Wähl die Linke und rette Deine Stadt!

Plakat: Rette deine Stadt
Rette deine Stadt!

Am 30. August sind wieder Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen! Auf unserer letzten Landesvollversammlung haben wir beschlossen in diese Wahlen einzugreifen und uns aktiv in den Kampf um die Stimmen der Wählerinnen und Wähler einzumischen. Pünktlich zur heißen Phase kommen nun auch unsere Materialien - Flyer, Klebis und Plakate - frisch aus der Druckerpresse: Inhaltlich konzentrieren wir uns dabei auf drei Kernthemen, nämlich

  • die Schaffung von Freiräumen für Jugendkultur
  • die Ächtung von Nazis aus unseren Städten und Kommunen
  • den Ausbau des Öffentlichen Personen Nahverkehrs

Wir sprechen damit drei zentrale Themen an, die uns junge Menschen in unserem Alltag direkt betreffen und mit denen wir alle zu kämpfen haben. In den nächsten Tagen werden die Materialien bei denen, die Bestellungen aufgegeben haben, eintreffen. Wir haben in den letzten beiden Wochen viele von euch angerufen und um eure Unterstützung im Wahlkampf geworben. Falls wir gerade Dich nicht erreicht haben sollten, werde selbst aktiv und schreib uns eine E-Mail an lspr <ät> linksjugend-solid-nrw.de. Wir schicken dann auch Dir gerne Material für Wahlkampfaktionen!

Jugend- und Kulturzentren werden immer häufiger geschlossen, Finanzmittel für Jugendeinrichtungen werden gestrichen, doch im öffentlichen Raum sind wir als Jugendszene ebenfalls selten willkommen. Das wird so nicht weiter gehen: Jugendkultur braucht Freiräume! Daher fordern wir die Unterstützung von selbstverwalteten Jugendzentren durch die Bereitstellung geeigneter städtischer Immobilien, den Abbau bürokratischer Hürden für alternative Finanzierungskonzepte und in jedem Stadtrat die Einrichtung eines Jugendkulturreferats, das bei der Finanzierung nicht zweckgebundener Mittel unterstützt. Durch eine starke linke Jugendkultur wird es uns in Zukunft besser möglich sein, den antifaschistischen Widerstand in unsere Städte und Kommunen zu tragen und die Freiräume für Jugendliche zu erweitern.

Diese Forderung ist dringender denn je, denn in Städten wie etwa Dortmund entwickelt sich gerade eine starke Szene von jugendlichen FaschistInnen, die versuchen linke Themen zu besetzen. Die Autonomen Nationalisten sprechen gezielt junge Menschen an, die mit den starren Parteistrukturen nichts anfangen können und ihre rechte Ideologie ohne NPD-Kader ausleben wollen. Dagegen kämpfen wir: halte Deine Stadt von Nazis sauber! Dazu gehört auch die Ausweitung von Finanzmitteln für antifaschistische Projekte, wie zum Beispiel Zeitzeugenprojekte, eine gezielte Aufklärungsarbeit für Jugendliche und die konsequente Umbennenung von Straßen, die Namen von RassistInnen und Nazis tragen.

Schließlich fordern wir einen massiven Ausbau des Öffentlichen Personen Nahverkehrs, damit wir endlichen abfahren können auf Bus und Bahn! Ihr kennt das sicher alle: Ihr wollt abends spät nach Hause und steht an der Haltestelle, doch der letzte Bus ist längst weg. Der nächste kommt - wenn ihr Glück habt - eine Stunde später, immer öfter aber auch erst am frühen morgen. Dabei geht es nicht nur darum, abends feiern gehen zu können und dann vernünftig nach Hause zu kommen. Es geht um die Möglichkeit, überhaupt teilzuhaben am gesellschaftlichen Leben. Mobilität ist kein Privileg, sondern ein Grundrecht. Bewegungsfreiheit darf gerade keine Freiheit der Reichen sein, sondern muss für alle gelten!

Zu den beschriebenen Flyern, gibt es in unserer Materialbox jeweils den entsprechenden Klebi sowie einen Extra-Klebi zum Thema "Bildung" und ein Plakat. Schaut euch die Sachen einfach direkt an. Hier gehts zum Material.

Wir freuen uns darauf mit euch gemeinsam den verstaubten Wahlkämpfen der etablierten Parteien mal ordentlich einzuheitzen und mit viel kreativen Aktionen junge WählerInnen und Wähler für unsere Politik zu begeistern. Um euch auf dem Laufenden zu halten, haben wir eine Unterseite für die Wahlkämpfe eingerichtet. Hier erfahrt ihr immer den aktuellen Stand unserer Wahlkampf-Aktivitäten und könnt zum Beispiel auch Niema's Blog zur Wahlkampf-Tour lesen oder kommentieren.