum 66. Mal der Nakba erinnert, der Vertreibung von über einer halben Millionen PalästinenserInnen während der Gründung des Staates Israel 1948.

Daniel Kerekes, Landessprecher der Linksjugend [´solid] nrw, betont, dass dieses Ereignis nicht in Vergessenheit geraten darf: „Es wird Zeit, dass die Menschen in Israel endlich der Nakba gedenken können und Israel sich für dieses Unrecht bei der palästinensischen Bevölkerung entschuldigt und Wiedergutmachung leistet. Auch in Deutschland müssen Gedenkveranstaltungen stattfinden können. Verbote, egal wo, können wir nicht akzeptieren.

Die Nakba ist dabei nicht das Ende der Unterdrückung der PalästinenserInnen, diese findet bis zum heutigen Tag statt. Es muss Schluss sein mit der Besatzung des Westjordanlandes und der Blockade des Gazastreifens, der Lieferung deutscher Waffen in den Nahen Osten und der einseitigen Nahost-Politik der Bundesregierung.

Wir können zu diesem Unrecht nicht schweigen. Wir solidarisieren uns deshalb mit der Friedensbewegung im Nahen Osten.“

Die Linksjugend [´solid] nrw fordert ein generelles Verbot von Waffenexporten und militärischen Kooperationen, die Unterstützung von FriedensaktivistInnen und AntimiliatristInnen auf allen Seiten, ein Ende der Blockade des Gazastreifens und eine soziale, friedliche Lösung des Konfliktes, die die Flüchtlingsfrage mit einschließt.